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	<title>Klasmann-Deilmann</title>
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		<title>Lokal angebautes Sphaxx erobert Opti-flor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 06:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Erwerbsgartenbau ist die Suche nach nachhaltigen und verlässlichen Kultursubstraten wichtiger denn je. Eine höhere Versorgungssicherheit, gleichbleibende Qualität und eine geringere Belastung der natürlichen Ökosysteme spielen dabei eine bedeutende Rolle. Die Sphaxx-Torfmoose von Klasmann-Deilmann sind eine Lösung für diese Herausforderungen. Der Orchideen-Züchter Opti-flor ist einer der wichtigen Anwender von Sphaxx. Hier schildert Ruud Duijvestijn, Leiter Kultivierung und Energie bei Opti-flor, seine Erfahrungen. „Als wir vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal auf das im Gewächshaus kultivierte Sphagnum von Klasmann-Deilmann stießen,</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108288" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p>Im Erwerbsgartenbau ist die Suche nach nachhaltigen und verlässlichen Kultursubstraten wichtiger denn je. Eine höhere Versorgungssicherheit, gleichbleibende Qualität und eine geringere Belastung der natürlichen Ökosysteme spielen dabei eine bedeutende Rolle. Die Sphaxx-Torfmoose von Klasmann-Deilmann sind eine Lösung für diese Herausforderungen.</p>
<p>Der Orchideen-Züchter Opti-flor ist einer der wichtigen Anwender von Sphaxx. Hier schildert Ruud Duijvestijn, Leiter Kultivierung und Energie bei Opti-flor, seine Erfahrungen.</p>
<p>„Als wir vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal auf das im Gewächshaus kultivierte Sphagnum von Klasmann-Deilmann stießen, befanden wir uns eigentlich noch in einer Sondierungsphase“, erklärt Ruud Duijvestijn. „Wir hatten bereits seit einigen Jahren mit gepressten Torfmoos-Platten aus der südlichen Hemisphäre gearbeitet. Allerdings sahen wir uns mit Lieferzeiten von drei Monaten und schwankender Qualität konfrontiert. Wir sahen also durchaus Potenzial für eine lokal angebaute Alternative, vorausgesetzt, sie könnte mit dem mithalten, was wir gewohnt waren.“</p>
<p><strong>Vom kleinen Versuch zu bedeutenden Mengen</strong></p>
<p>Die ersten Schritte wurden mit Bedacht unternommen, wobei der Betrieb mit kleinen Versuchen startete und erst dann zu bedeutenden Mengen überging. „Wir begannen mit einem Pilotversuch mit 48 Pflanzen in 7-cm-Töpfen unter strenger Geheimhaltung. Diese haben wir gemeinsam mit Klasmann-Deilmann genau überwacht. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen, und von diesem Moment an begannen wir, Schritt für Schritt zu skalieren. Die Beschaffungsmenge hat sich seitdem zu einem bedeutenden Produktionsstrom entwickelt. Wir verwenden Sphaxx mittlerweile in rund 15.000 Töpfen pro Woche.“</p>
<p>Laut Ruud Duijvestijn war gegenseitiges Vertrauen von Anfang an entscheidend. „Vertrauen ist etwas, das man gemeinsam aufbaut. Durch kontinuierliches Testen, Bewerten und Anpassen lernten wir das Produkt immer besser kennen. Enge Zusammenarbeit und kurze Kommunikationswege machen den Unterschied.“</p>
<p><strong>Gleichbleibende Qualität und direkte Wege</strong></p>
<p>Was ihm besonders auffällt, ist die gleichbleibende, einwandfreie Qualität. „Sphaxx wird bei Klasmann-Deilmann unter kontrollierten Bedingungen angebaut, wodurch es sauberer ist. Eine Bestrahlung, wie sie bei den importierten Anzuchtplatten erforderlich ist, ist hier nicht nötig. Sphaxx weist eine größere Artenvielfalt auf und ist frei von Unkraut.“</p>
<p>Er fährt fort: „Außerdem sind die Jungpflanzen sehr einheitlich. Das ist in der Praxis enorm wichtig. Dadurch haben wir besser vorhersehbare Anbauergebnisse. Und wenn etwas ist, können wir direkt mit Klasmann-Deilmann Kontakt aufnehmen. Diese Nähe ist wirklich ein großer Vorteil.“</p>
<p><strong>Widerstandsfähig und anpassungsfähig</strong></p>
<p>Auch die Verlässlichkeit der Lieferung spielt eine wichtige Rolle. „Bei Produkten aus Übersee kann es leicht drei Monate dauern, bis die Bestellung eintrifft. Das macht die ganze Wertschöpfungskette anfällig. Mit lokalen Lieferungen ist dieses Risiko viel geringer. Man weiß, woher die Produkte kommen, und kann schneller reagieren. Das sorgt für Sicherheit bei der Planung und gewährleistet einen reibungslosen Geschäftsbetrieb.“</p>
<p>Außerdem erkennt Ruud Duijvestijn klare Nachhaltigkeitsvorteile. „Torfmoos aus intakten Moorflächen ist zum Zeitpunkt der Ernte etwa 40 Jahre alt. Im Gegensatz dazu ist das Torfmoos von Klasmann-Deilmann innerhalb eines Jahres erntereif, da es sich um eine Kulturpflanze für kaltes Klima handelt. Auch das ist innovativ, und ich finde es wirklich beeindruckend. Für uns ist das die Zukunft: eine Kombination aus Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und Naturschutz.“</p>
<p>Autorin: Anita Bassie</p>
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		<title>Gabelstapler-Meisterschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser litauisches Team beweist Spitzenleistung, Sicherheit und Professionalität Bei der litauischen Gabelstapler-Meisterschaft am 24. April 2026 versammelten sich die besten Staplerfahrer aus dem ganzen Land. Es ist die größte und einzige Veranstaltung dieser Art in Litauen, bei der alltägliche Betriebsfertigkeiten zu einer echten professionellen Herausforderung werden. Unser Unternehmen wurde von einem Team aus vier Gabelstaplerfahrern vertreten: Laimonas Balseris, Donatas Rudys, Povilas Baltutis und Svajūnas Vykertas, die bereit waren, ihre Fähigkeiten unter den besten Fachleuten der Branche unter Beweis zu stellen.</p>
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<p><strong>Unser litauisches Team beweist Spitzenleistung, Sicherheit und Professionalität</strong></p>
<p>Bei der litauischen Gabelstapler-Meisterschaft am 24. April 2026 versammelten sich die besten Staplerfahrer aus dem ganzen Land. Es ist die größte und einzige Veranstaltung dieser Art in Litauen, bei der alltägliche Betriebsfertigkeiten zu einer echten professionellen Herausforderung werden.</p>
<p>Unser Unternehmen wurde von einem Team aus vier Gabelstaplerfahrern vertreten: Laimonas Balseris, Donatas Rudys, Povilas Baltutis und Svajūnas Vykertas, die bereit waren, ihre Fähigkeiten unter den besten Fachleuten der Branche unter Beweis zu stellen. Allein die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung erfordert Mut, Selbstvertrauen und ein starkes Engagement für die kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung.</p>
