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	<title>Klasmann-Deilmann</title>
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	<title>Klasmann-Deilmann</title>
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		<title>Sehen, lernen und sich inspirieren lassen</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klasmann-Deilmann auf Tour Vom 6. bis 7. Oktober 2026 organisierte Klasmann-Deilmann Benelux eine inspirierende Tour für eine Gruppe von Kundinnen und Kunden. Während dieser zweitägigen Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden einen Einblick hinter die Kulissen von Klasmann-Deilmann sowie einer Reihe innovativer Partner aus der Lieferkette. Die Reise begann in Geeste, wo die Gruppe zunächst die Hauptverwaltung von Klasmann-Deilmann besuchte. Auf dem Programm standen die KD Academy, das Testgewächshaus und die Labore. Die Teilnehmenden erhielten dort Einblicke in die Entwicklung moderner Kultursubstrate</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen/">Sehen, lernen und sich inspirieren lassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1800" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-112146" src="/wp-content/uploads/2026-10-11-Sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-11-Sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-11-Sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen-300x150.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-11-Sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen-1024x512.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-11-Sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen-768x384.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-11-Sehen-lernen-und-sich-inspirieren-lassen-1536x768.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Klasmann-Deilmann auf Tour</strong></p>
<p>Vom 6. bis 7. Oktober 2026 organisierte Klasmann-Deilmann Benelux eine inspirierende Tour für eine Gruppe von Kundinnen und Kunden. Während dieser zweitägigen Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden einen Einblick hinter die Kulissen von Klasmann-Deilmann sowie einer Reihe innovativer Partner aus der Lieferkette.</p>
<p>Die Reise begann in Geeste, wo die Gruppe zunächst die Hauptverwaltung von Klasmann-Deilmann besuchte. Auf dem Programm standen die KD Academy, das Testgewächshaus und die Labore. Die Teilnehmenden erhielten dort Einblicke in die Entwicklung moderner Kultursubstrate mit einem steigenden Anteil an nachwachsenden Rohstoffen. Am Beispiel&nbsp; GreenFibre® und TerrAktiv® wurde veranschaulicht, wie alternative Ausgangsstoffe in der Substratentwicklung eingesetzt werden und zur Herstellung leistungsfähiger, torfreduzierter Produkte wie Growbag ADVANCED beitragen. Im Anschluss reiste die Gruppe nach Papenburg weiter, um das im Sommer in Betrieb genommene neue Werk zu besichtigen.</p>
<p><strong>Alternative Rohstoffe</strong></p>
<p>Am folgenden Tag besuchte die Gruppe das Unternehmen Olde Bolhaar Eco Service (OBES), in dem Grünabfälle und Baumrinde zu den hochwertigen TerrAktiv®-Komposten aufbereitet werden. Die Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, wie diese Rohstoffe zu homogenen und sicheren Ausgangsstoffen für professionelle Kultursubstrate aufbereitet werden. Dank der kürzlich erfolgten RHP-Zertifizierung und der Erweiterung der Produktionskapazitäten ist OBES für weiteres Wachstum gerüstet.</p>
<p><strong>Innovation in der Lieferkette<br />
</strong>Bei Maan Biobased Products in Raalte stand die Innovation im Mittelpunkt. Der Besuchergruppe wurden die biologisch abbaubaren Lösungen Growcoon und Nygaia vorgestellt. Diese helfen Gartenbaubetrieben, ihre Anbaumethoden nachhaltiger zu gestalten und ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern. Auch die Maschinen von Maan Horti Automation wurden begutachtet, wobei der neue automatische Dispenser das Highlight darstellte.</p>
<p>Die Inspirationsreise bot Gelegenheit zu Diskussionen, neuen Erkenntnissen und dem Austausch von Erfahrungen. Dadurch erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein klares Bild von den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen.</p>
<p>Autorin: Anita Bassie</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschung trifft Praxis</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/forschung-trifft-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 14:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ToSuGa-Projekt zu Gast bei Klasmann-Deilmann Wie lassen sich Torfanteile in Kultursubstraten weiter reduzieren, ohne Abstriche bei Qualität und Kultursicherheit zu machen? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt ToSuGa. Am 16. und 17. September waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts bei uns zu Gast. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch rund um Torfalternativen sowie spannende Einblicke in unsere Forschung, Qualitätssicherung und Produktion. Austausch rund um Torfalternativen Zuerst begrüßten wir die Gruppe an unserem Standort in Geeste. Nach einer</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" width="1800" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-111659" src="/wp-content/uploads/2026-10-07-Forschung-trifft-Praxis_KPoint-Header-2026_klein.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-07-Forschung-trifft-Praxis_KPoint-Header-2026_klein.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-07-Forschung-trifft-Praxis_KPoint-Header-2026_klein-300x150.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-07-Forschung-trifft-Praxis_KPoint-Header-2026_klein-1024x512.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-07-Forschung-trifft-Praxis_KPoint-Header-2026_klein-768x384.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-10-07-Forschung-trifft-Praxis_KPoint-Header-2026_klein-1536x768.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>ToSuGa-Projekt zu Gast bei Klasmann-Deilmann</strong></p>
<p>Wie lassen sich Torfanteile in Kultursubstraten weiter reduzieren, ohne Abstriche bei Qualität und Kultursicherheit zu machen? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt ToSuGa. Am 16. und 17. September waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts bei uns zu Gast. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch rund um Torfalternativen sowie spannende Einblicke in unsere Forschung, Qualitätssicherung und Produktion.</p>
<p><strong>Austausch rund um Torfalternativen</strong></p>
<p>Zuerst begrüßten wir die Gruppe an unserem Standort in Geeste. Nach einer Unternehmenspräsentation ging es auf einen Rundgang durch das Gewächshaus, das Physiklabor und das Technikum. Dabei entwickelte sich schnell ein intensiver Austausch über unterschiedliche alternative Substratausgangsstoffe, deren Eigenschaften und die verschiedenen Methoden, mit denen wir sie untersuchen und bewerten.</p>
<p>Besonderes Interesse weckten die umfangreichen Möglichkeiten, die uns für die Entwicklung und Prüfung unserer Substrate zur Verfügung stehen. Dazu gehört beispielsweise unsere Presstopfmaschine, die bei Besuchergruppen regelmäßig für Aufmerksamkeit sorgt. Sie ermöglicht praxisnahe Untersuchungen und verdeutlicht, wie eng Forschung und Anwendung bei uns miteinander verbunden sind.</p>
<p>Während der Präsentation stellten wir außerdem vor, mit welchen Teams wir in unserer Abteilung an den unterschiedlichen Themen arbeiten. Sehr positiv aufgenommen wurde, welchen Stellenwert die Qualitätssicherung bei Klasmann-Deilmann hat und wie umfassend unsere technische Beratung aufgestellt ist. Für unsere Gäste wurde damit deutlich, dass die Entwicklung neuer und torfreduzierter Substrate weit über die Auswahl geeigneter Rohstoffe hinausgeht.</p>
