Karriere

30.08.2017
Kim Karotki

Die per­fek­te Bewer­bung schrei­ben

Unse­re Tipps für Schü­ler

Du hast bis­her noch kei­ne Bewer­bung schrei­ben müs­sen? Du möch­test wis­sen, was du bes­ser machen kannst oder wor­auf wir Wert legen? Dann lies hier unse­re Tipps für dei­ne per­fek­te Bewer­bung.

Eine Bewer­bung besteht aus Anschrei­ben, Lebens­lauf und Zeug­nis­sen. Nicht unbe­dingt erfor­der­lich, aber ganz nett sind ein Deck­blatt sowie Nach­wei­se über Fort­bil­dun­gen. Doch was beinhal­ten die ein­zel­nen Tei­le?

Anschrei­ben

Im Anschrei­ben soll­test du uns davon über­zeu­gen, dass du genau der oder die Rich­ti­ge für uns bist. Was ist dein Berufs­wunsch und war­um? War­um bist du dafür geeig­net? Und war­um möch­test du zu uns als Arbeit­ge­ber? Die­se Fra­gen soll­te dein Anschrei­ben beant­wor­ten.

Doch auch ein paar For­ma­li­tä­ten gibt es zu beach­ten. Das Anschrei­ben soll­te etwa eine Sei­te umfas­sen. Außer­dem ent­hält es dei­ne Adres­se, unse­re Adres­se, Ort und Datum sowie eine Betreff­zei­le (hier gibst du an, wor­um es in dei­nem Schrei­ben geht, also bei­spiels­wei­se „Bewer­bung für die Aus­bil­dung als Bau­ge­rä­te­füh­rer“). Dann beginnst du dei­nen eigent­li­chen Text, natür­lich mit der Anre­de. Infor­mie­re dich dar­über, wer unser Ansprech­part­ner für Bewer­bun­gen ist. Du fin­dest die­se Infor­ma­ti­on auch unter die­sem Link. Den Text been­dest du mit einer Schluss­for­mel und dei­ner Unter­schrift. „Mit freund­li­chen Grü­ßen“ zählt bei­spiels­wei­se zu den eher klas­si­schen Schluss­for­meln. Möch­test du dei­nem Anschrei­ben einen etwas indi­vi­du­el­le­ren Ton ver­lei­hen sind auch ande­re For­mu­lie­run­gen mög­lich wie „Herz­li­che Grü­ße aus der Nach­bar­schaft“ (wenn du aus der unmit­tel­ba­ren Umge­bung kommst) oder „Freund­li­che Grü­ße aus Schles­wig Hol­stein“ (wenn dei­ne Hei­mat wei­ter weg ist und du für dei­ne Aus­bil­dung umzie­hen wür­dest).

Lebens­lauf

In tabel­la­ri­scher Form fasst du die wich­tigs­ten Sta­tio­nen in dei­nem Leben für dei­nen Lebens­lauf zusam­men. For­mal glie­dert sich der Lebens­lauf in Über­schrift („Lebens­lauf“), per­sön­li­che Daten wie Namen, Anschrift, Tele­fon­num­mer, E-Mail-Adres­se, Geburts­da­tum und -ort. Dar­auf folgt dein schu­li­scher Wer­de­gang: Wel­che Grund­schu­le und wel­che wei­ter­füh­ren­de Schu­le hast du besucht?

Wenn du bereits Prak­ti­ka absol­viert hast, führst du die­se im nächs­ten Schritt auf. Für uns ist nicht nur der Name der Fir­ma und der Ort inter­es­sant, son­dern auch, was du in dei­nem Prak­ti­kum gemacht hast.

Unter dem Punkt „Inter­es­sen und Kennt­nis­se“ führst du dei­ne Sprach­kennt­nis­se auf oder wel­che Com­pu­ter­pro­gram­me dir ver­traut sind. Und was soll­ten wir sonst über dich wis­sen? Ger­ne kannst du hier dei­ne Hob­bys anbrin­gen, dein Lieb­lings­fach oder ein Ehren­amt.

Ein Foto kannst du ent­we­der im obe­ren Drit­tel dei­nes Lebens­laufs ein­fü­gen oder auf dem Deck­blatt, falls du dich dafür ent­schie­den hast, dei­ner Bewer­bung ein Deck­blatt bei­zu­fü­gen. Beach­te, dass das Foto pro­fes­sio­nell sein und in die Arbeits­welt pas­sen soll­te.