<p>Auf dem Meisterschaftsparcours war nicht Geschwindigkeit der entscheidende Faktor – sondern Präzision. Die Teilnehmer standen vor technischen Aufgaben, die präzises Manövrieren, hohe Konzentration und eine fehlerfreie Steuerung des Gabelstaplers bis zur allerletzten Bewegung erforderten. Unser Team meisterte diese Herausforderungen souverän und zeigte professionellen Umgang mit der Ausrüstung, schnelle Reaktionen in Ausnahmesituationen sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sicherheit. Nur minimale Unterschiede trennten unser Team von den Spitzenplätzen.</p>
<p>Wichtig ist, dass bei der Meisterschaft nicht nur technische Exzellenz, sondern auch eine starke Sicherheitskultur im Vordergrund stand. Im ersten Teil der Veranstaltung nahmen alle Teilnehmer an speziellen Sicherheitsschulungen teil, in denen sie ihr Wissen über effizienten Materialumschlag, die neuesten Sicherheitssysteme und verantwortungsbewusste Arbeitspraktiken vertieften. Eine solche Erfahrung ist eine wertvolle Investition in einen noch sichereren und qualitativ hochwertigeren täglichen Betrieb.</p>
<p>Veranstaltungen wie diese erinnern uns daran, dass Professionalität nicht nur an der täglichen Leistung gemessen wird, sondern auch an der Fähigkeit, die eigenen Kompetenzen auf nationaler Ebene unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Wir sind stolz auf unser Team, das erneut bewiesen hat, dass Exzellenz, Präzision und Sicherheit die Werte sind, die wir jeden Tag in unsere Arbeit einbringen.</p>
<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108153" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Gabelstaplermeisterschaft.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Gabelstaplermeisterschaft.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Gabelstaplermeisterschaft-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Gabelstaplermeisterschaft-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Gabelstaplermeisterschaft-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Gabelstaplermeisterschaft-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Sphaxx aus Bergschenhoek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 09:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Skalierung der Produktionskapazitäten für Sphaxx kommt mit der Inbetriebnahme des neuen Standorts in Bergschenhoek weiter voran. Der ehemalige Gartenbaubetrieb mit einer Fläche von rund sechs Hektar wurde vollständig für den Anbau von Sphagnum umgebaut. Seit dem 1. März 2026 werden die ersten drei Hektar genutzt, und ab dem 1. Mai 2026 ist auch die zweite Hälfte einsatzbereit. Ein Teil des Gewächshauses in Bergschenhoek ist bereits rund 25 Jahre alt. Mit der Entscheidung für ein bestehendes Gewächshaus anstelle eines Neubaus</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106983" src="/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Die Skalierung der Produktionskapazitäten für Sphaxx kommt mit der Inbetriebnahme des neuen Standorts in Bergschenhoek weiter voran. Der ehemalige Gartenbaubetrieb mit einer Fläche von rund sechs Hektar wurde vollständig für den Anbau von Sphagnum umgebaut. Seit dem 1. März 2026 werden die ersten drei Hektar genutzt, und ab dem 1. Mai 2026 ist auch die zweite Hälfte einsatzbereit.</strong></p>
<p>Ein Teil des Gewächshauses in Bergschenhoek ist bereits rund 25 Jahre alt. Mit der Entscheidung für ein bestehendes Gewächshaus anstelle eines Neubaus unterstreichen wir den nachhaltigen Ansatz von Sphaxx auch in der Produktion. Für Sphaxx wurde das Gewächshaus technisch an die spezifischen Anforderungen der Torfmooskultivierung angepasst, unter anderem mit neuen Böden und einer angepassten Bewässerungsanlage. Der neue Standort ist damit zukunftssicher und effizient auf die heizungsfreie Produktion hochwertiger Rohstoffe ausgelegt.</p>
<p><strong>Kombination aus Produktion und Forschung stärkt Innovationskraft</strong></p>
<p>Neben der Produktion übernimmt der Standort auch eine Rolle als Forschungszentrum. Im Mittelpunkt stehen dabei die weitere Optimierung der Anbaumethoden, der Qualität und der Skalierbarkeit von Sphaxx. Durch die Kombination von Anbau und Forschung an einem Standort können Marktentwicklungen und die Bedürfnisse der Gartenbaubetriebe noch direkter und konsequenter berücksichtigt werden. Dies passt gut zu den übergeordneten Zielen in Bezug auf Produktverfügbarkeit, Anbausicherheit und Innovation.</p>
<p>Mit der Erweiterung der Produktionskapazität in Bergschenhoek stärkt Klasmann-Deilmann die Basis für die weitere Entwicklung von Sphaxx. Der neue Standort unterstützt die Ambition, nachwachsende Rohstoffe in größerem Maßstab verfügbar zu machen, ohne Abstriche bei Qualität und Homogenität zu machen.</p>
<p>Autorin: Anita Bassie</p>
<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106983" src="/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx-aus-Bergschenhoek_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/sphaxx-aus-bergschenhoek/">Sphaxx aus Bergschenhoek</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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		<item>
		<title>TerraCoal®-Pflanzenkohle in torfreduzierten Substraten für Grünpflanzen</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/terracoal-pflanzenkohle-in-torfreduzierten-substraten-fuer-gruenpflanzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 07:01:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Dieffenbachia und Calathea in der Kultur reagieren Erkenntnisse aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsversuchen im Gewächshaus Die aktuellen Bemühungen, den Torfverbrauch im Gartenbau zu reduzieren, werfen die Frage auf, wie sich alternative Ausgangsstoffe bei anspruchsvollen Zierpflanzen bewähren. Ein kürzlich durchgeführter Kulturversuch in unserem Versuchsgewächshaus in Geeste untersuchte die Wirkung unserer neuen TerraCoal®-Pflanzenkohle in Substraten für Dieffenbachia ‚Camilla‘ und Calathea rufibarba.&#160; Der Schwerpunkt der Versuchsfragestellung lag dabei auf Pflanzenqualität, pH-Verhalten und allgemeiner Kulturführung. Verlässliches Wachstum mit 10 % TerraCoal® Beide Pflanzenarten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/terracoal-pflanzenkohle-in-torfreduzierten-substraten-fuer-gruenpflanzen/">TerraCoal®-Pflanzenkohle in torfreduzierten Substraten für Grünpflanzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106965" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Wie Dieffenbachia und Calathea in der Kultur reagieren<br />
</strong><strong>Erkenntnisse aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsversuchen im Gewächshaus</strong></p>