<p><strong>Von der Forschung in die Produktion</strong></p>
<p>Am zweiten Tag begleitete Jan Frankemölle die Gruppe bei Besuchen in Papenburg und Sedelsberg. Dort erhielten die Projektteilnehmenden einen Einblick in die Abläufe unserer Produktion und erfuhren, welche zahlreichen Schritte notwendig sind, damit am Ende ein hochwertiges Substrat entsteht.</p>
<p>In Papenburg lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Rohstoffumschlag. Hier konnten wir anschaulich vermitteln, welchen Einfluss bereits die Beschaffung, Auswahl und Handhabung unserer Ausgangsstoffe auf die spätere Qualität unserer Substrate haben. Der Besuch schlug damit die Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung, Qualitätssicherung und den Anforderungen der täglichen Produktionspraxis.</p>
<p><strong>Gemeinsam an sicheren Substraten arbeiten</strong></p>
<p>ToSuGa steht für „Torfreduktion mit sicheren Substraten für den professionellen Gartenbau“. Das Verbundprojekt beschäftigt sich damit, Kultursubstrate mit reduziertem Torfanteil oder ganz ohne Torf so weiterzuentwickeln, dass sie den hohen Anforderungen des professionellen Gartenbaus an Pflanzenwachstum, Pflanzengesundheit, Bewässerung und Mechanisierung gerecht werden.</p>
<p>Die beiden Besuchstage haben uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Forschung und Praxis ist. Gleichzeitig konnten wir unseren Gästen vermitteln, mit welchem Engagement und mit welchen technischen Möglichkeiten unsere Teams an der Weiterentwicklung moderner Substrate arbeiten. Die vielen fachlichen Gespräche haben beiden Seiten neue Einblicke gegeben und wertvolle Impulse für die weitere Arbeit geliefert.</p>
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<p>Foto: Merle Gierga</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie zu Substratausgangsstoffen</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/nachhaltigkeit-von-kultursubstraten-neue-wur-studie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit braucht den Blick aufs Ganze Wie nachhaltig ist ein Substrat eigentlich? Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort. Eine neue Studie von Wageningen University &#38; Research (WUR), die im Journal of Cleaner Production veröffentlicht wurde, liefert nun erstmals eine wissenschaftlich fundierte und europaweit vergleichbare Datengrundlage für die wichtigsten Ausgangsstoffe von Kultursubstraten. Die zentrale Erkenntnis: Es gibt nicht den einen Rohstoff, der in jeder Hinsicht die nachhaltigste Lösung darstellt. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Komponenten und Umweltwirkungen. Für</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110709" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Nachhaltigkeit braucht den Blick aufs Ganze</strong></p>
<p>Wie nachhaltig ist ein Substrat eigentlich? Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort. Eine neue Studie von Wageningen University &amp; Research (WUR), die im Journal of Cleaner Production veröffentlicht wurde, liefert nun erstmals eine wissenschaftlich fundierte und europaweit vergleichbare Datengrundlage für die wichtigsten Ausgangsstoffe von Kultursubstraten. Die zentrale Erkenntnis: Es gibt nicht den einen Rohstoff, der in jeder Hinsicht die nachhaltigste Lösung darstellt. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Komponenten und Umweltwirkungen.</p>
<p>Für die Untersuchung wurden zwölf wichtige Substratausgangsstoffe sowie 30 typische Substratmischungen für sieben gartenbauliche Anwendungsbereiche betrachtet. Neben Torf flossen unter anderem Holzfasern, Kokosprodukte, Rinde, Grünkompost, Perlite und Mineralwolle in die Analyse ein. Dabei bewerteten die Forschenden nicht allein den Einfluss auf den Klimawandel, sondern betrachteten insgesamt 16 Umweltauswirkungen. Dazu gehören beispielsweise Versauerung, Überdüngung/Nährstoffanreicherung, Feinstaubbelastung, Landübernutzung sowie der Verbrauch von Wasser und weiteren Ressourcen.</p>
<p>Gerade dieser umfassende Ansatz führt zu interessanten Ergebnissen. Holzfasern und Perlite weisen in der Studie beispielsweise einen vergleichsweise niedrigen Klimaeffekt auf. Bei Torf fallen die CO₂-Emissionen höher aus, insbesondere durch die angenommene vollständige Freisetzung des enthaltenen Kohlenstoffs während der Nutzungsphase. Wird jedoch nicht nur auf den Klimawandel, sondern auf die gesamte Umweltwirkung geschaut, verändert sich das Bild teilweise deutlich. Kokosbasierte Ausgangsstoffe schneiden beim Klimaeffekt wesentlich günstiger ab als Torf, weisen in anderen Kategorien jedoch höhere Belastungen auf. Die Studie macht damit deutlich, wie unterschiedlich Umweltauswirkungen von Kategorie zu Kategorie ausfallen können.</p>
<p>Auch Grünkompost zeigt, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung ist. Als Ausgangsstoff aus organischen Reststoffen gilt er auf den ersten Blick als besonders nachhaltige Lösung. Die Untersuchung zeigt jedoch, dass beispielsweise das Kompostierungsverfahren, der Energieeinsatz und entstehende Emissionen erheblichen Einfluss auf seine Umweltbilanz haben können. Gleichzeitig weisen die Forschenden ausdrücklich darauf hin, dass die Datengrundlage für Grünkompost noch mit großen Unsicherheiten verbunden ist und weiter verbessert werden muss.</p>
<p>Besonders relevant für unsere Branche ist der Blick auf komplette Substratmischungen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch eine gezielte Rezepturgestaltung in verschiedenen Anwendungsbereichen deutliche Einsparungen beim CO₂-Fußabdruck möglich sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass eine Mischung mit geringerem Klimaeffekt nicht automatisch auch bei allen anderen Umweltindikatoren besser abschneidet. Genau deshalb sprechen sich die Autoren dafür aus, Substrate künftig noch stärker ganzheitlich und anwendungsbezogen zu bewerten.</p>
<p>Denn am Ende zählt nicht allein die Umweltbilanz eines einzelnen Ausgangsstoffs. Ebenso wichtig ist, wie gut ein Substrat in der jeweiligen Kultur funktioniert. Wenn ein vermeintlich nachhaltigerer Rohstoff beispielsweise zu geringerem Pflanzenwachstum oder zu einem höheren Bedarf an Wasser, Dünger oder Energie führt, kann sich die Gesamtbilanz der Pflanzenproduktion verschlechtern. Die nächste wichtige Forschungsstufe ist daher die Anwendungsebene: Welches Substrat ist am besten geeignet, um einen bestimmten Ertrag zu erzielen, wie effizient werden Wasser und Nährstoffe genutzt und welche Auswirkungen ergeben sich über den gesamten Kulturverlauf?</p>
<p>Für die Substratbranche liefert die Studie damit eine wichtige neue Grundlage. Sie bestätigt, dass Nachhaltigkeit nicht mit dem einfachen Austausch eines einzelnen Ausgangsstoffs erreicht werden kann. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Rohstoffe intelligent miteinander zu kombinieren, ihre jeweiligen Stärken zu nutzen und die Umweltwirkungen ebenso im Blick zu behalten wie die gartenbauliche Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Oder anders gesagt: Bei nachhaltigen Substraten gibt es selten Schwarz oder Weiß. Die beste Lösung entsteht dort, wo Umweltwirkung und Pflanzenwachstum gemeinsam betrachtet werden.</p>
<p>Hier geht’s zur Studie: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S095965262601810X?dgcid=coauthor">Life cycle assessment of growing media: a baseline dataset for European horticulture &#8211; ScienceDirect</a></p>
