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	<title>Klasmann-Deilmann</title>
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	<title>Klasmann-Deilmann</title>
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		<title>Progress in Motion</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/rootixx-pflanzenvermehrung-praxistests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit führenden Gartenbaubetrieben testen wir die nächste Generation der Pflanzenvermehrung Innovationen müssen sich dort bewähren, wo sie später eingesetzt werden: unter realen Produktionsbedingungen, in bestehenden Kultursystemen und im Zusammenspiel mit den Prozessen professioneller Gartenbaubetriebe. Genau in dieser Phase befindet sich Rootixx derzeit. Unsere patentgeschützte, torffreie Lösung für die Pflanzenvermehrung wird aktuell gemeinsam mit führenden Produzenten in Europa, Nordamerika und Australien getestet. Ursprünglich war eine kleine Zahl ausgewählter Versuchspartner vorgesehen. Aufgrund des großen Interesses aus der Branche werden inzwischen jedoch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110289" src="/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/BlogVisual-Rootixx-Update_klein-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Gemeinsam mit führenden Gartenbaubetrieben testen wir die nächste Generation der Pflanzenvermehrung</strong></p>
<p>Innovationen müssen sich dort bewähren, wo sie später eingesetzt werden: unter realen Produktionsbedingungen, in bestehenden Kultursystemen und im Zusammenspiel mit den Prozessen professioneller Gartenbaubetriebe. Genau in dieser Phase befindet sich Rootixx derzeit.</p>
<p>Unsere patentgeschützte, torffreie Lösung für die Pflanzenvermehrung wird aktuell gemeinsam mit führenden Produzenten in Europa, Nordamerika und Australien getestet. Ursprünglich war eine kleine Zahl ausgewählter Versuchspartner vorgesehen. Aufgrund des großen Interesses aus der Branche werden inzwischen jedoch rund 30 Tests und Projekte begleitet. Diese Resonanz bestätigt, dass die professionelle Pflanzenvermehrung offen für neue Konzepte ist.</p>
<p><strong>Die Entwicklung beginnt beim Kunden</strong></p>
<p>Jeder Versuch startet mit einer Analyse der Bedingungen im jeweiligen Betrieb. Welche Trays werden eingesetzt? Wie wird bewässert und gedüngt? Welche Prozesse sind automatisiert? Und welche Anforderungen muss eine Vermehrungslösung erfüllen, damit sie sich zuverlässig in den Betriebsablauf integrieren lässt?</p>
<p>„Zunächst müssen wir verstehen, wie der Kunde kultiviert, welches System er einsetzt und welche Anforderungen bestehen“, erklärt Dr. Sebastian Kipp, Director Innovation bei Klasmann-Deilmann.</p>
<p>In vielen Fällen arbeiten wir deshalb direkt mit den Trays und den technischen Rahmenbedingungen der Versuchsbetriebe. Rootixx wird nicht losgelöst von der späteren Anwendung getestet, sondern mit den etablierten Vermehrungsmedien des jeweiligen Kunden verglichen.</p>
<p>Die bisherigen Ergebnisse sind ermutigend. Zugleich liefern die Tests konkrete Hinweise darauf, an welchen Stellen die Formulierung oder die Anwendung weiter angepasst werden muss. Genau darin liegt der Wert dieser Validierungsphase.</p>
<p><strong>Forschung und Entwicklung unter Praxisbedingungen</strong></p>
<p>Rootixx wird in verschiedenen Kulturen und Vermehrungssystemen erprobt. Dadurch ergibt sich mit jedem Versuch ein genaueres Bild davon, unter welchen Bedingungen das Konzept seine Stärken besonders gut ausspielen kann.</p>
<p>Dabei geht es nicht nur um sichtbares Pflanzenwachstum. Ein neues Vermehrungssystem muss in einem professionellen Betrieb dauerhaft gleichmäßige Ergebnisse ermöglichen. Es muss sich verlässlich bewässern lassen, zu den vorhandenen Kulturstrategien passen und auch in nachgelagerten Arbeitsschritten funktionieren.</p>
<p>„Es reicht nicht, dass die Pflanzen gut wachsen”, betont Kipp. „Am Ende muss auch die Automatisierung zuverlässig funktionieren.“</p>
<p>Entsprechend eng arbeiten die verschiedenen Fachbereiche zusammen. Erkenntnisse aus den Kundenversuchen fließen unmittelbar an die Teams in Forschung und Entwicklung zurück. Dort werden sie bewertet, in weiteren Gewächshausversuchen überprüft und bei Bedarf in technische Anpassungen übersetzt. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Märkten begleiten die Betriebe vor Ort und stellen sicher, dass Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen zusammengeführt werden.</p>