Zeug­nis­se

Den Abschluss dei­ner Bewer­bung bil­den dei­ne Zeug­nis­se. Für dei­ne Bewer­bung um einen Aus­bil­dungs­platz benö­ti­gen wir dei­ne letz­ten drei Schul­zeug­nis­se. Hier kön­nen wir erken­nen, wo dei­ne Stär­ken lie­gen. Bist du eher kom­mu­ni­ka­tiv, inter­es­sierst du dich für Natur­wis­sen­schaf­ten oder bist du prak­tisch begabt?

Fort­bil­dun­gen

Du hast bereits Zer­ti­fi­ka­te erwor­ben, die für dei­ne Aus­bil­dung rele­vant sein könn­ten? Bei­spiels­wei­se einen 10-Fin­ger-Kurs oder einen Trai­ner­schein? Dann füge die­se Zer­ti­fi­ka­te dei­ner Bewer­bung bei. Sie zei­gen uns, wo dei­ne Inter­es­sen lie­gen und ver­ra­ten viel über dei­ne sozia­le Kom­pe­tenz.

Weg der Bewer­bung

Du hast alles für dei­ne Bewer­bung zusam­men? Dann fas­se bit­te alles in einer PDF-Datei zusam­men, und zwar in die­ser Rei­hen­fol­ge:

  • Deck­blatt (nicht unbe­dingt erfor­der­lich)
  • Anschrei­ben
  • Lebens­lauf
  • Zeug­nis­se
  • Zer­ti­fi­ka­te (nicht unbe­dingt erfor­der­lich)

Nut­ze für dei­ne Bewer­bung bit­te unser Online-For­mu­lar. Hier gibst du dei­ne per­sön­li­chen Daten an. Das Feld „Dei­ne Nach­richt“ kannst du für eine Zusatz­in­for­ma­ti­on nut­zen. Dann lädst du dei­ne Bewer­bungs­da­tei hoch. Wenn du dei­ne Datei nach fol­gen­dem Sche­ma benennst, erleich­terst du uns, dei­ne Daten zuord­nen zu kön­nen:

Bewerbung_Vorname_Nachname

Die Datei soll­te maxi­mal 4 MB groß sein. Mit kos­ten­frei­en Pro­gram­men wie bei­spiels­wei­se „SmallPDF“ kannst du zu gro­ße Datei­en kom­pri­mie­ren (ver­klei­nern). „PDFJoin“ hilft dir, aus meh­re­ren Datei­en eine zu erstel­len.

Und noch ein paar Tipps zum Schluss

Nach­dem man eini­ge Zeit damit ver­bracht hat, an For­mu­lie­run­gen zu fei­len, über­sieht man schnell klei­ne Feh­ler. Am bes­ten liest jemand ande­res dei­ne Bewer­bung noch ein­mal kri­tisch durch. Oder du druckst sie vor dem Ver­schi­cken aus und über­prüfst dei­ne Bewer­bung auf Recht­schreib- und Gram­ma­tik­feh­ler.

Dei­ne E-Mail-Adres­se soll­te gül­tig sein und seri­ös erschei­nen. Idea­ler­wei­se ent­hält sie ledig­lich dei­nen Vor- und Nach­na­men sowie den Pro­vi­der (das ist der Name dei­nes E-Mail-Dienst­leis­ters). Damit du nicht dei­ne Ein­la­dung zum Vor­stel­lungs­ge­spräch ver­passt, soll­test du regel­mä­ßig dei­ne E-Mails che­cken. Glei­ches gilt für dei­ne Tele­fon­num­mer. Wenn du viel unter­wegs bist, gib bes­ser dei­ne Han­dy­num­mer an als die Hau­s­te­le­fon­num­mer dei­ner Eltern.

Check­lis­te                                     

  • Deck­blatt
  • Anschrei­ben
  • Lebens­lauf
  • Zeug­nis­se
  • Zer­ti­fi­ka­te
  • Zusam­men­ge­fasst zu einer PDF-Datei
  • Datei­grö­ße: maxi­mal 4 MB
  • Datei­na­me: Bewerbung_Vorname_Name
  • Erreich­bar­keit: E-Mails che­cken und ent­spre­chen­de Tele­fon­num­mer ange­ben

Zu viel zu lesen? Hier gibt es die Infos in Bil­dern! 😉