<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110709" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_2026-09-07-Neue-Studie-zu-Substratausgangsstoffen_klein-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/nachhaltigkeit-von-kultursubstraten-neue-wur-studie/">Neue Studie zu Substratausgangsstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress in Motion</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/rootixx-pflanzenvermehrung-praxistests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit führenden Gartenbaubetrieben testen wir die nächste Generation der Pflanzenvermehrung Innovationen müssen sich dort bewähren, wo sie später eingesetzt werden: unter realen Produktionsbedingungen, in bestehenden Kultursystemen und im Zusammenspiel mit den Prozessen professioneller Gartenbaubetriebe. Genau in dieser Phase befindet sich Rootixx derzeit. Unsere patentgeschützte, torffreie Lösung für die Pflanzenvermehrung wird aktuell gemeinsam mit führenden Produzenten in Europa, Nordamerika und Australien getestet. Ursprünglich war eine kleine Zahl ausgewählter Versuchspartner vorgesehen. Aufgrund des großen Interesses aus der Branche werden inzwischen jedoch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/rootixx-pflanzenvermehrung-praxistests/">Progress in Motion</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110289" src="/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Gemeinsam mit führenden Gartenbaubetrieben testen wir die nächste Generation der Pflanzenvermehrung</strong></p>
<p>Innovationen müssen sich dort bewähren, wo sie später eingesetzt werden: unter realen Produktionsbedingungen, in bestehenden Kultursystemen und im Zusammenspiel mit den Prozessen professioneller Gartenbaubetriebe. Genau in dieser Phase befindet sich Rootixx derzeit.</p>
<p>Unsere patentgeschützte, torffreie Lösung für die Pflanzenvermehrung wird aktuell gemeinsam mit führenden Produzenten in Europa, Nordamerika und Australien getestet. Ursprünglich war eine kleine Zahl ausgewählter Versuchspartner vorgesehen. Aufgrund des großen Interesses aus der Branche werden inzwischen jedoch rund 30 Tests und Projekte begleitet. Diese Resonanz bestätigt, dass die professionelle Pflanzenvermehrung offen für neue Konzepte ist.</p>
<p><strong>Die Entwicklung beginnt beim Kunden</strong></p>
<p>Jeder Versuch startet mit einer Analyse der Bedingungen im jeweiligen Betrieb. Welche Trays werden eingesetzt? Wie wird bewässert und gedüngt? Welche Prozesse sind automatisiert? Und welche Anforderungen muss eine Vermehrungslösung erfüllen, damit sie sich zuverlässig in den Betriebsablauf integrieren lässt?</p>
<p>„Zunächst müssen wir verstehen, wie der Kunde kultiviert, welches System er einsetzt und welche Anforderungen bestehen“, erklärt Dr. Sebastian Kipp, Director Innovation bei Klasmann-Deilmann.</p>
<p>In vielen Fällen arbeiten wir deshalb direkt mit den Trays und den technischen Rahmenbedingungen der Versuchsbetriebe. Rootixx wird nicht losgelöst von der späteren Anwendung getestet, sondern mit den etablierten Vermehrungsmedien des jeweiligen Kunden verglichen.</p>
<p>Die bisherigen Ergebnisse sind ermutigend. Zugleich liefern die Tests konkrete Hinweise darauf, an welchen Stellen die Formulierung oder die Anwendung weiter angepasst werden muss. Genau darin liegt der Wert dieser Validierungsphase.</p>
<p><strong>Forschung und Entwicklung unter Praxisbedingungen</strong></p>
<p>Rootixx wird in verschiedenen Kulturen und Vermehrungssystemen erprobt. Dadurch ergibt sich mit jedem Versuch ein genaueres Bild davon, unter welchen Bedingungen das Konzept seine Stärken besonders gut ausspielen kann.</p>
<p>Dabei geht es nicht nur um sichtbares Pflanzenwachstum. Ein neues Vermehrungssystem muss in einem professionellen Betrieb dauerhaft gleichmäßige Ergebnisse ermöglichen. Es muss sich verlässlich bewässern lassen, zu den vorhandenen Kulturstrategien passen und auch in nachgelagerten Arbeitsschritten funktionieren.</p>
<p>„Es reicht nicht, dass die Pflanzen gut wachsen”, betont Kipp. „Am Ende muss auch die Automatisierung zuverlässig funktionieren.“</p>
<p>Entsprechend eng arbeiten die verschiedenen Fachbereiche zusammen. Erkenntnisse aus den Kundenversuchen fließen unmittelbar an die Teams in Forschung und Entwicklung zurück. Dort werden sie bewertet, in weiteren Gewächshausversuchen überprüft und bei Bedarf in technische Anpassungen übersetzt. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Märkten begleiten die Betriebe vor Ort und stellen sicher, dass Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen zusammengeführt werden.</p>
<p>Dieser fortlaufende Austausch ist ein wesentlicher Teil unseres Entwicklungsansatzes: testen, messen, anpassen und erneut unter Praxisbedingungen prüfen.</p>
<p><strong>Mehr als ein neues Vermehrungsmedium</strong></p>
<p>Rootixx ist nicht als einzelner Plug gedacht, der lediglich ein bestehendes Material ersetzt. Das Konzept verbindet eine neuartige, patentgeschützte Technologie mit einer automatisierbaren Anwendung.</p>
<p>Langfristig soll das Ausgangsmaterial direkt beim Produzenten vorbereitet und in die betriebseigenen Trays dosiert werden. Damit behält der Betrieb die Kontrolle über den Produktionsprozess und kann Rootixx bedarfsgerecht einsetzen. Zugleich lassen sich Transport und Logistik effizient gestalten.</p>
<p>Gemeinsam mit einem etablierten Automatisierungspartner aus dem Gartenbau entwickeln wir derzeit eine passende Misch- und Dosiereinheit. Ein erster Prototyp soll bis zum Jahresende entstehen. „Rootixx ist nicht nur ein Produkt”, sagt Kipp. „Es ist eine Systemlösung, zu der auch die Automatisierung gehört.“</p>
<p><strong>Der Fortschritt ist bereits sichtbar</strong></p>
<p>Rootixx befindet sich noch in der Pre-Launch-Phase. Viele Fragen sind bereits beantwortet, andere werden derzeit gemeinsam mit unseren Versuchspartnern bearbeitet. Das große Interesse der Produzenten, die internationale Breite der laufenden Tests und die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Rootixx einen relevanten Bedarf anspricht. In den kommenden Monaten werden weitere Erkenntnisse zur Pflanzenleistung, zum betrieblichen Handling und zur Automatisierung gewonnen.</p>
<p>Bis zur umfassenden Markteinführung bleiben wir deshalb in Bewegung – gemeinsam mit erfahrenen Produzenten, technischen Partnern und unseren internationalen Teams. Denn die nächste Generation der Pflanzenvermehrung entsteht nicht hinter verschlossenen Türen. Sie entsteht im Gewächshaus.</p>
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		<title>Die Grundlage für eine erfolgreiche Bananenkultur</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/bananenpflanzen-aus-gewebekultur-in-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bananenproduktion liegt in den sehr frühen Kulturphasen, die lange vor Beginn der Gewächshausphase stattfinden. Der Prozess beginnt bereits im Labor, wo Jungpflanzen in Gewebekultur unter kontrollierten Bedingungen vermehrt werden. Anschließend werden sie sorgfältig abgehärtet und für die kommerzielle Gewächshauskultur akklimatisiert. Der Betrieb Vitroagriannakhil (V2A) in Marokko ist seit über zehn Jahren auf diesen Prozess spezialisiert. Mit hochmoderner Ausstattung, die aus einem Gewebekulturlabor sowie zwei Jungpflanzenproduktionsbetrieben im Süden und Norden Marokkos bestehen, beliefert V2A Bananenproduzenten in</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110082" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bananenproduktion liegt in den sehr frühen Kulturphasen, die lange vor Beginn der Gewächshausphase stattfinden. Der Prozess beginnt bereits im Labor, wo Jungpflanzen in Gewebekultur unter kontrollierten Bedingungen vermehrt werden. Anschließend werden sie sorgfältig abgehärtet und für die kommerzielle Gewächshauskultur akklimatisiert.</p>
