Nachhaltigkeit – im Mittelpunkt unserer Unternehmensstrategie

Die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens ist wesentlicher Teil unserer Strategie. Über unsere Aktivitäten berichten wir umfassend und transparent. Wir wollen, dass Politik, Öffentlichkeit und alle Anspruchsgruppen wissen, wie wir Nachhaltigkeit voranbringen. Und wir wollen das nachhaltigste Unternehmen in der Substratbranche bleiben.

Auf Basis der Unternehmensdaten für die Geschäftsjahre 2013, 2016, 2018 und 2020 haben wir einen Carbon Footprint auf Unternehmens- und Produktebene berechnen lassen. Unsere Klimabilanzen wurden von SGS hin gemäß ISO 14064-1 geprüft und verifiziert.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht nach GRI Standards 2016.

 

Unsere wichtigsten Leistungsindikatoren

Alternative Ausgangsstoffe

Wir wollen den Anteil alternativer Rohstoffe bis 2020 auf 30 % unserer Jahresgesamtproduktion zu erhöhen.
2020: 15% | 2018: 12% | 2016: 9% | 2013: 4%

Ernährungswirtschaft

Die Anbaubereiche für Obst und Gemüse wollen wir verstärkt beliefern. (Während der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach Blumenerden und Kultursubstraten für Zier- und Baumschulpflanzen sprunghaft an. Dadurch sank der prozentuale Anteil der Kultursubstrate für die Ernährungswirtschaft).
2020: 44% | 2018: 45% | 2016: 43% | 2013: 38%

Product carbon footprint

Da wir die Emissionen pro Produkteinheit kontinuierlich verbessern wollen, berechnen wir das Verhältnis zwischen den Gesamtemissionen unseres Unternehmens (in t CO2e) und unserem gesamten Produktionsvolumen (in m³).
2020: 52,3 kg CO2e/m³ | 2018: 58,7 kg CO2e/m³ | 2016: 59,4 kg CO2e/m³ | 2013: 63,3 kg CO2e/m³  

Corporate carbon footprint

Auch auf Unternehmensebene wollen wir unsere Emissionen reduzieren. Die Trendwende haben wir 2020 erreicht.
2020: 206,719 t CO2e | 2018: 228,948 t CO2e | 2016: 210,794 t CO2e | 2013: 204,144 t CO2e

Verbessern Sie die Klimabilanz Ihres Gartenbaubetriebs durch alternative Substratmischungen

Der Product Carbon Footprint (PCF) bezieht sich auf die Treibhausgase, die ein Produkt während seines gesamten Lebenszyklus‘ verursacht. Die Wahl der Substratkomponenten ist ausschlaggebend für die Höhe der Emissionen.

Wir bieten Ihnen Substratmischungen mit einem verbesserten PCF

 

  • Erreicht wird dies durch den verstärkten Einsatz von alternativen Ausgangsstoffen.
  • Wir nutzen hauptsächlich Holzfasern und Grünkompost, die in einem qualitätsgesicherten Verfahren von uns selbst hergestellt werden.
  • Auch Kokos, Perlite und regional verfügbare Rohstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Unser Engagement, Ihr Nutzen:

Verbessern Sie ihren Carbon Footprint

 

  • Sie können die CO2-Bilanz Ihres Gartenbaubetriebes mit alternativen Substratmischungen verbessern.
  • Damit reduziert sich auch der CO2-Fußabdruck Ihrer Pflanzen.
  • Die Umstellung auf neue Substratmischungen bietet die Möglichkeit, frühzeitig wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Gute Aussichten:
Reduzieren Sie Ihre CO2-Emissionen um bis zu 28 % mit klimafreundlichen Substratmischungen.

Wir nutzen verantwortungsvoll gewonnenen Torf. Das bedeutet:

  • Wir ernten unseren Torf ausschließlich auf degradierten Moorflächen.
  • Unberührte Moore sind als Schutzgebiete ausgewiesen (so z. B. seit 1981 in Niedersachsen) und bleiben unangetastet.
  • Wir unterstützen das Umweltzeichen “Responsibly Produced Peat” (RPP).
  • 83 % unserer Gewinnungsflächen sind nach RPP zertifiziert.

Das europäische Zertifizierungssystem “Responsibly Produced Peat” (RPP) wurde 2013 mit den folgenden Zielen eingeführt:

  • natürliche Moorböden mit hohem Naturschutzwert unangetastet zu lassen und langfristig zu erhalten
  • kontrollierte Torfgewinnung ausschließlich auf bereits entwässerten und/oder zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen zuzulassen
  • Torf als wertvollen Bestandteil von Kultursubstraten langfristig zu sichern

RPP bietet ein zuverlässiges und transparentes Zertifizierungssystem für eine verantwortungsvolle Torfgewinnung. Die Mitgliedsunternehmen und ihre Abbaugebiete werden von einem unabhängigen Auditor im Auftrag der Zertifizierungsorganisation ECAS geprüft.

Vor diesem Hintergrund beantragten wir in den letzten Jahren für einen Großteil unserer Gewinnungsflächen eine RPP-Zertifizierung. Mitte 2021 waren bereits 83 % unserer Flächen RPP-zertifiziert. Damit stammen auch 85 % unserer Torfrohstoffe aus RPP-zertifizierten Standorten.

Maßnahmen nach dem Torfabbau

Nach Beendigung der Torfgewinnung richten wir die Flächen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben her. Die wiederhergestellten Flächen stehen dauerhaft als Biotope für den Natur- und Klimaschutz zur Verfügung. Bis Ende 2020 wurden 4.608 Hektar wiedervernässt.

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