<p>Die aktuellen Bemühungen, den Torfverbrauch im Gartenbau zu reduzieren, werfen die Frage auf, wie sich alternative Ausgangsstoffe bei anspruchsvollen Zierpflanzen bewähren. Ein kürzlich durchgeführter Kulturversuch in unserem Versuchsgewächshaus in Geeste untersuchte die Wirkung unserer neuen TerraCoal<sup>®</sup>-Pflanzenkohle in Substraten für Dieffenbachia ‚Camilla‘ und Calathea rufibarba.&nbsp; Der Schwerpunkt der Versuchsfragestellung lag dabei auf Pflanzenqualität, pH-Verhalten und allgemeiner Kulturführung.</p>
<p><strong>Verlässliches Wachstum mit 10 % TerraCoal<sup>®</sup></strong></p>
<p>Beide Pflanzenarten zeigten eine gesunde Entwicklung in Substraten mit 10 % Pflanzenkohle.</p>
<p>Dieffenbachia bildete ein gleichmäßiges Wurzelsystem und wuchs während des gesamten Versuchs konstant.</p>
<p>Calathea, eine auf Schwankungen der Substratbedingungen empfindliche Pflanze, entwickelte unter derselben Behandlung eine gute Blattsubstanz und Blattfarbe. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass ein moderater Pflanzenkohleanteil ein verlässliches Wachstum in torfreduzierten und torffreien Mischungen unterstützen und stabilisieren kann.</p>
<p><strong>Verbesserte pH-Stabilität</strong></p>
<p>Der Versuch zeigte zudem, dass Mischungen mit TerraCoal<sup>®</sup> stabilere pH-Werte aufwiesen, insbesondere in den torffreien Rezepturen. Dies ist insbesondere für Calathea relevant, da diese schnell auf pH-Schwankungen reagieren. Ein besser vorhersehbares pH-Verhalten kann dazu beitragen, die Herausforderungen für den Gärtner in Bezug auf die Nährstoffaufnahme zu verringern.</p>
<p><strong>CO₂-Aspekte</strong></p>
<p>Der Torfersatz in der Substratrezeptur durch alternative Substratausgangsstoffe und die Einarbeitung von Pflanzenkohle reduzierten die CO₂-Emissionen pro Kubikmeter Substrat. Dies spiegelt sowohl den geringeren Torfgehalt als auch die langfristige Kohlenstoffspeicherung der verwendeten Pflanzenkohle wider. Die Emissionen des Gesamtsubstrates kann durch TerraCoal® zu großen Teilen oder auch vollständig kompensiert werden, je nach Einsatzmenge im Substrat.</p>
<p><strong>Weitere zu beachtende Aspekte</strong></p>
<p>Die torffreien Mischungen ohne TerraCoal<sup>®</sup> in den Versuchen erforderten eine genauere Beobachtung der Bewässerung und der Nährstoffversorgung und zeigten eine schwächere Pflanzenentwicklung. Dies unterstreicht, dass Anpassungen im Wasser- und Düngemanagement während der Kultur generell sehr wichtig sind, wenn man auf torffreie Produktionssysteme umstellt. Eine Zugabe von TerraCoal® Pflanzenkohle ins torffreie Substrat kann den Kultivateur aber zusätzlich in der Kulturführung unterstützen.</p>
<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>
<p>Bei Dieffenbachia und Calathea förderte die Verwendung von 10 % TerraCoal<strong><sup>®</sup></strong> ein stabiles Pflanzenwachstum und verbesserte das pH-Verhalten, während gleichzeitig ein geringerer substratbedingter CO₂-Fußabdruck erzielt wurde. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Pflanzenkohle bei der Entwicklung torfreduzierter und torffreier Substratkonzepte in Zukunft ein nützlicher Bestandteil sein kann, vorausgesetzt, die Parameter der Kulturführung in der Gärtnerei werden entsprechend angepasst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106965" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_zuTerraCoalPflanzenkohle-in-torfreduzierten-Substraten-fur-Grunpflanzen_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Klasmann-Deilmann: Wechsel in der Geschäftsführung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 12:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moritz Böcking verlässt das Unternehmen, Jan Astrup zum Geschäftsführer ernannt&#160; Nach fünfzehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit haben&#160;Geschäftsführer&#160;Moritz Böcking und die Gesellschafter&#160;der Klasmann-Deilmann GmbH&#160;einvernehmlich entschieden, getrennte Wege&#160;zu gehen. Moritz Böcking gibt den Staffelstab der Geschäftsführung mit Wirkung zum 1. Mai 2026 an Jan Astrup weiter, der bereits 2021/2022&#160;als Chief Operating Officer&#160;im&#160;Unternehmen tätig war. Jan Astrup und Damian Ikemann bilden fortan die Geschäftsführung der Klasmann-Deilmann-Gruppe.&#160; Klasmann-Deilmann dankt&#160;Moritz Böcking für die gemeinsame Arbeit und die erzielten Fortschritte&#160;in der Transformation der Klasmann-Deilmann-Gruppe. Moritz Böcking öffnete Klasmann-Deilmann</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-107353" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><b><span data-contrast="none">Moritz Böcking verlässt das Unternehmen, Jan Astrup zum Geschäftsführer ernannt</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Nach fünfzehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit haben&nbsp;Geschäftsführer&nbsp;Moritz Böcking und die Gesellschafter&nbsp;der Klasmann-Deilmann GmbH&nbsp;einvernehmlich entschieden, getrennte Wege&nbsp;zu gehen. Moritz Böcking gibt den Staffelstab der Geschäftsführung mit Wirkung zum 1. Mai 2026 an Jan Astrup weiter, der bereits 2021/2022&nbsp;als Chief Operating Officer&nbsp;im&nbsp;Unternehmen tätig war. Jan Astrup und Damian Ikemann bilden fortan die Geschäftsführung der Klasmann-Deilmann-Gruppe.</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Klasmann-Deilmann dankt&nbsp;Moritz Böcking für die gemeinsame Arbeit und die erzielten Fortschritte&nbsp;in der Transformation der Klasmann-Deilmann-Gruppe. Moritz Böcking öffnete Klasmann-Deilmann über das Geschäft mit Kultursubstraten hinaus für neue Bereiche im Produktionsgartenbau und förderte die Innovationskraft&nbsp;und Digitalisierung im&nbsp;Unternehmen.&nbsp;Darüber hinaus zählt der Ausbau&nbsp;von&nbsp;Ressourcen&nbsp;aus&nbsp;nachwachsenden Rohstoffen&nbsp;ebenso zu seinen Verdiensten wie&nbsp;der Erwerb&nbsp;einer Tochtergesellschaft in Australien und Produktionsstätten in Frankreich und Kanada, die in Kooperation mit externen Partnern betrieben werden.&nbsp;Wesentlich vorangebracht hat er außerdem die Positionierung von Klasmann-Deilmann als globaler Vorreiter einer nachhaltigen Entwicklung in der Substratbranche und trug damit entscheidend zum wirtschaftlichen Wachstum von Klasmann-Deilmann bei.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Mit Jan Astrup gewinnt Klasmann-Deilmann&nbsp;einen international erfahrenen und im Unternehmen bewährten Manager mit langjährigem Hintergrund in Rohstoffen, Produktion, Prozessoptimierung und&nbsp;Technik.&nbsp;Mit dem neuen Geschäftsführer wird&nbsp;die zunehmende Bedeutung&nbsp;rohstoff- und&nbsp;technikgetriebener&nbsp;Bereiche&nbsp;für die&nbsp;Substratbranche nun&nbsp;in der obersten Managementebene verankert.&nbsp;Jan Astrup wird das&nbsp;Kerngeschäft im Produktionsgartenbau stärken und&nbsp;dazu beitragen,&nbsp;das Unternehmen&nbsp;zukunftssicher&nbsp;weiterzuentwickeln.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> <img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-107353" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_MB_Staffelstab-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></span></p>