<p>Der Betrieb Vitroagriannakhil (V2A) in Marokko ist seit über zehn Jahren auf diesen Prozess spezialisiert. Mit hochmoderner Ausstattung, die aus einem Gewebekulturlabor sowie zwei Jungpflanzenproduktionsbetrieben im Süden und Norden Marokkos bestehen, beliefert V2A Bananenproduzenten in Marokko sowie auf anderen internationalen Märkten, darunter Senegal und Burkina Faso, mit hochwertigen Bananenpflanzen.</p>
<p>Die Gewebekultur ermöglicht die Produktion homogener, virusfreier Jungpflanzenbestände, die sich auf dem Feld schnell und zuverlässig etablieren. Auf den eigenen Bananen-Plantagen erzielt V2A Durchschnittserträge von rund 70 Tonnen Bananenfrüchten pro Hektar und liegt damit deutlich über dem marokkanischen Landesdurchschnitt von etwa 40 Tonnen pro Hektar (Daten der FAO &#8211; Food and Agriculture Organization of the United Nations).</p>
<p><strong>Schaffung idealer Substratbedingungen für die Wurzelentwicklung</strong></p>
<p>Der Übergang vom Labor in die Jungpflanzengärtnerei ist eine der kritischsten Phasen bei der Vermehrung von Bananen.</p>
<p>In-vitro-gezüchtete Pflanzen verfügen anfangs über ein noch nicht voll funktionsfähiges Wurzelsystem. Während der Akklimatisierung müssen sie zunächst völlig neue Wurzeln aus dem Kallus entwickeln, die erst ein gesundes Wachstum unter Gewächshausbedingungen gewährleisten können.</p>
<p>Laut Abdellah Bellanoue, dem Betriebsleiter von Vitroagriannakhil und des Gewebekulturlabors, ist die Art des verwendeten Anzuchtsubstrate daher von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>„Anzuchtsubstrate von Klasmann-Deilmann kommen während des gesamten Anzuchtprozesses zum Einsatz, von der ersten Abhärtung bis zum Ende der Jungpflanzenkultur. Sie erfüllen unsere professionellen technischen Produktionsstandards und sind für die Erzeugung hochwertiger Pflanzen unverzichtbar.“</p>
<p>Das Substrat bietet die physikalischen Rahmenbedingungen, die die Jungpflanzen in dieser sensiblen Phase benötigen. Eine ausgewogene Kombination aus Wasserspeichervermögen, Luftkapazität und Strukturstabilität fördert eine schnelle Wurzelentwicklung und trägt dazu bei, dass sich die Pflanzen erfolgreich etablieren.</p>
<p><strong>Gesunde Wurzeln sind die Grundlage für gesunde Pflanzen</strong></p>
<p>Eine kräftige Wurzelentwicklung ist bei Vitroagriannakhil einer der deutlichsten Indikatoren für die Qualität der Pflanzen.</p>
<p>„Man kann das dichte Wurzelgeflecht sehen. Die Jungpflanzen haben hinsichtlich Wasser- und Luftverfügbarkeit als auch Nährstoffversorgung ideale Bedingungen vorgefunden.“</p>
<p>Das verwendete TS3-Substrat von Klasmann-Deilmann bietet ideale Eigenschaften für die frühe Pflanzenentwicklung, wodurch sich die Kulturführung während der Vermehrung vereinfacht. „Das heißt, dass wir keinen Dünger mehr zusätzlich einsetzen müssen.“</p>
<p>Das Ergebnis ist ein effizienterer Produktionsprozess und gleichbleibend hochwertige Jungpflanzen.</p>
<p><strong>Eine auf Qualität ausgerichtete Partnerschaft</strong></p>
<p>Bei der Wahl des richtigen Substrats geht es bei Vitroagriannakhil darum, für jede Pflanze die bestmögliche Ausgangsbasis zu schaffen.</p>
<p>„Wir haben uns für ein Substrat von Klasmann-Deilmann entschieden, weil es uns Zeit spart. Da die Wurzeln der empfindlichen In-vitro-Pflanzen noch nicht funktionsfähig entwickelt sind, müssen sie nach Umsetzen in das Substrat sehr schnell Wurzeln bilden. Dazu benötigen sie eine ideale Substratstruktur. Genau das finden wir in den Kultursubstraten von Klasmann-Deilmann.”</p>
<p>Durch die Kombination des Fachwissens von Vitroagriannakhil im Bereich der Gewebevermehrung mit den hochwertigen Substraten von Klasmann-Deilmann produziert der Jungpflanzenbetrieb kräftige, erstklassige Bananenpflanzen für die Fruchtproduktion. Diese ermöglichen es den Bananenproduzenten, von Anfang an sehr ertragreiche Plantagen anzulegen.</p>
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		<title>Deutschland braucht diese Fabrik</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/neue-fabrik-in-papenburg-offiziell-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:32:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klasmann-Deilmann mit neuer Produktionsstätte in Papenburg&#160;&#160; Klasmann-Deilmann hat einen neuen Standort in Deutschland. Im Beisein geladener Gäste hat das Unternehmen die neue Fabrik in Papenburg eröffnet. Fortan werden von hier aus Kunden im DACH-Raum mit nicht verpackten Kultursubstraten beliefert.&#160; In seiner Ansprache dankte Geschäftsführer Jan Astrup für den ausdauernden und hohen Einsatz der Partnerunternehmen und der verantwortlichen Teams von Klasmann-Deilmann. „Für ein Unternehmen unserer Größe ist eine neue Fabrik ein großes Projekt mit vielen Chancen, aber auch Risiken“, so Jan</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110066" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><b><span data-contrast="none">Klasmann-Deilmann mit neuer Produktionsstätte in Papenburg</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Klasmann-Deilmann hat einen neuen Standort in Deutschland. Im Beisein geladener Gäste hat das Unternehmen die neue Fabrik in Papenburg eröffnet. Fortan werden von hier aus Kunden im DACH-Raum mit nicht verpackten Kultursubstraten beliefert.</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">In seiner Ansprache dankte Geschäftsführer Jan Astrup für den ausdauernden und hohen Einsatz der Partnerunternehmen und der verantwortlichen Teams von Klasmann-Deilmann. „Für ein Unternehmen unserer Größe ist eine neue Fabrik ein großes Projekt mit vielen Chancen, aber auch Risiken“, so Jan Astrup. „Wir danken unseren Eigentümern für ihr Vertrauen, dass wir auch diesen Standort zum Erfolg führen werden.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1765" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-110054" src="/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung.png 1765w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-300x54.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-1024x185.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-768x139.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-1536x278.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1765px) 100vw, 1765px" /></p>
<p><span data-contrast="none">Mit Blick auf die gartenbauliche Entwicklung in Deutschland und in den Nachbarländern führte Jan Astrup aus: „Deutschland braucht diese Fabrik mit modernster Ausstattung, schlanken Prozessen und einem sicheren Output. Der deutsche Gartenbau braucht Hochleistungssubstrate aus der Vielfalt der Rohstoffe. Klasmann-Deilmann ist der einzige Substrathersteller, der in diesem großen Umfang in den deutschen Gartenbau investiert. Wir zeigen, wie wichtig dieser Markt ist, auch wenn der Diskurs um die Torfnutzung den gesamten Produktionsgartenbau überschattet. Wir zeigen, wie wichtig uns unsere Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind, denn sie werden fortan noch zuverlässiger beliefert.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Zurzeit produziert die neue Fabrik etwa 5 m³ pro Minute. Ziel ist es, in absehbarer Zeit auf 7-8 m³ pro Minute zu erhöhen. Unter Berücksichtigung der Saisonkurve liegt die theoretische Maximalkapazität des Standortes ungefähr bei 350.000-400.000 tm³ pro Jahr. In der Startphase werden es ca. 270.000 m³ pro Jahr sein. Ein Ausbau der Anlagen ist jederzeit möglich.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Der Hafenstandort in Papenburg ist ideal für eine vielfältige Rohstoffversorgung. Es stehen Kokos aus Indien und Sri Lanka, Torf aus dem Baltikum sowie Holzfasern, Rinden und Grünkompost aus Deutschland zur Verfügung. Spezialisiert ist die Fabrik auf lose Substrate.