<p>Dieser fortlaufende Austausch ist ein wesentlicher Teil unseres Entwicklungsansatzes: testen, messen, anpassen und erneut unter Praxisbedingungen prüfen.</p>
<p><strong>Mehr als ein neues Vermehrungsmedium</strong></p>
<p>Rootixx ist nicht als einzelner Plug gedacht, der lediglich ein bestehendes Material ersetzt. Das Konzept verbindet eine neuartige, patentgeschützte Technologie mit einer automatisierbaren Anwendung.</p>
<p>Langfristig soll das Ausgangsmaterial direkt beim Produzenten vorbereitet und in die betriebseigenen Trays dosiert werden. Damit behält der Betrieb die Kontrolle über den Produktionsprozess und kann Rootixx bedarfsgerecht einsetzen. Zugleich lassen sich Transport und Logistik effizient gestalten.</p>
<p>Gemeinsam mit einem etablierten Automatisierungspartner aus dem Gartenbau entwickeln wir derzeit eine passende Misch- und Dosiereinheit. Ein erster Prototyp soll bis zum Jahresende entstehen. „Rootixx ist nicht nur ein Produkt”, sagt Kipp. „Es ist eine Systemlösung, zu der auch die Automatisierung gehört.“</p>
<p><strong>Der Fortschritt ist bereits sichtbar</strong></p>
<p>Rootixx befindet sich noch in der Pre-Launch-Phase. Viele Fragen sind bereits beantwortet, andere werden derzeit gemeinsam mit unseren Versuchspartnern bearbeitet. Das große Interesse der Produzenten, die internationale Breite der laufenden Tests und die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Rootixx einen relevanten Bedarf anspricht. In den kommenden Monaten werden weitere Erkenntnisse zur Pflanzenleistung, zum betrieblichen Handling und zur Automatisierung gewonnen.</p>
<p>Bis zur umfassenden Markteinführung bleiben wir deshalb in Bewegung – gemeinsam mit erfahrenen Produzenten, technischen Partnern und unseren internationalen Teams. Denn die nächste Generation der Pflanzenvermehrung entsteht nicht hinter verschlossenen Türen. Sie entsteht im Gewächshaus.</p>
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		<title>Die Grundlage für eine erfolgreiche Bananenkultur</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/bananenpflanzen-aus-gewebekultur-in-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bananenproduktion liegt in den sehr frühen Kulturphasen, die lange vor Beginn der Gewächshausphase stattfinden. Der Prozess beginnt bereits im Labor, wo Jungpflanzen in Gewebekultur unter kontrollierten Bedingungen vermehrt werden. Anschließend werden sie sorgfältig abgehärtet und für die kommerzielle Gewächshauskultur akklimatisiert. Der Betrieb Vitroagriannakhil (V2A) in Marokko ist seit über zehn Jahren auf diesen Prozess spezialisiert. Mit hochmoderner Ausstattung, die aus einem Gewebekulturlabor sowie zwei Jungpflanzenproduktionsbetrieben im Süden und Norden Marokkos bestehen, beliefert V2A Bananenproduzenten in</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110082" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Banana_Cultivation-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bananenproduktion liegt in den sehr frühen Kulturphasen, die lange vor Beginn der Gewächshausphase stattfinden. Der Prozess beginnt bereits im Labor, wo Jungpflanzen in Gewebekultur unter kontrollierten Bedingungen vermehrt werden. Anschließend werden sie sorgfältig abgehärtet und für die kommerzielle Gewächshauskultur akklimatisiert.</p>
<p>Der Betrieb Vitroagriannakhil (V2A) in Marokko ist seit über zehn Jahren auf diesen Prozess spezialisiert. Mit hochmoderner Ausstattung, die aus einem Gewebekulturlabor sowie zwei Jungpflanzenproduktionsbetrieben im Süden und Norden Marokkos bestehen, beliefert V2A Bananenproduzenten in Marokko sowie auf anderen internationalen Märkten, darunter Senegal und Burkina Faso, mit hochwertigen Bananenpflanzen.</p>
<p>Die Gewebekultur ermöglicht die Produktion homogener, virusfreier Jungpflanzenbestände, die sich auf dem Feld schnell und zuverlässig etablieren. Auf den eigenen Bananen-Plantagen erzielt V2A Durchschnittserträge von rund 70 Tonnen Bananenfrüchten pro Hektar und liegt damit deutlich über dem marokkanischen Landesdurchschnitt von etwa 40 Tonnen pro Hektar (Daten der FAO &#8211; Food and Agriculture Organization of the United Nations).</p>
<p><strong>Schaffung idealer Substratbedingungen für die Wurzelentwicklung</strong></p>
<p>Der Übergang vom Labor in die Jungpflanzengärtnerei ist eine der kritischsten Phasen bei der Vermehrung von Bananen.</p>