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		<title>Sphaxx unterstützt den strategischen Kurs zu mehr Nachhaltigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 13:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten zwanzig Jahren hat Klasmann-Deilmann einen klaren strategischen Kurs in Richtung Nachhaltigkeit und Rohstoffinnovation eingeschlagen. Der weltweit führende Akteur im Substratsektor konzentriert sich zunehmend auf nachwachsende Rohstoffe und Alternativen zu Torf. In diesem Wandel ist Innovation ein integraler Bestandteil für höchste Anbausicherheit und Produktqualität. Sphaxx® ist die kontrollierte Lösung für die Nachfrage nach Sphagnum. Der große Unterschied zu Sphagnum, das aus natürlichen Mooren stammt, besteht darin, dass Sphaxx in Gewächshäusern unter kontrollierten Bedingungen angebaut und anschließend veredelt wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-107190" src="/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>In den letzten zwanzig Jahren hat Klasmann-Deilmann einen klaren strategischen Kurs in Richtung Nachhaltigkeit und Rohstoffinnovation eingeschlagen. Der weltweit führende Akteur im Substratsektor konzentriert sich zunehmend auf nachwachsende Rohstoffe und Alternativen zu Torf. In diesem Wandel ist Innovation ein integraler Bestandteil für höchste Anbausicherheit und Produktqualität. Sphaxx® ist die kontrollierte Lösung für die Nachfrage nach Sphagnum.</strong></p>
<p>Der große Unterschied zu Sphagnum, das aus natürlichen Mooren stammt, besteht darin, dass Sphaxx in Gewächshäusern unter kontrollierten Bedingungen angebaut und anschließend veredelt wird. Dies führt zu einer konstanten und einheitlichen Qualität, hoher Reinheit, zuverlässiger Verfügbarkeit, kurzen Transportwegen und geringen ökologischen Auswirkungen. Aufgrund der langen Anbauzeit und der großen Nachfrage nach dem Produkt bleibt die Skalierung der Produktionskapazitäten eine zentrale Herausforderung. Im vergangenen Jahr investierte Klasmann-Deilmann in eine Erweiterung um 9,5 Hektar.</p>
<p><strong>Anwendungen in verschiedenen Kulturen</strong></p>
<p>Sphaxx® eignet sich hervorragend für die Vermehrung von Epiphyten, wobei der Schwerpunkt derzeit auf der Anwendung bei Phalaenopsis und Bromelien liegt. Diese Kulturen werden nicht beheizt und stellen hohe Anforderungen an Gleichmäßigkeit, Hygiene und Wasserhaushalt. Dank der stabilen Struktur und der hohen Wasserpufferkapazität unterstützt Sphaxx® eine gleichmäßige Keimung und Wurzelentwicklung.</p>
<p><strong>RHP-Zertifizierung als Qualitätsnachweis</strong></p>
<p>Dass dieser Ansatz innovativ und zuverlässig ist, zeigt die RHP-Zertifizierung Anfang 2026. Zum ersten Mal wurde ein Sphagnum-Produkt nach dieser strengen internationalen Norm zertifiziert. Dazu wurden sowohl der Produktionsprozess als auch die physikalischen, chemischen und phytosanitären Eigenschaften geprüft. Dies unterstreicht, dass Sphaxx® eine nachhaltige Alternative ist und den höchsten Anforderungen in Bezug auf Anbausicherheit und Konsistenz entspricht.</p>
<p><strong>Breite Innovationsbasis bei den Rohstoffen</strong></p>
<p>Parallel zur Entwicklung von Sphaxx® hat Klasmann-Deilmann in ein breiteres Portfolio an nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfasern, Kompost, Rinden und Kokos investiert. Das daraus resultierende Wissen einschließlich Infrastruktur bilden die Grundlage, auf der Sphaxx® weiterentwickelt und in Substratlösungen integriert wird. Die Kombination aus Materialwissen und praktischen Anwendungen wie Stecklingen, Anzuchtsystemen und Vermehrungskonzepten sorgt dafür, dass die Innovation direkt auf die Bedürfnisse der Gartenbaubetriebe abgestimmt ist.</p>
<p><strong>Zukunftsperspektive für die Vermehrung</strong></p>
<p>Mit Sphaxx® geht Klasmann-Deilmann einen deutlichen Schritt vorwärts auf dem Substratmarkt. Das Produkt bietet eine lokale, nachhaltige und reine Alternative zu traditionellem Torf oder Sphagnum aus Hochmooren. Es fügt sich in die breitere Bewegung hin zu Torfreduktion und zirkulären Anbausystemen ein.</p>
<p>Indem Innovation mit Skalierbarkeit, Zertifizierung und praktischer Anwendung verbunden wird, zeigt Klasmann-Deilmann, dass die Vermehrung der Zukunft neue Rohstoffe erfordert. Dabei kann Sphaxx® eine Schlüsselrolle spielen. Auch mit Sphaxx® nimmt Klasmann-Deilmann den Gartenbaubetrieben die Sorge um Rohstoffe, Qualität und Nachhaltigkeit ab und bietet die Sicherheit, auf die sie sich verlassen können.</p>
<p><em>Relax, it’s Klasmann-Deilmann.</em></p>
<p>Autorin: Anita Bassie | ANIQ Projectorganisatie B.V.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-107190" src="/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Sphaxx_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Letzter Zug nach Schöninghsdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hundertjährige Epoche endet mit Feierstunde Mitte April fand ein für Klasmann-Deilmann historisches Ereignis am Fabrikstandort Schöninghsdorf statt: Zum allerletzten Mal fuhr ein Zug mit Schwarztorf aus den lokalen Flächen in unsere Fabrik ein. Damit endete eine einhundertjährige Geschichte: Mit dem Torf aus dem Emsland ist unser Unternehmen groß geworden, doch nun sind die hiesigen Ressourcen erschöpft. Dieser bewegende Moment wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Neben Jannis Staelberg und Matthias Hermsen als Geschäftsführer der Produktionsgesellschaft Süd waren auch Geschäftsführer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/letzter-zug-nach-schoeninghsdorf/">Letzter Zug nach Schöninghsdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106946" src="/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Hundertjährige Epoche endet mit Feierstunde</strong></p>
<p>Mitte April fand ein für Klasmann-Deilmann historisches Ereignis am Fabrikstandort Schöninghsdorf statt: Zum allerletzten Mal fuhr ein Zug mit Schwarztorf aus den lokalen Flächen in unsere Fabrik ein. Damit endete eine einhundertjährige Geschichte: Mit dem Torf aus dem Emsland ist unser Unternehmen groß geworden, doch nun sind die hiesigen Ressourcen erschöpft.</p>