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Jan Astrup schloss: „Damit ist in Erfüllung gegangen, was wir uns erhofft hatten: ein Hafenstandort mit internationaler Rohstoff-Anbindung und einer hochmodernen Fabrik mit gartenbaulicher Strahlkraft bis Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110066" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Mit dem Wasser verändert sich der Anbau</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/wassermanagement-im-gartenbau-wie-marokko-auf-wasserknappheit-reagiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sich Gärtner in Marokko an eine neue Wasserrealität anpassen Jahrzehntelang wurde Wasser als selbstverständlich betrachtet. Die Gartenbaubetriebe konzentrierten sich auf die Auswahl der Kulturen, die Erträge, die Pflanzengesundheit und die Marktforderungen. Heute ist Wasser jedoch selbst zu einem der entscheidenden Faktoren im Gartenbau geworden. In Regionen wie Souss-Massa in Marokko beispielsweise, wo der Anbau von Beerenobst und Gemüse eine Schlüsselrolle in der lokalen Wirtschaft spielt, haben Wasserknappheit und sinkende Wasserqualität die Denkweise der Gärtner in Bezug auf die Produktion</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/wassermanagement-im-gartenbau-wie-marokko-auf-wasserknappheit-reagiert/">Mit dem Wasser verändert sich der Anbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109816" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Wie sich Gärtner in Marokko an eine neue Wasserrealität anpassen</strong></p>
<p>Jahrzehntelang wurde Wasser als selbstverständlich betrachtet. Die Gartenbaubetriebe konzentrierten sich auf die Auswahl der Kulturen, die Erträge, die Pflanzengesundheit und die Marktforderungen. Heute ist Wasser jedoch selbst zu einem der entscheidenden Faktoren im Gartenbau geworden.</p>
<p>In Regionen wie Souss-Massa in Marokko beispielsweise, wo der Anbau von Beerenobst und Gemüse eine Schlüsselrolle in der lokalen Wirtschaft spielt, haben Wasserknappheit und sinkende Wasserqualität die Denkweise der Gärtner in Bezug auf die Produktion grundlegend verändert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109840 alignleft" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1.jpg" alt="" width="294" height="271" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1.jpg 2439w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-300x277.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-1024x945.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-768x708.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-1536x1417.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-2048x1889.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px" /></p>
<p>Lhassan Housni, Technischer Leiter bei CASEM im Süden Marokkos, erklärt: „Es geht um die Kosten und die weltweite Verfügbarkeit von Wasser für bestehende Betriebe, zukünftige Erweiterungen und die Menschen.“</p>
<p>Seine Aussage verdeutlicht eine Herausforderung, die weit über den Gartenbau hinausgeht. Wasser ist nicht mehr nur ein Produktionsfaktor. Es ist zu einer gemeinsamen Ressource geworden, die Gartenbaubetrieben, einer wachsenden Bevölkerung und der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung gleichermaßen dienen muss. Seit Jahrzehnten arbeiten CASEM und Klasmann-Deilmann eng zusammen, um Substrate an die sich wandelnden Bedürfnisse marokkanischer Gartenbaubetriebe anzupassen. Heute konzentriert sich diese Zusammenarbeit zunehmend darauf, Gärtnern dabei zu helfen, auf Wasserknappheit, steigende Wasserkosten und sich ändernde Bewässerungsanforderungen zu reagieren.</p>
<p><strong>Entsalzung: Eine Lösung, die neue Herausforderungen mit sich bringt</strong></p>
<p>Um eine verlässliche Wasserversorgung zu gewährleisten, haben viele Gartenbaubetriebe in der Region Agadir in Entsalzungsanlagen investiert. Parallel dazu wurde eine große öffentliche Meerwasserentsalzungsanlage gebaut, um die landwirtschaftliche Produktion und die häusliche Wasserversorgung zu unterstützen.</p>
<p>Diese lokale Entwicklung ist Teil einer umfassenderen nationalen Strategie. Marokko hat in den letzten Jahren massiv in die Entsalzungsinfrastruktur investiert und plant, künftig einen erheblichen Teil seines Trinkwassers aus dem Meer zu gewinnen. Laut CNN betrachten politische Entscheidungsträger Dürren zunehmend als langfristigen strukturellen Wandel, der neue Ansätze in der Wasserführung erfordert, und nicht als vorübergehendes Phänomen. [1]</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint die Meerwasserentsalzung das Problem zu lösen. Doch die Realität ist komplexer. Einerseits verbessert die Meerwasserentsalzung die Verfügbarkeit von Wasser, andererseits werden die Produktionskosten jedoch erheblich erhöht. Darüber hinaus erfordert sie eine vollständige Umstellung der Kulturstrategie.</p>
<p><strong>Jeder Tropfen zählt</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1059" height="481" class="aligncenter size-full wp-image-109828" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2.png 1059w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2-300x136.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2-1024x465.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2-768x349.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1059px) 100vw, 1059px" /></p>
<p>Da Wasser immer teurer wird, legen Betriebe zunehmend Wert auf effiziente Bewässerung. Herkömmliche Bewässerungsstrategien basierten oft auf relativ hohen Bewässerungsmengen und Drainageraten, um stabile Bedingungen im Wurzelbereich aufrechtzuerhalten. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen lässt sich dieser Ansatz jedoch nur schwer wirtschaftlich rechtfertigen.</p>
<p>Housni erklärt das heutige Ziel wie folgt: „Unsere Idee ist es, Substrate zu entwickeln, die mehr Wasser speichern können, und unsere Kunden dazu anzuregen, ihre Bewässerungs- und Düngungspraktiken anzupassen. Das Ziel ist es, den Wasserverbrauch effizienter zu gestalten und die Kosten so gering wie möglich zu halten.“</p>
<p>In der Praxis kann dies bedeuten, größere Bewässerungsmengen in längeren Abständen auszubringen und gleichzeitig die Verluste beim Drainageabfluss zu reduzieren – eine erhebliche Abkehr von traditionellen Bewässerungsstrategien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109804 alignleft" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-scaled.jpg" alt="" width="282" height="188" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-scaled.jpg 2560w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-300x200.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-1024x683.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-768x512.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-1536x1024.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px" /></p>
<p>Die Umsetzung solcher Strategien ist jedoch nicht ganz einfach. Entsalztes Wasser wirft neue betriebswirtschaftliche Fragen auf, darunter die Behandlung von Reststoffen wie Bor (abhängig von der Wahl der Umkehr-Osmosemembran) und die Notwendigkeit angepasster Dünger-Strategien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Problem ist vielschichtig. Daher besteht die Lösung nicht nur darin, ein neues Produkt einzuführen, sondern auch darin, über das entsprechende Know-how zu verfügen, um es richtig einzusetzen“, sagt Anja Fritzen, technische Beraterin bei Klasmann-Deilmann.</p>