<p>In-vitro-gezüchtete Pflanzen verfügen anfangs über ein noch nicht voll funktionsfähiges Wurzelsystem. Während der Akklimatisierung müssen sie zunächst völlig neue Wurzeln aus dem Kallus entwickeln, die erst ein gesundes Wachstum unter Gewächshausbedingungen gewährleisten können.</p>
<p>Laut Abdellah Bellanoue, dem Betriebsleiter von Vitroagriannakhil und des Gewebekulturlabors, ist die Art des verwendeten Anzuchtsubstrate daher von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>„Anzuchtsubstrate von Klasmann-Deilmann kommen während des gesamten Anzuchtprozesses zum Einsatz, von der ersten Abhärtung bis zum Ende der Jungpflanzenkultur. Sie erfüllen unsere professionellen technischen Produktionsstandards und sind für die Erzeugung hochwertiger Pflanzen unverzichtbar.“</p>
<p>Das Substrat bietet die physikalischen Rahmenbedingungen, die die Jungpflanzen in dieser sensiblen Phase benötigen. Eine ausgewogene Kombination aus Wasserspeichervermögen, Luftkapazität und Strukturstabilität fördert eine schnelle Wurzelentwicklung und trägt dazu bei, dass sich die Pflanzen erfolgreich etablieren.</p>
<p><strong>Gesunde Wurzeln sind die Grundlage für gesunde Pflanzen</strong></p>
<p>Eine kräftige Wurzelentwicklung ist bei Vitroagriannakhil einer der deutlichsten Indikatoren für die Qualität der Pflanzen.</p>
<p>„Man kann das dichte Wurzelgeflecht sehen. Die Jungpflanzen haben hinsichtlich Wasser- und Luftverfügbarkeit als auch Nährstoffversorgung ideale Bedingungen vorgefunden.“</p>
<p>Das verwendete TS3-Substrat von Klasmann-Deilmann bietet ideale Eigenschaften für die frühe Pflanzenentwicklung, wodurch sich die Kulturführung während der Vermehrung vereinfacht. „Das heißt, dass wir keinen Dünger mehr zusätzlich einsetzen müssen.“</p>
<p>Das Ergebnis ist ein effizienterer Produktionsprozess und gleichbleibend hochwertige Jungpflanzen.</p>
<p><strong>Eine auf Qualität ausgerichtete Partnerschaft</strong></p>
<p>Bei der Wahl des richtigen Substrats geht es bei Vitroagriannakhil darum, für jede Pflanze die bestmögliche Ausgangsbasis zu schaffen.</p>
<p>„Wir haben uns für ein Substrat von Klasmann-Deilmann entschieden, weil es uns Zeit spart. Da die Wurzeln der empfindlichen In-vitro-Pflanzen noch nicht funktionsfähig entwickelt sind, müssen sie nach Umsetzen in das Substrat sehr schnell Wurzeln bilden. Dazu benötigen sie eine ideale Substratstruktur. Genau das finden wir in den Kultursubstraten von Klasmann-Deilmann.”</p>
<p>Durch die Kombination des Fachwissens von Vitroagriannakhil im Bereich der Gewebevermehrung mit den hochwertigen Substraten von Klasmann-Deilmann produziert der Jungpflanzenbetrieb kräftige, erstklassige Bananenpflanzen für die Fruchtproduktion. Diese ermöglichen es den Bananenproduzenten, von Anfang an sehr ertragreiche Plantagen anzulegen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/bananenpflanzen-aus-gewebekultur-in-marokko/">Die Grundlage für eine erfolgreiche Bananenkultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschland braucht diese Fabrik</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/neue-fabrik-in-papenburg-offiziell-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:32:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klasmann-Deilmann mit neuer Produktionsstätte in Papenburg&#160;&#160; Klasmann-Deilmann hat einen neuen Standort in Deutschland. Im Beisein geladener Gäste hat das Unternehmen die neue Fabrik in Papenburg eröffnet. Fortan werden von hier aus Kunden im DACH-Raum mit nicht verpackten Kultursubstraten beliefert.&#160; In seiner Ansprache dankte Geschäftsführer Jan Astrup für den ausdauernden und hohen Einsatz der Partnerunternehmen und der verantwortlichen Teams von Klasmann-Deilmann. „Für ein Unternehmen unserer Größe ist eine neue Fabrik ein großes Projekt mit vielen Chancen, aber auch Risiken“, so Jan</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/neue-fabrik-in-papenburg-offiziell-eroeffnet/">Deutschland braucht diese Fabrik</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110066" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><b><span data-contrast="none">Klasmann-Deilmann mit neuer Produktionsstätte in Papenburg</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Klasmann-Deilmann hat einen neuen Standort in Deutschland. Im Beisein geladener Gäste hat das Unternehmen die neue Fabrik in Papenburg eröffnet. Fortan werden von hier aus Kunden im DACH-Raum mit nicht verpackten Kultursubstraten beliefert.