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24.09.2018
Kim Karotki

Kul­tur­sub­strat der Zukunft

Klasmann-Deilmann zeich­net Stu­die­ren­de aus

Die Stu­die­ren­den der WUR-Chal­len­ge lie­fer­ten unge­wöhn­li­che Ansät­ze. In dem von der nie­der­län­di­schen Uni­ver­si­tät Wagenin­gen aus­ge­schrie­be­nen Wett­be­werb ging es dar­um, ein urba­nes Gewächs­haus zur Ver­sor­gung der städ­ti­schen Bevöl­ke­rung Ams­ter­dams zu ent­wer­fen. Eine Auf­ga­be war dabei, das Kul­tur­sub­strat der Zukunft zu ent­wi­ckeln.

Den ers­ten Preis in der Teil-Chal­len­ge, ein nach­hal­ti­ges Kul­tur­sub­strat zu ent­wer­fen, gewann das Team „Green­S­park“. Ihr Sub­strat der Zukunft basiert auf Bio­koh­le als Aus­gangs­stoff, ergänzt durch Säge­mehl und Torf. Klasmann-Deilmann beglück­wünsch­te das Team für sei­ne expe­ri­men­tel­len Arbei­ten und die Aus­ein­an­der­set­zung mit der ent­spre­chen­den Fach­li­te­ra­tur. „Die Idee ist zwar nicht völ­lig neu, aber den­noch inno­va­tiv. Die Eigen­schaf­ten sind vor­teil­haft, es gilt jedoch eini­ge Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern“, hieß es zur Begrün­dung.

Inno­va­ti­ons­ma­na­ger Sjors Bei­jer (Klasmann-Deilmann Bene­lux) sagt: „Bei unse­rer Teil-Chal­len­ge, ein nach­hal­ti­ges Kul­tur­sub­strat zu ent­wer­fen, gab es vie­le Par­al­le­len zwi­schen den Stof­fen, die die Stu­die­ren­den in Betracht gezo­gen haben, und denen, die wir im Inku­ba­tor erpro­ben.“ Auch die gesam­te Ver­an­stal­tung lobt er: „Ein urba­nes Gewächs­haus zur Ver­sor­gung der Stadt­be­woh­ner ‑ das ist ein wich­ti­ges Zukunfts­the­ma. Es ist span­nend zu sehen, wie die Stu­die­ren­den die Auf­ga­ben gelöst und wel­che Ent­wür­fe sie gemacht haben. Sie haben einen unbe­fan­ge­ne­ren Blick und lie­fern damit unge­wöhn­li­che Ansät­ze für die Nah­rungs­mit­tel­er­zeu­gung. Aller­dings wird das ent­wi­ckel­te Sub­strat im gro­ßen Maß­stab nicht in der Lage sein, die kom­plet­te Main­stream-Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln zu erset­zen. Es wird eine von meh­re­ren Optio­nen sein und auf­grund des benö­tig­ten Sub­strat­vo­lu­mens wahr­schein­lich eine Nische blei­ben ‑ aber auf jeden Fall ein inter­es­san­ter Ansatz für neue Pro­duk­te. In der Zukunft wird sich die urba­ne Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on ver­mut­lich eher in Rich­tung Hydro­po­nik und Ver­ti­cal Far­ming mit hohen Hygie­ne­stan­dards ent­wi­ckeln.“

Mit­tags gab es beim soge­nann­ten „Desi­gner Mar­ket“ Gele­gen­heit zum Aus­tausch zwi­schen Stu­die­ren­den und Unter­neh­men. Sarah Grün­ding (Human Resour­ces), Sebas­ti­an Kipp (Advi­so­ry Ser­vices + Qua­li­ty Manage­ment) und Sjors Bei­jer infor­mier­ten die zahl­rei­chen Stu­die­ren­den an unse­rem Stand über Klasmann-Deilmann als Arbeit­ge­ber.

Hier geht es zum Arti­kel über das Webi­nar mit Sebas­ti­an Kipp. In dem Webi­nar ver­sorg­te er die Stu­die­ren­den der Chal­len­ge mit dem not­wen­di­gen Hand­werks­zeug, das Sub­strat der Zukunft zu ent­wer­fen.

Die“ WUR-Stu­dent-Chal­len­ge, die Haupt­auf­ga­be, ein urba­nes Gewächs­haus zu ent­wer­fen ‑ übri­gens in einem rea­len Gebäu­de, dem ehe­ma­li­gen Gefäng­nis „Ams­ter­dam Bajes“ ‑ gewann das Team Green­WURKs. Sie prä­sen­tier­ten ihren Ent­wurf mit einem Film. Kli­cken Sie hier, um ihn sich anzu­se­hen.

&feature=youtu.be”>Hier geht es zum Video über die gesam­te Ver­an­stal­tung.

Sarah Grün­ding und Sebas­ti­an Kipp