<p>Bewässerungsstrategien, Dünger-Strategien und Systeme für den Abfluss müssen möglicherweise angepasst werden. Das Zusammenspiel zwischen Wasserqualität, Anbaumethoden und Substratleistung gewinnt zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Die technischen Teams von Klasmann-Deilmann arbeiten eng mit Gärtnern und Partnern wie CASEM zusammen, um zu evaluieren, wie die Substratzusammensetzung, das Wasserrückhaltevermögen und die Bewässerungsstrategien an diese neuen Bedingungen angepasst werden können.</p>
<p>„Wir befinden uns noch in der Entwicklungsphase“, erklärt Jean Roudier, Projektleiter bei Klasmann-Deilmann France. „Im Land laufen derzeit Versuche. Wir müssen die Theorie noch verfeinern und an die tägliche Praxis anpassen.“</p>
<p>Marokko ist zwar ein besonders anschauliches Beispiel, doch diese Herausforderung ist keineswegs einzigartig. Wasserknappheit, steigende Wasserkosten und eine sich verändernde Wasserqualität werden in vielen Regionen des Gartenbaus weltweit zur Realität. [2]</p>
<p>Die Erfahrungen in Marokko zeigen, dass die Anpassung an Wasserknappheit nicht allein durch die Installation einer Entsalzungsanlage oder die Einführung neuer Substrate zu erreichen ist. Sie erfordert technisches Fachwissen, lokale Kenntnisse und eine enge Zusammenarbeit zwischen Gärtnern und Industriepartnern.</p>
<p>Da Wasser immer wertvoller wird, könnten sich diese Partnerschaften als ebenso wichtig erweisen wie das Wasser selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellenangaben</strong></p>
<p><strong>[1] CNN. <em>Morocco&#8217;s desalination strategy: A blueprint for Africa?</em> 2026. Reported by CNN and referenced in coverage of Morocco&#8217;s national desalination strategy.<br />
</strong><a href="https://edition.cnn.com/world/morocco-desalination-ocean-africa-spc"><strong>Morocco’s desalination strategy: A blueprint for Africa? </strong><strong>| CNN</strong></a></p>
<p><strong>[2] FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations).</strong> <em>The State of the World&#8217;s Land and Water Resources for Food and Agriculture – Systems at Breaking Point (SOLAW 2021).</em> Rome: FAO, 2021. Available at: <strong><a href="https://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/ecb51a59-ac4d-407a-80de-c7d6c3e15fcc/content">https://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/ecb51a59-ac4d-407a-80de-c7d6c3e15fcc/content</a></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109816" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/wassermanagement-im-gartenbau-wie-marokko-auf-wasserknappheit-reagiert/">Mit dem Wasser verändert sich der Anbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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		<title>Growcoon in der Forstpflanzenproduktion</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/growcoon-in-der-forstpflanzenproduktion-mehr-automation-stabile-wurzelballen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:55:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Automatisierung, stabilere Wurzelballen und ein deutlicher Kulturvorsprung Die Anforderungen an moderne Forstbaumschulen steigen kontinuierlich. Kürzere Kulturzeiten, eine höhere Automatisierung und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Pflanzenqualität sind entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg. Wie innovative Vermehrungssysteme dabei unterstützen können, zeigt das Beispiel der Baumschule Spitzmann. Florian Zorn, Inhaber der Baumschule Spitzmann, setzt Growcoon inzwischen erfolgreich in der Produktion von Forstpflanzen ein und berichtet von deutlichen Vorteilen entlang der gesamten Produktionskette. Die Baumschule Spitzmann produziert jährlich rund fünf bis sechs Millionen Sämlinge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/growcoon-in-der-forstpflanzenproduktion-mehr-automation-stabile-wurzelballen/">Growcoon in der Forstpflanzenproduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109946" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Mehr Automatisierung, stabilere Wurzelballen und ein deutlicher Kulturvorsprung</strong></p>
<p>Die Anforderungen an moderne Forstbaumschulen steigen kontinuierlich. Kürzere Kulturzeiten, eine höhere Automatisierung und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Pflanzenqualität sind entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg. Wie innovative Vermehrungssysteme dabei unterstützen können, zeigt das Beispiel der Baumschule Spitzmann. Florian Zorn, Inhaber der Baumschule Spitzmann, setzt Growcoon inzwischen erfolgreich in der Produktion von Forstpflanzen ein und berichtet von deutlichen Vorteilen entlang der gesamten Produktionskette.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109986 aligncenter" src="/wp-content/uploads/IMG_0352-scaled.jpg" alt="" width="555" height="416" />Die Baumschule Spitzmann produziert jährlich rund fünf bis sechs Millionen Sämlinge. Neben Jungpflanzen für die Weiterkultur werden auch verkaufsfertige Container-Forstpflanzen für professionelle Kunden produziert. Als reiner Großhandelsbetrieb stehen Effizienz, gleichbleibende Qualität und eine zuverlässige Produktionsplanung im Mittelpunkt. Mit zunehmender Automatisierung entstanden neue Anforderungen an die Qualität der Wurzelballen. Besonders für automatisierte Umpflanzprozesse waren kompakte und stabile Ballen erforderlich.</p>
<p>„Unsere Kunden brauchten kompakte Ballen zum automatischen Umpflanzen – sowohl für die Freilandproduktion als auch für die Containerproduktion“, erläutert Florian Zorn. „Das Problem war, dass die Ballen häufig zu locker und nicht ausreichend durchwurzelt waren.“</p>
<p><strong>Stabilere Wurzelballen für frühere Vermarktung</strong></p>
<p>Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung testete die Baumschule verschiedene Systeme und entschied sich schließlich für Growcoon.</p>
<p>Der biologisch abbaubare Growcoon stabilisiert das Anzuchtsubstrat und unterstützt die Bildung eines kompakten Wurzelballens. Für die Baumschule Spitzmann zeigte sich insbesondere ein Vorteil: „Der Growcoon ermöglicht es uns, die Trays sehr schnell auf 100 Prozent zu bringen, die Pflanzen deutlich früher zu verkaufen und sowohl unseren Kunden als auch uns einen klaren Kulturvorsprung zu verschaffen“, berichtet Zorn.</p>
<p><strong>Positive Ergebnisse bei der Wurzelentwicklung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109958 aligncenter" src="/wp-content/uploads/IMG_0948-scaled.jpg" alt="" width="489" height="367" /></p>
<p>Vor dem Praxiseinsatz gab es zunächst Bedenken hinsichtlich der Wurzelentwicklung. Gerade in der Forstpflanzenproduktion wäre eine ringförmige Wurzelbildung ein wesentliches Qualitätsrisiko. Die Versuchsergebnisse fielen jedoch eindeutig aus.</p>
<p>„Wir hatten die Sorge, dass sich die Wurzeln durch die Struktur des Growcoons mitdrehen könnten. Das wäre für unser Produkt ein Ausschlusskriterium gewesen“, sagt Florian Zorn. „Bislang konnten wir das jedoch nicht feststellen.“</p>
<p>Stattdessen beobachtete das Unternehmen eine gezielte Wurzelführung entlang der Traystruktur. „Die Wurzeln wachsen zwischen Growcoon und Tray anhand der vorhandenen Rillen gerade nach unten. Im Gegenteil: Der Growcoon führt sogar dazu, dass die Wurzeln noch gerader und stabiler werden.“</p>
<p>Diese Entwicklung kann sich auch langfristig positiv auf die Pflanzenqualität auswirken und potenzielle Reklamationsgründe reduzieren.</p>
<p><strong>Schlüsseltechnologie für die Automatisierung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109970 aligncenter" src="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/IMG_0922-frame-at-1m23s-e1783435211790.jpg" alt="" width="513" height="285" /></p>