</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">In seiner Ansprache dankte Geschäftsführer Jan Astrup für den ausdauernden und hohen Einsatz der Partnerunternehmen und der verantwortlichen Teams von Klasmann-Deilmann. „Für ein Unternehmen unserer Größe ist eine neue Fabrik ein großes Projekt mit vielen Chancen, aber auch Risiken“, so Jan Astrup. „Wir danken unseren Eigentümern für ihr Vertrauen, dass wir auch diesen Standort zum Erfolg führen werden.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1765" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-110054" src="/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung.png 1765w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-300x54.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-1024x185.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-768x139.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Bild_Papenburg_Eroffnung-1536x278.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1765px) 100vw, 1765px" /></p>
<p><span data-contrast="none">Mit Blick auf die gartenbauliche Entwicklung in Deutschland und in den Nachbarländern führte Jan Astrup aus: „Deutschland braucht diese Fabrik mit modernster Ausstattung, schlanken Prozessen und einem sicheren Output. Der deutsche Gartenbau braucht Hochleistungssubstrate aus der Vielfalt der Rohstoffe. Klasmann-Deilmann ist der einzige Substrathersteller, der in diesem großen Umfang in den deutschen Gartenbau investiert. Wir zeigen, wie wichtig dieser Markt ist, auch wenn der Diskurs um die Torfnutzung den gesamten Produktionsgartenbau überschattet. Wir zeigen, wie wichtig uns unsere Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind, denn sie werden fortan noch zuverlässiger beliefert.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Zurzeit produziert die neue Fabrik etwa 5 m³ pro Minute. Ziel ist es, in absehbarer Zeit auf 7-8 m³ pro Minute zu erhöhen. Unter Berücksichtigung der Saisonkurve liegt die theoretische Maximalkapazität des Standortes ungefähr bei 350.000-400.000 tm³ pro Jahr. In der Startphase werden es ca. 270.000 m³ pro Jahr sein. Ein Ausbau der Anlagen ist jederzeit möglich.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Der Hafenstandort in Papenburg ist ideal für eine vielfältige Rohstoffversorgung. Es stehen Kokos aus Indien und Sri Lanka, Torf aus dem Baltikum sowie Holzfasern, Rinden und Grünkompost aus Deutschland zur Verfügung. Spezialisiert ist die Fabrik auf lose Substrate.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Jan Astrup schloss: „Damit ist in Erfüllung gegangen, was wir uns erhofft hatten: ein Hafenstandort mit internationaler Rohstoff-Anbindung und einer hochmodernen Fabrik mit gartenbaulicher Strahlkraft bis Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-110066" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag-Eroffnung-Papenburg-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/neue-fabrik-in-papenburg-offiziell-eroeffnet/">Deutschland braucht diese Fabrik</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit dem Wasser verändert sich der Anbau</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/wassermanagement-im-gartenbau-wie-marokko-auf-wasserknappheit-reagiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sich Gärtner in Marokko an eine neue Wasserrealität anpassen Jahrzehntelang wurde Wasser als selbstverständlich betrachtet. Die Gartenbaubetriebe konzentrierten sich auf die Auswahl der Kulturen, die Erträge, die Pflanzengesundheit und die Marktforderungen. Heute ist Wasser jedoch selbst zu einem der entscheidenden Faktoren im Gartenbau geworden. In Regionen wie Souss-Massa in Marokko beispielsweise, wo der Anbau von Beerenobst und Gemüse eine Schlüsselrolle in der lokalen Wirtschaft spielt, haben Wasserknappheit und sinkende Wasserqualität die Denkweise der Gärtner in Bezug auf die Produktion</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/wassermanagement-im-gartenbau-wie-marokko-auf-wasserknappheit-reagiert/">Mit dem Wasser verändert sich der Anbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109816" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Wie sich Gärtner in Marokko an eine neue Wasserrealität anpassen</strong></p>
<p>Jahrzehntelang wurde Wasser als selbstverständlich betrachtet. Die Gartenbaubetriebe konzentrierten sich auf die Auswahl der Kulturen, die Erträge, die Pflanzengesundheit und die Marktforderungen. Heute ist Wasser jedoch selbst zu einem der entscheidenden Faktoren im Gartenbau geworden.</p>