<p>Dieser bewegende Moment wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Neben Jannis Staelberg und Matthias Hermsen als Geschäftsführer der Produktionsgesellschaft Süd waren auch Geschäftsführer Damian Ikemann und die Twister Bürgermeisterin Petra Lübbers gekommen, um die Einfahrt des Zuges in die Fabrik zu begleiten und den letzten Schwarztorf gebührend in Empfang nehmen. Ehrengäste waren unsere Gesellschafter Jochen Brandewiede, Petra Altevers und Bernhard Altevers.</p>
<p>Von besonderer Bedeutung aber war der Augenblick für unser Team Schöninghsdorf, das den Gewinnungs- und Produktionsstandort jahrzehntelang zu einem sicheren Erfolgsfaktor für Klasmann-Deilmann gemacht hatte. Und so galt auch der Applaus nicht nur der letzten Bahn, sondern vor allem dem Team.</p>
<p>Damian Ikemann würdigte die Bedeutung des Standortes für die Region: „Angesichts dieses historischen Tages und dieser letzten Bahn wird uns noch einmal bewusst, wie sehr uns die Gleise, die Loren und der Rohstoff miteinander verbunden haben. Die Moorbahn war das Bindeglied zwischen Klasmann-Deilmann, den hier beschäftigten Kolleginnen und Kollegen, der Natur mit ihren reichen Schätzen, unser Heimatregion Emsland und der politischen Gemeinde Schöninghsdorf. Unser Dank gilt den Männern und Frauen, die uns über viele Jahre hinweg die Treue gehalten haben und quasi bis zum letzten „Zug“ geblieben sind. Ihr wart für unser Unternehmen und für zahlreiche Gartenbaubetriebe ein echter Gewinn. Ohne Euch wäre Klasmann-Deilmann nicht das, was es in den letzten 100 Jahren gewesen ist: ein verlässlicher Partner für unsere Kunden, Lieferanten und auch die Gemeinde. Unser Dank gilt ebenso der Gemeinde Schöninghsdorf, die für viele Jahrzehnte unsere Gastgeberin war und vertrauensvoll mit uns zusammengearbeitet hat.“</p>
<p>Matthias Hermsen erinnerte in seinem Grußwort noch einmal an die lange Geschichte des Standortes: „Die früheren Heseper Torfwerke übernahmen diesen Standort in den 1920er Jahren. Damals lagen bereits fünfzig Jahre Torfgewinnung hinter dem Werk. Torf, Schöninghsdorf und Klasmann-Deilmann waren lange Zeit untrennbar miteinander verbunden. Schöninghsdorf wird es weiterhin geben, Klasmann-Deilmann wird es weiterhin geben und die ehemaligen Gewinnungsflächen werden wiedervernässt. Der heutige Tag markiert das Ende einer langen Geschichte, doch er weist ebenso in die Zukunft – die Geschichte für Gemeinde, Unternehmen und Natur wird weitergehen.“</p>
<p>Jannis Staelberg ging auf den wertvollen Humintorf ein: „Schöninghsdorf – das war nicht einfach Torf. Unser Werk in Schöninghsdorf bedeutete einen besonderen Rohstoff, der zu Kultursubstraten veredelt wurde und unverpackt in ganzen LKW-Ladungen an die Gartenbaubetriebe vor allem in Nordwestdeutschland geliefert wurde. Schöninghsdorf bedeutete Humintorf, durchfrorenen Schwarztorf, der insbesondere für den Anbau von Gemüse und Kräutern begehrt war. Im weitesten Sinne zählte dieser Standort zur Wertschöpfungskette der Ernährungswirtschaft. Bei aller Kritik an der Torfgewinnung hat uns dieses Bewusstsein getragen, dass aus unseren Produkten etwas Gutes und Sinnvolles entstand.“</p>
<p>Auch Bürgermeisterin Petra Lübbers bedankte sich im Namen der Gemeinde für das lange und gute Miteinander: „Nach 150 Jahren enden hier der Torfabbau und eine Epoche, die die ehemalige Gemeinde Schöninghsdorf und heute die Gemeinde Twist über Generationen hinweg prägte. Die zurückliegenden Jahrzehnte veränderten nicht nur unsere Landschaft, sondern gestalteten auch unsere Identität. Aus den Gewinnungsflächen entstanden landwirtschaftliche Flächen und in den letzten Jahren renaturierte Moorlandschaften, wertvolle Lebensräume, die zeigen, dass Wandel auch neue Chancen birgt.</p>
<p>Unser Dank gilt Klasmann-Deilmann als verlässlicher Arbeitgeber. Viele Familien konnten sich deshalb hier ihre Existenz aufbauen. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarben hier ihre Grundstücke, bauten Häuser und sind tief in unserer Gemeinde verwurzelt. Diese Verbundenheit ist ein Fundament, auf dem unser Gemeindeleben bis heute steht.“</p>
<p>Noch bis zum Sommer wird der Standort weiter betrieben, bevor sich die Tore für immer schließen. Dann beginnt der Rückbau von Gleisen, Maschinen und Gebäuden sowie die Wiedervernässung der letzten Flächen. Am Ende bleibt ein großes Areal, das dauerhaft dem Natur- und Klimaschutz zur Verfügung steht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106946" src="/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-04-15-Letzter-Zug-nach-Schoninghsdorf_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/letzter-zug-nach-schoeninghsdorf/">Letzter Zug nach Schöninghsdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FlorAmor’s Vision für die Azalee</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/floramors-vision-fuer-die-azalee/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Tradition zur Transformation Azaleen erleben ein Comeback – und FlorAmor ist dabei führend. In unserem Artikel untersuchen wir, wie das Unternehmen diese klassische Pflanze neu erfindet – von der Züchtung bis zum Branding – und damit den Kurs für eine modernere und nachhaltigere Zukunft festlegt. FlorAmor vereint Züchtung, Produktion und Vermarktung von Azaleen unter einem Dach. Das Unternehmen hat sich bewusst dafür entschieden, seine gesamte Lieferkette intern zu verwalten. Dies bietet zwar Chancen, doch der langwierige Prozess der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/floramors-vision-fuer-die-azalee/">FlorAmor’s Vision für die Azalee</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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<p><strong>Von der Tradition zur Transformation</strong></p>
<p>Azaleen erleben ein Comeback – und FlorAmor ist dabei führend. In unserem Artikel untersuchen wir, wie das Unternehmen diese klassische Pflanze neu erfindet – von der Züchtung bis zum Branding – und damit den Kurs für eine modernere und nachhaltigere Zukunft festlegt.</p>
<p>FlorAmor vereint Züchtung, Produktion und Vermarktung von Azaleen unter einem Dach. Das Unternehmen hat sich bewusst dafür entschieden, seine gesamte Lieferkette intern zu verwalten. Dies bietet zwar Chancen, doch der langwierige Prozess der Azaleenzucht vom Steckling bis zur blühenden Pflanze erfordert Weitsicht und die richtigen Partner.</p>
<p>Piet Ravelingien kennt sich in der Branche bestens aus. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Azaleenanbau hat er die Entwicklung des Sektors miterlebt. Er sagt: „1980 gab es 100 Millionen Azaleen, heute sind es nur noch 15 bis 20 Millionen. Orchideen und andere blühende Topfpflanzen haben den Marktanteil der Azalee übernommen. Wir versuchen, etwas dagegen zu unternehmen. Das können wir nur, wenn wir uns differenzieren, daher die Züchtung. Die Verwendung von Genetik zur Verbesserung des Produkts ist innovativ, aber vor allem wichtig für die Zukunft.“</p>