<p>Neben der verbesserten Wurzelqualität sieht Florian Zorn vor allem im Bereich der Automatisierung erhebliche Vorteile. Zwar erforderte die Einführung des Systems zunächst zusätzliche Investitionen in entsprechende Stapel- und Handhabungstechnik, doch im täglichen Betrieb zahlt sich die Umstellung aus. Automatische Sortier- und Umpflanzprozesse lassen sich mit stabilen Wurzelballen deutlich zuverlässiger durchführen. Besonders bei Partien mit ungleichmäßiger Keimung ergeben sich neue Möglichkeiten.</p>
<p>„Wenn wir Partien mit schlechteren Keimfähigkeiten haben, können wir diese heute automatisch zusammenstecken. Früher waren wir dafür zehn bis zwölf Wochen gebunden. Mit Growcoon können wir das bereits nach etwa drei Wochen erledigen.“</p>
<p><strong><br />
Qualität sichern und Arbeitsaufwand reduzieren</strong></p>
<p>Für die Baumschule Spitzmann ist Growcoon heute ein wichtiger Baustein der Produktionsstrategie. „Growcoon ist für die Automatisierung sehr wichtig“, fasst Florian Zorn zusammen. „Es geht darum, mit möglichst geringem Einsatz von Arbeitsressourcen ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen.“</p>
<p>Das Beispiel zeigt, dass moderne Vermehrungssysteme nicht nur die Wurzelqualität verbessern können, sondern auch neue Potenziale für automatisierte Produktionsprozesse erschließen. Gerade in arbeitsintensiven Kulturen wie der Forstpflanzenproduktion kann dies einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Gartenbaubetrieben leisten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109946" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<item>
		<title>Weniger Emissionen im Substrat</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-nachhaltigkeitsbericht-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 07:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>50 % nachwachsende Rohstoffe bis 2030 &#124; Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht Klasmann-Deilmann hat den Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Damit informiert das Unternehmen zum zehnten Mal über seine ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung. Beim Einsatz von alternativen Ausgangsstoffen und bei der Senkung von Emissionen wurden weitere Fortschritte erzielt. Der Anteil nachwachsender Rohstoffe an der Gesamtproduktion von Kultursubstraten für den professionellen Gartenbau stieg auf 30 %. Insgesamt nutzte Klasmann-Deilmann im zurückliegenden Jahr 1,15 Mio. m³ Holzfasern, Grünkompost und Kokos sowie innovative Rohstoffe wie Sphagnum</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-nachhaltigkeitsbericht-2025/">Weniger Emissionen im Substrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-109246" src="/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-300x150.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1024x512.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-768x384.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1536x768.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<h3>50 % nachwachsende Rohstoffe bis 2030 | Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht</h3>
<p>Klasmann-Deilmann hat den Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Damit informiert das Unternehmen zum zehnten Mal über seine ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung. Beim Einsatz von alternativen Ausgangsstoffen und bei der Senkung von Emissionen wurden weitere Fortschritte erzielt.</p>
<p>Der Anteil nachwachsender Rohstoffe an der Gesamtproduktion von Kultursubstraten für den professionellen Gartenbau stieg auf 30 %. Insgesamt nutzte Klasmann-Deilmann im zurückliegenden Jahr 1,15 Mio. m³ Holzfasern, Grünkompost und Kokos sowie innovative Rohstoffe wie Sphagnum und Biokohle.</p>
<p>„Wir sind auf einem guten Weg“, so Geschäftsführer Damian Ikemann, „und haben das nächste Ziel bereits fest im Blick. Bis 2030 wollen wir den Anteil alternativer Ausgangsstoffe auf 50 % unserer Gesamtproduktion erhöhen. Damit verfolgen wir ein ambitioniertes Wachstumsprogramm, jedoch kein Torfausstiegsszenario. Außerdem werden wir die Kulturflächen für den geschützten Anbau von Sphagnum weiter skalieren, um einen zukunftweisenden Rohstoff mit den guten Eigenschaften von Torf in immer mehr Anwendungen nutzen zu können.“</p>
<p>Zwischen 2013 und 2025 reduzierte Klasmann-Deilmann den Product Carbon Footprint (cradle to grave) um 33 % von 90,7 kg CO2e/m³auf 60,9 kg CO2e/m³. Dieser Rückgang resultiert wesentlich aus der zunehmenden Nutzung alternativer Ausgangsstoffe. Dem gegenüber steigt der Corporate Carbon Footprint (cradle to customer) seit 2024 wieder leicht an, nachdem die Klimabilanz zwischen 2013 und 2023 konsequent rückläufig war. Ursächlich hierfür ist das wirtschaftliche Wachstum, das in eine höhere Ressourcennutzung und vermehrte Transporte mündet. Dessen ungeachtet sank der Corporate Carbon Footprint zwischen 2013 und 2025 um 12 %, während die Absatzmengen im selben Zeitraum um 30 % stiegen.</p>
<p>„Damit ist Klasmann-Deilmann in einem Bereich erfolgreich, in dem politische und gesellschaftliche Erwartungen besonders hoch sind“, erläutert Geschäftsführer Jan Astrup. „Gefordert wird eine weitgehende Umstellung von Torfrohstoffen auf nachwachsende Rohstoffe. Ziel ist dabei, die Emissionen aus Gewinnungsflächen und Substraten deutlich zu verringern. Klimaneutralität wird auf diese Weise jedoch weder auf Produktebene noch auf Unternehmensebene erreicht. Die Nutzung alternativer Ausgangsstoffe anstelle von Torf führt nicht zum Net-Zero-Substrat.“</p>
<p>Die nachhaltige Entwicklung erfordert von Klasmann-Deilmann einen massiven finanziellen Aufwand, die sorgfältige Integration neuer Unternehmenseinheiten, den Umbau von Produktionsstätten, eine fortlaufende Überarbeitung des Produktportfolios und einen hohen persönlichen Einsatz der Teams. „Trotz des notwendigen Tempos werden wir alle Schritte auf dem Weg der Transformation mit der gebotenen Umsicht gehen“, so Damian Ikemann, „um gleichermaßen die Wirtschaftlichkeit und den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern.“</p>
<p>Der Nachhaltigkeitsbericht ist hier zu finden: <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/mediathek/broschueren/">https://klasmann-deilmann.com/de/mediathek/broschueren/&nbsp;</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-109246" src="/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-300x150.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1024x512.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-768x384.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1536x768.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-nachhaltigkeitsbericht-2025/">Weniger Emissionen im Substrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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		<item>
		<title>Klasmann-Deilmann: 50 % Torfreduktion bis 2030</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-50-torfreduktion-bis-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschäftsführer Damian Ikemann zu den Fragen der TASPO Die folgenden Fragen beantwortete Damian Ikemann, CEO der Klasmann-Deilmann-Gruppe, im Rahmen eines Interviews mit der TASPO. Auszüge aus seinen Antworten wurden in der TASPO-Beilage „Erden und Substrate“ veröffentlicht, die am 19. Juni 2026 erschien. Nachfolgend sind die vollständigen Antworten zu lesen. 1. Wie ist Ihre aktuelle Geschäftsstimmung angesichts der spürbaren Kaufzurückhaltung der Endverbraucher sowie der vielen negativen Signale wie etwa vom Ifo- und GfK-Index? Damian Ikemann: Seit Beginn der Corona-Pandemie reiht sich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-50-torfreduktion-bis-2030/">Klasmann-Deilmann: 50 % Torfreduktion bis 2030</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108333" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Geschäftsführer Damian Ikemann zu den Fragen der TASPO</strong></p>