<p>In Regionen wie Souss-Massa in Marokko beispielsweise, wo der Anbau von Beerenobst und Gemüse eine Schlüsselrolle in der lokalen Wirtschaft spielt, haben Wasserknappheit und sinkende Wasserqualität die Denkweise der Gärtner in Bezug auf die Produktion grundlegend verändert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109840 alignleft" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1.jpg" alt="" width="294" height="271" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1.jpg 2439w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-300x277.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-1024x945.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-768x708.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-1536x1417.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_1-2048x1889.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px" /></p>
<p>Lhassan Housni, Technischer Leiter bei CASEM im Süden Marokkos, erklärt: „Es geht um die Kosten und die weltweite Verfügbarkeit von Wasser für bestehende Betriebe, zukünftige Erweiterungen und die Menschen.“</p>
<p>Seine Aussage verdeutlicht eine Herausforderung, die weit über den Gartenbau hinausgeht. Wasser ist nicht mehr nur ein Produktionsfaktor. Es ist zu einer gemeinsamen Ressource geworden, die Gartenbaubetrieben, einer wachsenden Bevölkerung und der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung gleichermaßen dienen muss. Seit Jahrzehnten arbeiten CASEM und Klasmann-Deilmann eng zusammen, um Substrate an die sich wandelnden Bedürfnisse marokkanischer Gartenbaubetriebe anzupassen. Heute konzentriert sich diese Zusammenarbeit zunehmend darauf, Gärtnern dabei zu helfen, auf Wasserknappheit, steigende Wasserkosten und sich ändernde Bewässerungsanforderungen zu reagieren.</p>
<p><strong>Entsalzung: Eine Lösung, die neue Herausforderungen mit sich bringt</strong></p>
<p>Um eine verlässliche Wasserversorgung zu gewährleisten, haben viele Gartenbaubetriebe in der Region Agadir in Entsalzungsanlagen investiert. Parallel dazu wurde eine große öffentliche Meerwasserentsalzungsanlage gebaut, um die landwirtschaftliche Produktion und die häusliche Wasserversorgung zu unterstützen.</p>
<p>Diese lokale Entwicklung ist Teil einer umfassenderen nationalen Strategie. Marokko hat in den letzten Jahren massiv in die Entsalzungsinfrastruktur investiert und plant, künftig einen erheblichen Teil seines Trinkwassers aus dem Meer zu gewinnen. Laut CNN betrachten politische Entscheidungsträger Dürren zunehmend als langfristigen strukturellen Wandel, der neue Ansätze in der Wasserführung erfordert, und nicht als vorübergehendes Phänomen. [1]</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint die Meerwasserentsalzung das Problem zu lösen. Doch die Realität ist komplexer. Einerseits verbessert die Meerwasserentsalzung die Verfügbarkeit von Wasser, andererseits werden die Produktionskosten jedoch erheblich erhöht. Darüber hinaus erfordert sie eine vollständige Umstellung der Kulturstrategie.</p>
<p><strong>Jeder Tropfen zählt</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1059" height="481" class="aligncenter size-full wp-image-109828" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2.png 1059w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2-300x136.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2-1024x465.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_2-768x349.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1059px) 100vw, 1059px" /></p>
<p>Da Wasser immer teurer wird, legen Betriebe zunehmend Wert auf effiziente Bewässerung. Herkömmliche Bewässerungsstrategien basierten oft auf relativ hohen Bewässerungsmengen und Drainageraten, um stabile Bedingungen im Wurzelbereich aufrechtzuerhalten. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen lässt sich dieser Ansatz jedoch nur schwer wirtschaftlich rechtfertigen.</p>
<p>Housni erklärt das heutige Ziel wie folgt: „Unsere Idee ist es, Substrate zu entwickeln, die mehr Wasser speichern können, und unsere Kunden dazu anzuregen, ihre Bewässerungs- und Düngungspraktiken anzupassen. Das Ziel ist es, den Wasserverbrauch effizienter zu gestalten und die Kosten so gering wie möglich zu halten.“</p>