<p>„Die Züchtung und Suche nach neuen Sorten ist keine leichte Aufgabe“, erklärt Steven Engelen, der als Manager für Züchtung, Forschung und Entwicklung tätig ist. „Wir müssen den Verbrauchern mehrere Jahre voraus sein.“ Azaleen müssen beschnitten werden, um das Wachstum zu fördern. Dies geschieht drei- bis viermal, während sie sich in unserem Unternehmen befinden. Was wir heute beginnen, wird erst in eineinhalb bis zwei Jahren zu einem fertigen Produkt führen.“</p>
<p><strong>Vom Steckling zur Blüte</strong></p>
<p>Die Hauptkultivierung erfolgt in einem Topf mit einem Durchmesser von 13 Zentimetern. Die Pflanze bleibt durchschnittlich 18 Monate in diesem Topf. In dieser Zeit wachsen aus einer Handvoll Stecklingen vollwertige Pflanzen. „Wir pinzieren sie durchschnittlich dreimal, um die Stecklinge zur Verzweigung anzuregen und neue Stecklinge für uns selbst zu gewinnen. Sobald man also mit dem Entspitzen beginnt, wird es zu einem sich selbst tragenden Anbauprozess“, erklärt Piet.</p>
<p>Steven fährt fort: „Die abgeschnittenen Stecklinge werden sorgfältig behandelt und in Kisten in Kühlräumen gelagert. Dort können wir sie mehrere Wochen lang aufbewahren. So können wir das Puzzle auf eine Weise lösen, die in Bezug auf das praktische Zeitmanagement machbar ist. Beim Stecken der Stecklinge ist es unmöglich, die Farbe der Blüten zu sehen. Daher ist es wichtig, strukturiert vorzugehen und den Überblick zu behalten. Das Verwechseln der Stecklinge ist ein kostspieliger Fehler, der sich erst nach 18 Monaten bemerkbar macht. In der Zwischenzeit wurde diese Charge auch dreimal gekürzt, sodass es zu einem teuren Fehler wird.“</p>
<p>Azaleen sind von Natur aus frühlingsblühende Pflanzen. Um zu blühen, wenn die ersten Anzeichen der Frühlingswärme auftreten, benötigen sie eine Ruhephase in der Kälte. Bei FlorAmor wird dieser natürliche Prozess kontrolliert. „Sobald sich die Blütenknospe entwickelt hat, ahmen wir den Winter nach. Die Pflanze wird dann in das Gewächshaus gestellt, wo sie sich aufgrund der Wärme öffnet. So können wir das ganze Jahr über arbeiten, zumal zu diesem Zweck neue Sorten entwickelt werden. Die Saison ist daher viel länger als früher.“</p>
<p>Piet ergänzt: „Bei zwei Grad geht die Pflanze in den Winterschlaf. Dann ‚verlängert‘ man den Winter, allerdings nicht unbegrenzt. Sobald die Pflanze die erforderliche Mindestkälte erfahren hat, ist alles in Ordnung. Wenn man sie aus dem Kühlraum holt und ins Gewächshaus stellt, beginnt sie bei Temperaturen zwischen sieben und zwanzig Grad wieder zu wachsen und zu blühen.“</p>
<p><strong>Hortinno und Flandresse: Zwei Marken, eine Strategie.</strong></p>
<p>Steven: „Wir möchten der Azalee ein moderneres Aussehen verleihen. Unser Ziel ist ein internationales, prestigeträchtiges Produkt, das länger blüht und ein breiteres Publikum anspricht. Wir müssen uns von dem altmodischen Image lösen. Vor allem die ‚Winterpflege‘ und die Nachblüte haben der Azalee unter anderem den Ruf einer Wegwerfpflanze verliehen. Davon müssen wir uns unbedingt lösen.“</p>
<p>Dieses neue, moderne Image übertragen sie auf ihre eigene Marke: Hortinno Home &amp; Garden. „Das Sortiment umfasst weiterhin traditionelle Azaleen, aber auch unsere neuen, verbesserten winterharten Zimmerpflanzen. Die neuen Blütentypen haben größere, länger haltbare Blüten und verlängern die Lebensdauer der Pflanze in Innenräumen. Nach der ersten Blütezeit kann die winterharte Sorte im Freien ein neues Leben beginnen. Dies ist ein Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Produkts. Die neue Zimmerazalee ist somit eine Pflanze für das Wohnzimmer, die Terrasse und sogar für den Gartenboden.“</p>
<p>Dies passt zur Markenstrategie, ein Gesamtpaket anzubieten. Piet: „Da wir die gesamte Kette von der Züchtung bis zur Vermarktung selbst verwalten, können wir auch die Geschichte hinter der Pflanze erzählen. Unsere Azaleen sind von einer Qualität, die wir selbst entwickeln, anbauen und vermarkten. Das ist es, was uns auszeichnet.“</p>
<p><strong>Anbau in Containern</strong></p>
<p>Das Substrat spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle. „Freiland ist Vergangenheit. Heutzutage bauen wir alles in Containern an, daher sind die Qualität und Zusammensetzung des Substrats entscheidend. Wir streben jedes Mal einheitliche Ergebnisse an.“ Azaleen, Rhododendren, Skimmias und Euonymus sind säureliebende Pflanzen, aber jede Art hat ihre eigenen Empfindlichkeiten und Anforderungen. Selbst innerhalb der Azaleenfamilie erfordern neue Sorten manchmal einen anderen Ansatz.</p>
<p>Steven erklärt: „Bis zu 40 % der Nährstoffe, die wir der Pflanze zuführen, fließen aus dem Topf ab. Wir recyceln dieses Wasser und die darin enthaltenen Düngemittel, weil wir nichts verschwenden wollen. Der Anbau erfolgt getrennt vom Substrat und bildet einen geschlossenen Kreislauf. Regenwasser, das die beste Qualität hat, liefert die notwendigen Nährstoffe. Die erste Phase des Anbaus, das Stecken, findet immer im Innenbereich statt. Aufgrund der extremeren Bedingungen müssen wir etwas mehr Zeit als zuvor im Innenbereich verbringen, obwohl es nach wie vor wichtig ist, dass der Spätsommer im Freien verbracht wird. So erhalten wir stärkere, robustere Pflanzen.</p>
<p><strong>Fachpartner</strong></p>
<p>Wenn es um Pflanzen in sauren Umgebungen geht, ist Alain De Witte von De Witte/Gravelart ein etablierter Fachpartner für Klasmann-Deilmann. Der Bodenaufbereiter kann auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen – sowohl auf die eigene als auch auf die früherer Generationen. „Seit 1968 verläuft unsere Geschichte parallel zu der von Klasmann-Deilmann. Zunächst mit Torf direkt aus Deutschland, später mit fertigen Substraten aus Ingelmünster und Brügge. Diese Substrate entwickeln sich weiter, genau wie die Rohstoffe, aus denen wir sie herstellen.</p>
<p>Am Anfang war es Waldboden. Die Humusschicht aus Nadelwäldern ist sauer, luftig und wasserdurchlässig. Später kam Torf hinzu, was schließlich zu gebrauchsfertigen Substraten führte. Die Anforderungen an das Substrat sind hoch, was bei einer Pflanze, die eineinhalb bis zweieinhalb Jahre lang alles, was sie braucht, aus einem Topf beziehen muss, nur logisch ist.</p>
