23.07.2026
Dirk Röse

Deutschland braucht diese Fabrik

Produktionsstätte in Papenburg feierlich eröffnet

Nun läuft sie auch hochoffiziell. Unsere neue Fabrik in Papenburg wurde mit einer Feierstunde ihrer Bestimmung übergeben. Jahrelange Vorarbeiten finden damit ihren erfolgreichen Abschluss. Klasmann-Deilmann hat einen neuen Standort in Deutschland.

Geladen waren all jene, die zum Gelingen des Projekts maßgeblich beigetragen haben, und das schloss insbesondere unsere Geschäftspartner von Schulte & Bruns, Logitech, Janssen & Töbermann sowie Elektro Funke ein. Zu den Gästen zählten auch das Team der neuen Fabrik, das fortan das Rückgrat der Substratproduktion bildet.

Geschäftsführer Jan Astrup hielt eine Ansprache und dankte für den ausdauernden und hohen Einsatz der Partnerunternehmen und der verantwortlichen Teams von Klasmann-Deilmann. Ein besonderer Dank ging dabei an Joshua Elskamp. Der Dank richtete sich auch an die Gesellschafter von Klasmann-Deilmann. Jan Astrup sagte: „Für ein Unternehmen unserer Größe ist eine neue Fabrik ein großes Projekt mit vielen Chancen, aber auch Risiken. Wir danken unseren Eigentümern für ihr Vertrauen, dass wir auch diesen Standort profitabel und zu aller Zufriedenheit führen werden.“

Mit Blick auf die gartenbauliche Entwicklung in Deutschland und in den Nachbarländern führte Jan Astrup aus: „Deutschland braucht diese Fabrik mit modernster Ausstattung, schlanken Prozessen und einem sicheren Output. Der deutsche Gartenbau braucht Hochleistungssubstrate aus der Vielfalt der Rohstoffe. Klasmann-Deilmann ist der einzige Substrathersteller, der in diesem großen Umfang in den deutschen Gartenbau investiert. Wir wollen zeigen, wie wichtig dieser Markt ist, auch wenn die Diskussion um Torf oder nicht Torf den gesamten Produktionsgartenbau überschattet. Wir wollen zeigen, wie wichtig uns unsere Kunden in Deutschland sind, denn sie werden fortan noch sicherer, noch moderner, noch langfristiger beliefert.“

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Jannis Staelberg, Geschäftsführer der Produktionsgesellschaften Nord & Süd, blickte auf den Werdegang der Fabrik zurück. Er erinnerte daran, wie aus einer Idee langsam aber sicher die neue Produktionsstätte entstand. Rens Jacobs, Geschäftsführer von Bol Peat und direkter Nachbar und Rohstofflieferant der neuen Fabrik, überreichte Jannis Staelberg ein großes „Yin und Yang“-Symbol und sagte: „Diese Art der Zusammenarbeit hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Möge es zwischen uns ebenso gelingen.“

Zurzeit produziert die neue Fabrik etwa 5 m³ pro Minute. Ziel ist es, in absehbarer Zeit auf 7-8 m³ pro Minute zu erhöhen. Zum Vergleich: In der altgedienten Fabrik in Schöninghsdorf waren es 3 m³/min. Unter Berücksichtigung der Saisonkurve liegt die theoretische Maximalkapazität des Standortes ungefähr bei 350.000-400.000 tm³ pro Jahr. In der Startphase werden es ca. 270.000 m³ pro Jahr sein.

Der Hafenstandort ist ideal für eine moderne und vielfältige Rohstoffversorgung. Es stehen Kokos aus Indien und Sri Lanka, Torf aus dem Baltikum sowie Holzfasern und Grünkompost aus Deutschland zur Verfügung. Spezialisiert ist die Fabrik auf lose Substrate für Gartenbaubetriebe in der DACH-Region spezialisiert, und insbesondere für die zahlreichen Kunden rund um Papenburg.

Damit ist in Erfüllung gegangen, was wir uns erhofft hatten: ein Hafenstandort mit internationaler Rohstoff-Anbindung und einer hochmodernen Fabrik mit gartenbaulicher Strahlkraft bis Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz.

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