<p>In der Praxis kann dies bedeuten, größere Bewässerungsmengen in längeren Abständen auszubringen und gleichzeitig die Verluste beim Drainageabfluss zu reduzieren – eine erhebliche Abkehr von traditionellen Bewässerungsstrategien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109804 alignleft" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-scaled.jpg" alt="" width="282" height="188" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-scaled.jpg 2560w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-300x200.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-1024x683.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-768x512.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-1536x1024.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Bild_3-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px" /></p>
<p>Die Umsetzung solcher Strategien ist jedoch nicht ganz einfach. Entsalztes Wasser wirft neue betriebswirtschaftliche Fragen auf, darunter die Behandlung von Reststoffen wie Bor (abhängig von der Wahl der Umkehr-Osmosemembran) und die Notwendigkeit angepasster Dünger-Strategien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Problem ist vielschichtig. Daher besteht die Lösung nicht nur darin, ein neues Produkt einzuführen, sondern auch darin, über das entsprechende Know-how zu verfügen, um es richtig einzusetzen“, sagt Anja Fritzen, technische Beraterin bei Klasmann-Deilmann.</p>
<p>Bewässerungsstrategien, Dünger-Strategien und Systeme für den Abfluss müssen möglicherweise angepasst werden. Das Zusammenspiel zwischen Wasserqualität, Anbaumethoden und Substratleistung gewinnt zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Die technischen Teams von Klasmann-Deilmann arbeiten eng mit Gärtnern und Partnern wie CASEM zusammen, um zu evaluieren, wie die Substratzusammensetzung, das Wasserrückhaltevermögen und die Bewässerungsstrategien an diese neuen Bedingungen angepasst werden können.</p>
<p>„Wir befinden uns noch in der Entwicklungsphase“, erklärt Jean Roudier, Projektleiter bei Klasmann-Deilmann France. „Im Land laufen derzeit Versuche. Wir müssen die Theorie noch verfeinern und an die tägliche Praxis anpassen.“</p>
<p>Marokko ist zwar ein besonders anschauliches Beispiel, doch diese Herausforderung ist keineswegs einzigartig. Wasserknappheit, steigende Wasserkosten und eine sich verändernde Wasserqualität werden in vielen Regionen des Gartenbaus weltweit zur Realität. [2]</p>
<p>Die Erfahrungen in Marokko zeigen, dass die Anpassung an Wasserknappheit nicht allein durch die Installation einer Entsalzungsanlage oder die Einführung neuer Substrate zu erreichen ist. Sie erfordert technisches Fachwissen, lokale Kenntnisse und eine enge Zusammenarbeit zwischen Gärtnern und Industriepartnern.</p>
<p>Da Wasser immer wertvoller wird, könnten sich diese Partnerschaften als ebenso wichtig erweisen wie das Wasser selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellenangaben</strong></p>
<p><strong>[1] CNN. <em>Morocco&#8217;s desalination strategy: A blueprint for Africa?</em> 2026. Reported by CNN and referenced in coverage of Morocco&#8217;s national desalination strategy.<br />
</strong><a href="https://edition.cnn.com/world/morocco-desalination-ocean-africa-spc"><strong>Morocco’s desalination strategy: A blueprint for Africa? </strong><strong>| CNN</strong></a></p>
<p><strong>[2] FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations).</strong> <em>The State of the World&#8217;s Land and Water Resources for Food and Agriculture – Systems at Breaking Point (SOLAW 2021).</em> Rome: FAO, 2021. Available at: <strong><a href="https://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/ecb51a59-ac4d-407a-80de-c7d6c3e15fcc/content">https://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/ecb51a59-ac4d-407a-80de-c7d6c3e15fcc/content</a></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109816" src="/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header.jpg 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-300x169.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1024x576.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-768x432.