<p>Hannelore Verbeeck, F&amp;E-Ingenieurin für Substrate bei De Witte/Gravelart, fügt hinzu: „Der niedrige pH-Wert und die Drainagewirkung eines Waldbodens finden sich im Torf wieder. Dabei spielen die Herkunft des Torfs, seine Härte, Struktur und Stabilität eine Rolle. Und es bleibt nicht bei Torf. Seit über 15 Jahren passen wir Substratrezepturen mit Kokosfasern und GreenFibre® an. Tests mit Beratern haben den Erfolg bewiesen. Tatsächlich war der ‚alte‘ Azaleenanbau der heutigen Nachhaltigkeitsdebatte bereits voraus.“</p>
<p><strong>Torf-frei(er)</strong></p>
<p>Vor 5 bis 10 Jahren wurden bei FlorAmor neue Substrate getestet, und seitdem ist das Interesse an Alternativen gestiegen. „Unsere Einzelhandelskunden haben danach gefragt“, sagen sie. „Früher galt das Ziel: ‚kein Torf‘, aber mittlerweile scheint man davon abzurücken. Kosten und Qualität spielen ebenso eine Rolle wie das Verbot chemischer Mittel. Unser Ziel ist es, so wenig wie möglich zu verwenden. Wir haben in diesem Bereich umfangreiche Versuche durchgeführt. Wir wissen, dass es anderthalb bis zweieinhalb Jahre dauern wird, bis wir die Ergebnisse sehen. Das macht uns etwas vorsichtig. Derzeit sind 50 % unserer Produkte Alternativen, was positiv ist.“</p>
<p>Alain: „Die größte Herausforderung ist die Kontrolle des Säuregehalts. Über einen so langen Anbauzeitraum hinweg hat Torf genau die richtigen Eigenschaften und Qualitäten. Man kann nicht einfach das Substrat wechseln und erwarten, dass die Pflanze davon unbeeindruckt bleibt. Ein Substrat ohne Torf hat in verschiedenen Bereichen eine geringere Pufferkapazität, sodass man alles verfeinern muss. Es wird tatsächlich zu einer anderen Art des Anbaus.“</p>
<p>Piet: „Die Erwartungen der Kunden sind hoch, sie wollen natürlich die besten Pflanzen. Ihre Anliegen sind auch unsere Anliegen, und wir haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt.“</p>
<p>Steven: „Das Unternehmen baut derzeit Rhododendren in einem alternativen Substrat an. Wir sind also in der Lage, dies zu realisieren, eine torffreie Option ist verfügbar. Sie wurde getestet und liefert mit&nbsp; zusätzlicher Anleitung gute Ergebnisse. Angesichts der aktuellen Qualitätsstandards ist uns bewusst, dass wir die Bewässerungs- und Düngungsmethoden nicht einfach kopieren können und dass der pH-Faktor besondere Aufmerksamkeit erfordert. Wir sind stolz darauf, bereits viele Schritte nach vorne gemacht zu haben. Dies gilt beispielsweise für torffreie (oder torfreduzierte) Kulturmethoden, Pflanzenschutzvorschriften und Energieeffizienz.“</p>
<p>Hannelore Verbeeck: „Wir haben Alternativen in Betracht gezogen, jedoch nicht mit der Absicht, bestehende Praktiken blind zu ersetzen. Unsere Wahl ist eine Vision für die Zukunft. Wir verwenden Rohstoffe, denen wir vertrauen und die auch in Zukunft verfügbar sein werden. Als Lieferant, Produzent und Erzeuger ist es unser Ziel, den Fußabdruck jedes Glieds in der Kette zu verringern. Es geht nicht darum, Torf durch eine minderwertige Alternative zu ersetzen, die mehr Transportaufwand erfordert oder keine Versorgungssicherheit bietet.“</p>
<p>Piet: „Das funktioniert nur, wenn wir mit den richtigen Partnern zusammenarbeiten. Partnern, die mit uns mitdenken, Wissen teilen und an Innovation glauben, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die gesamte Kokos-Lieferkette im Griff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 10:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Plantage bis zum Substrat alles unter eigener Regie Um über ausreichend alternative Rohstoffe zu verfügen, ist die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette wichtig. Klasmann-Deilmann setzt bei der Herstellung von Kokos in Indien auf lokale Teams. Zuverlässigkeit, Qualität und Verfügbarkeit stehen dabei im Mittelpunkt. „Alles, was mit Kokos zu tun hat, läuft über unser Team“, sagt Madura Amarasinghe, der für Klasmann-Deilmann die Kokosproduktion in Asien verantwortet. „Indem wir nah an der Quelle arbeiten und die Prozesse selbst in der</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105225" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Von der Plantage bis zum Substrat alles unter eigener Regie</strong></p>
<p><strong>Um über ausreichend alternative Rohstoffe zu verfügen, ist die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette wichtig. Klasmann-Deilmann setzt bei der Herstellung von Kokos in Indien auf lokale Teams. Zuverlässigkeit, Qualität und Verfügbarkeit stehen dabei im Mittelpunkt.</strong></p>
<p>„Alles, was mit Kokos zu tun hat, läuft über unser Team“, sagt Madura Amarasinghe, der für Klasmann-Deilmann die Kokosproduktion in Asien verantwortet. „Indem wir nah an der Quelle arbeiten und die Prozesse selbst in der Hand behalten, können wir Kontinuität und höchste Qualität garantieren.“</p>
<p>Die Kokosfasern in den Growbags und anderen Substraten von Klasmann-Deilmann sind eigentlich Reststoffe der Kokosnuss, die sorgfältig für die Lebensmittelproduktion angebaut wird. Die Produktionsstätten von Klasmann-Deilmann in Südindien befinden sich daher inmitten von Kokosnussplantagen. Dadurch wird die wertvollen Kokosfasern aus einem Umkreis von maximal 150 Kilometern um die Fabrik herum angeliefert. Dies reduziert den Transportaufwand, erhöht die Kontrolle über die Lieferkette und stärkt die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten. Dieses Netzwerk ist für die Gesamtproduktion der Fabriken von großer Bedeutung.</p>
<p>Die Kokosnussproduktion erfolgt an drei Standorten in Südindien. Die an diesem Prozess beteiligten Mitarbeiter leben größtenteils in den Dörfern, in denen sich die Produktionsstätten befinden. Diese lokale Verankerung sorgt für Engagement, Wissensaufbau und Stabilität.</p>
<p><strong>Konstante Qualität und 20 Jahre Erfahrung</strong></p>
<p>Die Fabrik in Indien ist RHP- und ISO-zertifiziert und gilt als der älteste RHP-zertifizierte Standort in Indien. Mit fast zwanzig Jahren Erfahrung in der Herstellung von Kokos als Rohstoff für Substrate und auch Growbags liegt der Fokus auf gleichbleibend hoher Premium-Qualität. Eine patentierte Technologie (Shakti Amla) ermöglicht die Kontrolle des pH-Werts des Rohstoffs, was zu einem stabilen und sicheren Rohstoff beiträgt. Exportiert wird über die eigenen Vertriebsgesellschaften in mehr als 25 Länder.</p>
<p><strong>Verfügbarkeit erfordert vorausschauendes Denken</strong></p>
<p>Durch langjährige Beziehungen zu lokalen Lieferanten, gut austarierte Lagerbestände und mehrere Produktionsstandorte gewährleistet Klasmann-Deilmann eine zuverlässige Versorgung. Denn die Verfügbarkeit von Kokosrohstoffen ist saisonabhängig. Kokospalmen brauchen traditionell drei bis fünf Jahre, bis sie Früchte tragen, obwohl es mittlerweile Sorten gibt, die früher produzieren. Die Ernte erfolgt durchschnittlich vier bis sechs Mal pro Jahr.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht</strong></p>