<p><strong>Die folgenden Fragen beantwortete Damian Ikemann, CEO der Klasmann-Deilmann-Gruppe, im Rahmen eines Interviews mit der TASPO. Auszüge aus seinen Antworten wurden in der TASPO-Beilage „Erden und Substrate“ veröffentlicht, die am 19. Juni 2026 erschien. Nachfolgend sind die vollständigen Antworten zu lesen.</strong></p>
<ol>
<li><strong>1. Wie ist Ihre aktuelle Geschäftsstimmung angesichts der spürbaren Kaufzurückhaltung der Endverbraucher sowie der vielen negativen Signale wie etwa vom Ifo- und GfK-Index?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Seit Beginn der Corona-Pandemie reiht sich Krise an Krise mit globaler Tragweite. In der Folge unterliegt die Geschäftsstimmung immer wieder Schwankungen. Es bleibt aber dabei, dass sich unser Geschäftsmodell als weitgehend resilient gegenüber den geopolitischen Einflüssen erweist. Inzwischen greifen auch interne Mechanismen, um konstruktiv mit der jeweiligen Situation umzugehen und mit vollem Engagement weiterzumachen. Wir bleiben zuversichtlich.</p>
<ol start="2">
<li><strong>2. Wie bewerten Sie das Risiko, dass der „Runde Tisch“ in Deutschland ähnlich oder aus anderen Gründen ins Wanken gerät wie das niederländische Torf-Convenant &#8211; und wie lässt sich das verhindern?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Wir möchten nicht über ein Scheitern des Runden Tisches spekulieren, bevor er richtig Fahrt aufgenommen hat. Es ist gut, dass der Runde Tisch nun endlich installiert ist. Solange die Beteiligten nicht auf Maximalforderungen beharren, sondern kompromissbereit und realistisch bleiben, kann eine angemessene und tragfähige Lösung zustande kommen.</p>
<ol start="3">
<li><strong>3. Wie reagieren Sie auf den Vorwurf von NGOs, dass die heimischen Einschränkungen lediglich zu einer ökologischen Problemverlagerung in die baltischen Staaten führen, an der deutsche Unternehmen massiv beteiligt sind?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Das Baltikum gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigen Rohstofflieferanten für den Gartenbau. Insofern verschiebt sich gegenwärtig nichts mehr dorthin. Die baltischen Rohstoffe gewinnen jedoch weiter an Bedeutung, wenn andere Quellen wegfallen. Wer in diesem Kontext aber von einer Problemverlagerung spricht, verkennt die beachtlichen und erfolgreichen Anstrengungen der Substratindustrie, in großem Umfang nachwachsende Rohstoffe zu nutzen. Allein Klasmann-Deilmann hat im vergangenen Jahr 1,15 Mio. m³ alternative Ausgangstoffe in Kultursubstraten eingesetzt.</p>
<ol start="4">
<li><strong>4. Wie hoch ist der Anteil an baltischem Torf in Ihrem Profi-Sortiment aktuell, und wie gleichen Sie in Ihrer CO₂-Bilanz die langen Transportwege und den dortigen Torfabbau aus?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Torfgewinnung und Transporte verursachen Emissionen, die zunehmende Nutzung alternativer Ausgangsstoffe und ihre Transporte verursachen ebenfalls Emissionen. Die Substratbranche ist leider nicht klimaneutral. Daran würde selbst ein vollständiger Verzicht auf Torf nichts ändern. Es ist aber richtig, dass Torf und Transporte die größten Einsparpotenziale bergen. Mit der Torfminderung ist die Branche also auf dem richtigen Weg, um Emissionen zu reduzieren. Klasmann-Deilmann geht hier bereits einen Schritt weiter: Wir können einem Substrat einen präzise berechneten Anteil unserer Pflanzenkohle TerraCoal zumischen und gleichen damit alle Emissionen aus Rohstoffen, Produktion und Transport aus. Strikt verbunden ist dieser Vorgang mit dem Kauf offizieller CO2-Zertifikate. Das heißt: Faktisch haben wir schon die Möglichkeit zum vollständigen Ausgleich, doch der höhere Preis dafür lässt sich im Markt meist noch nicht realisieren.</p>
<ol start="5">
<li><strong>5. Inwieweit beeinträchtigen die weltwirtschaftliche und politische Lage sowie die hohen Energiepreise die Logistikketten für Ersatzstoffe wie Holzfasern oder Kokos, und gefährdet dies die Torfminderungsziele?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Es gibt schmerzliche Preissteigerungen, unter denen die ganze Gartenbaubranche leidet. Die Rohstoff-Lieferketten sind jedoch weitgehend intakt. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Substratbranche ihre Ressourcen nach Art und Ort möglichst divers sichern sollte, um jederzeit handlungsfähig zu sein. Klasmann-Deilmann hat daher in den vergangenen Jahren intensive Anstrengungen unternommen, um die Lieferfähigkeit für alle benötigten Substratausgangstoffe über langfristige Lieferantenverträge und den Aufbau neuer eigener Produktionskapazitäten abzusichern. Dies hat sich gerade im zurückliegenden Winter und Frühjahr sehr positiv ausgewirkt, denn trotz der proklamierten Torfknappheit waren wir zu jeder Zeit verlässlicher Lieferant all unserer Kunden. Unser Ziel ist nun die Steigerung des Anteils alternativer Ausgangsstoffe auf 50 % bis 2030, und dieses Ziel ist nicht gefährdet.</p>
<ol start="6">
<li><strong>6. Welche konkreten Investitionen tätigen Sie in regionale Alternativen (wie beispielsweise Paludikulturen, Torfmoos-Anbau), um die Abhängigkeit von Importen und fossilen Brennstoffen für den Transport zu senken?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Wir investieren in den innovativen, geschützten Anbau von Sphaxx-Torfmoos und bieten damit eine umweltverträgliche Alternative zu Moosen aus Naturmoorflächen. Zudem sind unsere neue Pflanzenkohle TerraCoal sowie die gut etablierten GreenFibre-Holzfasern und der TerrAktiv-Grünkompost allesamt lokale Torfalternativen aus der deutsch-niederländischen Region.</p>
<ol start="7">
<li><strong>7. Wie weit sind Sie bei der Vorbereitung auf die Umsetzung der PPWR-Vorgaben, insbesondere beim Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten in Ihren Substratverpackungen, der 100-prozentigen Recyclingfähigkeit von Folien und Palettenumwicklungen sowie der Vermeidung von Leerraum?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Auf die erste Stufe der PPWR-Richtlinien sind wir gut vorbereitet – soweit es die nach wie vor bestehenden rechtlichen Unschärfen zulassen. Die Konformitätsbewertung läuft, unsere Substratverpackungen enthalten bereits heute einen hohen Anteil PCR, Leerraum gibt es nicht in unseren Verpackungen. Das Thema Recyclingfähigkeit an sich ist noch nicht abschließend definiert und für ein 100-prozentiges Recycling fehlen bislang aussichtsreiche Ansätze. Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir aber mit Nachdruck an Lösungen.</p>
<ol start="8">
<li><strong>8. Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit den neuen biologisch abbaubaren Depotdünger-Hüllen gemacht, und wie lösen Sie das Problem der geringeren Stabilität und der damit verbundenen kürzeren Lagerfähigkeit der Substrate?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Bereits in der Vergangenheit sollten Substrate mit Langzeitdüngern möglichst zeitnah genutzt werden, da die Nährstofffreisetzung nach der Zumischung zügig beginnt und eine Lagerung zu einem unerwünschten Anstieg des Salzgehaltes führen kann. Insofern ist die Lagerfähigkeit kein neues Kernkriterium für die neuen LZD-Typen mit abbaubarer Hülle. Welche Änderungen sich in den Freisetzungs- und Stabilitätsraten sowie im Typenportfolio konkret ergeben werden, wird derzeit eingehend geprüft. Unser Team aus Forschung &amp; Entwicklung steht mit allen Herstellern von Langzeitdüngern in engem Austausch und es sind Projekte mit neuen Typen in Vorbereitung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108333" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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