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-07-15-Wasser-Marokko_Header-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Growcoon in der Forstpflanzenproduktion</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/growcoon-in-der-forstpflanzenproduktion-mehr-automation-stabile-wurzelballen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:55:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Automatisierung, stabilere Wurzelballen und ein deutlicher Kulturvorsprung Die Anforderungen an moderne Forstbaumschulen steigen kontinuierlich. Kürzere Kulturzeiten, eine höhere Automatisierung und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Pflanzenqualität sind entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg. Wie innovative Vermehrungssysteme dabei unterstützen können, zeigt das Beispiel der Baumschule Spitzmann. Florian Zorn, Inhaber der Baumschule Spitzmann, setzt Growcoon inzwischen erfolgreich in der Produktion von Forstpflanzen ein und berichtet von deutlichen Vorteilen entlang der gesamten Produktionskette. Die Baumschule Spitzmann produziert jährlich rund fünf bis sechs Millionen Sämlinge.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109946" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Mehr Automatisierung, stabilere Wurzelballen und ein deutlicher Kulturvorsprung</strong></p>
<p>Die Anforderungen an moderne Forstbaumschulen steigen kontinuierlich. Kürzere Kulturzeiten, eine höhere Automatisierung und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Pflanzenqualität sind entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg. Wie innovative Vermehrungssysteme dabei unterstützen können, zeigt das Beispiel der Baumschule Spitzmann. Florian Zorn, Inhaber der Baumschule Spitzmann, setzt Growcoon inzwischen erfolgreich in der Produktion von Forstpflanzen ein und berichtet von deutlichen Vorteilen entlang der gesamten Produktionskette.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109986 aligncenter" src="/wp-content/uploads/IMG_0352-scaled.jpg" alt="" width="555" height="416" />Die Baumschule Spitzmann produziert jährlich rund fünf bis sechs Millionen Sämlinge. Neben Jungpflanzen für die Weiterkultur werden auch verkaufsfertige Container-Forstpflanzen für professionelle Kunden produziert. Als reiner Großhandelsbetrieb stehen Effizienz, gleichbleibende Qualität und eine zuverlässige Produktionsplanung im Mittelpunkt. Mit zunehmender Automatisierung entstanden neue Anforderungen an die Qualität der Wurzelballen. Besonders für automatisierte Umpflanzprozesse waren kompakte und stabile Ballen erforderlich.</p>
<p>„Unsere Kunden brauchten kompakte Ballen zum automatischen Umpflanzen – sowohl für die Freilandproduktion als auch für die Containerproduktion“, erläutert Florian Zorn. „Das Problem war, dass die Ballen häufig zu locker und nicht ausreichend durchwurzelt waren.“</p>
<p><strong>Stabilere Wurzelballen für frühere Vermarktung</strong></p>
<p>Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung testete die Baumschule verschiedene Systeme und entschied sich schließlich für Growcoon.</p>
<p>Der biologisch abbaubare Growcoon stabilisiert das Anzuchtsubstrat und unterstützt die Bildung eines kompakten Wurzelballens. Für die Baumschule Spitzmann zeigte sich insbesondere ein Vorteil: „Der Growcoon ermöglicht es uns, die Trays sehr schnell auf 100 Prozent zu bringen, die Pflanzen deutlich früher zu verkaufen und sowohl unseren Kunden als auch uns einen klaren Kulturvorsprung zu verschaffen“, berichtet Zorn.</p>
<p><strong>Positive Ergebnisse bei der Wurzelentwicklung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109958 aligncenter" src="/wp-content/uploads/IMG_0948-scaled.jpg" alt="" width="489" height="367" /></p>
<p>Vor dem Praxiseinsatz gab es zunächst Bedenken hinsichtlich der Wurzelentwicklung. Gerade in der Forstpflanzenproduktion wäre eine ringförmige Wurzelbildung ein wesentliches Qualitätsrisiko. Die Versuchsergebnisse fielen jedoch eindeutig aus.</p>
<p>„Wir hatten die Sorge, dass sich die Wurzeln durch die Struktur des Growcoons mitdrehen könnten. Das wäre für unser Produkt ein Ausschlusskriterium gewesen“, sagt Florian Zorn. „Bislang konnten wir das jedoch nicht feststellen.“</p>
<p>Stattdessen beobachtete das Unternehmen eine gezielte Wurzelführung entlang der Traystruktur. „Die Wurzeln wachsen zwischen Growcoon und Tray anhand der vorhandenen Rillen gerade nach unten. Im Gegenteil: Der Growcoon führt sogar dazu, dass die Wurzeln noch gerader und stabiler werden.“</p>
<p>Diese Entwicklung kann sich auch langfristig positiv auf die Pflanzenqualität auswirken und potenzielle Reklamationsgründe reduzieren.</p>
<p><strong>Schlüsseltechnologie für die Automatisierung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-109970 aligncenter" src="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/IMG_0922-frame-at-1m23s-e1783435211790.jpg" alt="" width="513" height="285" /></p>