<p>Nachhaltigkeit ist auch bei der Kokosproduktion von besonderer Bedeutung. Trinkwasser für die lokale Bevölkerung hat immer Vorrang. Das bei der Herstellung des Kokosrohstoffen verwendete Wasser wird aufgefangen und in anderen Kulturen wiederverwendet. Auch Energieverbrauch, Arbeitsbedingungen, medizinische Versorgung und persönliche Entwicklung stehen ständig im Fokus. Die Produktionsstätten sind mit hochmodernen RO-Rezirkulationsanlagen ausgestattet, um sicherzustellen, dass das Abwasser keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat.</p>
<p>Kokos ist ein nachwachsender Rohstoff von weltweiter Bedeutung für hochwertige Substratmischungen. Durch die Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette unterstreicht Klasmann-Deilmann die Rolle als zuverlässiger und nachhaltiger Partner für Gartenbaubetriebe weltweit.</p>
<p>Autorin: Anita Bassie | ANIQ Projectorganisatie B.V.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/die-gesamte-kokos-lieferkette-im-griff/">Die gesamte Kokos-Lieferkette im Griff</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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		<title>Forstbaumschulen im Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum das Substrat über den Kulturerfolg entscheidet Die Produktion von Forstjungpflanzen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Containerkulturen in Trays, Papiertöpfen oder Growcoon ermöglichen heute eine präzise Steuerung der Kulturführung und eine hohe Flächeneffizienz im Betrieb. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Substrat deutlich. Es ist längst nicht mehr nur Trägermedium, sondern ein hochfunktionales System, das maßgeblich über Wurzelentwicklung, Pflanzenqualität und Anwuchserfolg entscheidet. Physikalische Stabilität als Grundlage der Kultursicherheit Die Herausforderung beginnt bei den physikalischen Eigenschaften. Ein geeignetes</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106040" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Warum das Substrat über den Kulturerfolg entscheidet</strong></p>
<p>Die Produktion von Forstjungpflanzen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Containerkulturen in Trays, Papiertöpfen oder Growcoon ermöglichen heute eine präzise Steuerung der Kulturführung und eine hohe Flächeneffizienz im Betrieb. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Substrat deutlich. Es ist längst nicht mehr nur Trägermedium, sondern ein hochfunktionales System, das maßgeblich über Wurzelentwicklung, Pflanzenqualität und Anwuchserfolg entscheidet.</p>
<p><strong>Physikalische Stabilität als Grundlage der Kultursicherheit</strong></p>
<p>Die Herausforderung beginnt bei den physikalischen Eigenschaften. Ein geeignetes Substrat muss über die gesamte Kulturdauer hinweg strukturell stabil bleiben und gleichzeitig ein ausgewogenes Verhältnis von Wasserhaltevermögen und Luftkapazität bieten. Gerade in der Forstpflanzenproduktion, wo Jungpflanzen häufig in kleinen Zellvolumina kultiviert werden, sind diese Parameter entscheidend. Zu hohe Wasserhaltefähigkeit führt schnell zu Sauerstoffmangel im Wurzelraum, während unzureichende Wasserspeicherung Trockenstress begünstigt. Ebenso kritisch ist die Fähigkeit zur Wiederbenetzbarkeit, da ausgetrocknete Substrate hydrophob werden können und dann nur schwer wieder Wasser aufnehmen.</p>
<p><strong>Präzise Nährstoffsteuerung für unterschiedliche Baumarten</strong></p>
<p>Neben der Substratphysik spielt die chemische Steuerbarkeit eine zentrale Rolle. Unterschiedliche Baumarten stellen differenzierte Anforderungen an den pH-Wert und die Nährstoffverfügbarkeit. Nadelgehölze bevorzugen eher saure Bedingungen, während Laubgehölze ein breiteres Spektrum tolerieren. Gleichzeitig muss die Nährstoffversorgung exakt auf die jeweilige Entwicklungsphase abgestimmt werden. In der Anzuchtphase sind niedrige Salzgehalte erforderlich, während im weiteren Kulturverlauf eine bedarfsgerechte Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Spurenelementen sichergestellt werden muss.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Alternative Substratausgangsstoffe</strong> <strong>verändern die Substratdynamik</strong></p>
<p>Mit der zunehmenden Integration alternativer Rohstoffe im Substrat steigt die Komplexität weiter. Holzfasern, Rinden oder Komposte verändern die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Substrats. Sie verbessern beispielsweise die Drainage und fördern die Durchlüftung, können aber gleichzeitig eine höhere Nährstoffdynamik und verstärkte Auswaschungseffekte mit sich bringen. Auch der Stickstoffbedarf steigt in vielen Fällen, was eine angepasste Düngestrategie erfordert. Gleichzeitig bieten diese Komponenten aber auch viele Vorteile für die biologische Aktivität im Wurzelraum, etwa durch die Förderung von Mykorrhiza, die für die Etablierung von Forstpflanzen im Feld eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p>Genau hier setzt Klasmann-Deilmann mit seinen Substratlösungen an. Durch die gezielte Kombination von Rohstoffen wie GreenFibre<sup>®</sup> Holzfasern, TerrAktiv<sup>®</sup> Rindenhumus und anderen Komponenten entstehen strukturstabile Mischungen mit definierter Luft- und Wasserkapazität. Diese ermöglichen eine zuverlässige Steuerung der Kultur auch unter wechselnden Witterungsbedingungen. Gleichzeitig sorgen auf die jeweilige Baumart abgestimmte Rezepturen für eine homogene Nährstoffverfügbarkeit und unterstützen die Entwicklung eines kräftigen, gut verzweigten Wurzelsystems.</p>
<p>Praxiserfahrungen von Forstbaumschulen zeigen, dass solche Substrate insbesondere in niederschlagsreichen Perioden ihre Stärken ausspielen. Verbesserte Drainage reduziert das Risiko von Staunässe und Wurzelschäden, während die gleichmäßige Struktur eine homogene Bestandsentwicklung fördert. Gleichzeitig profitieren die Pflanzen durch die idealen Wuchsbedingungen im Substrat von einer besseren Anpassungsfähigkeit nach der Auspflanzung, was sich direkt in höheren Anwuchsraten niederschlägt.</p>
<p>In einem Umfeld, in dem Kultursicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gleichermaßen gefordert sind, rückt das Substrat damit in den Mittelpunkt der Produktionsstrategie. Für moderne Forstbaumschulen ist es nicht nur ein Produktionsfaktor, sondern ein entscheidender Hebel, um Qualität planbar zu machen und Risiken zu minimieren.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/forstbaumschulen-im-wandel/">Forstbaumschulen im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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