<p>Neben der verbesserten Wurzelqualität sieht Florian Zorn vor allem im Bereich der Automatisierung erhebliche Vorteile. Zwar erforderte die Einführung des Systems zunächst zusätzliche Investitionen in entsprechende Stapel- und Handhabungstechnik, doch im täglichen Betrieb zahlt sich die Umstellung aus. Automatische Sortier- und Umpflanzprozesse lassen sich mit stabilen Wurzelballen deutlich zuverlässiger durchführen. Besonders bei Partien mit ungleichmäßiger Keimung ergeben sich neue Möglichkeiten.</p>
<p>„Wenn wir Partien mit schlechteren Keimfähigkeiten haben, können wir diese heute automatisch zusammenstecken. Früher waren wir dafür zehn bis zwölf Wochen gebunden. Mit Growcoon können wir das bereits nach etwa drei Wochen erledigen.“</p>
<p><strong><br />
Qualität sichern und Arbeitsaufwand reduzieren</strong></p>
<p>Für die Baumschule Spitzmann ist Growcoon heute ein wichtiger Baustein der Produktionsstrategie. „Growcoon ist für die Automatisierung sehr wichtig“, fasst Florian Zorn zusammen. „Es geht darum, mit möglichst geringem Einsatz von Arbeitsressourcen ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen.“</p>
<p>Das Beispiel zeigt, dass moderne Vermehrungssysteme nicht nur die Wurzelqualität verbessern können, sondern auch neue Potenziale für automatisierte Produktionsprozesse erschließen. Gerade in arbeitsintensiven Kulturen wie der Forstpflanzenproduktion kann dies einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Gartenbaubetrieben leisten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-109946" src="/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blogbeitrag_Spitzmann-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/growcoon-in-der-forstpflanzenproduktion-mehr-automation-stabile-wurzelballen/">Growcoon in der Forstpflanzenproduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weniger Emissionen im Substrat</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-nachhaltigkeitsbericht-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 07:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>50 % nachwachsende Rohstoffe bis 2030 &#124; Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht Klasmann-Deilmann hat den Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Damit informiert das Unternehmen zum zehnten Mal über seine ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung. Beim Einsatz von alternativen Ausgangsstoffen und bei der Senkung von Emissionen wurden weitere Fortschritte erzielt. Der Anteil nachwachsender Rohstoffe an der Gesamtproduktion von Kultursubstraten für den professionellen Gartenbau stieg auf 30 %. Insgesamt nutzte Klasmann-Deilmann im zurückliegenden Jahr 1,15 Mio. m³ Holzfasern, Grünkompost und Kokos sowie innovative Rohstoffe wie Sphagnum</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-nachhaltigkeitsbericht-2025/">Weniger Emissionen im Substrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-109246" src="/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-300x150.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1024x512.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-768x384.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1536x768.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<h3>50 % nachwachsende Rohstoffe bis 2030 | Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht</h3>
<p>Klasmann-Deilmann hat den Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Damit informiert das Unternehmen zum zehnten Mal über seine ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung. Beim Einsatz von alternativen Ausgangsstoffen und bei der Senkung von Emissionen wurden weitere Fortschritte erzielt.</p>
<p>Der Anteil nachwachsender Rohstoffe an der Gesamtproduktion von Kultursubstraten für den professionellen Gartenbau stieg auf 30 %. Insgesamt nutzte Klasmann-Deilmann im zurückliegenden Jahr 1,15 Mio. m³ Holzfasern, Grünkompost und Kokos sowie innovative Rohstoffe wie Sphagnum und Biokohle.</p>
<p>„Wir sind auf einem guten Weg“, so Geschäftsführer Damian Ikemann, „und haben das nächste Ziel bereits fest im Blick. Bis 2030 wollen wir den Anteil alternativer Ausgangsstoffe auf 50 % unserer Gesamtproduktion erhöhen. Damit verfolgen wir ein ambitioniertes Wachstumsprogramm, jedoch kein Torfausstiegsszenario. Außerdem werden wir die Kulturflächen für den geschützten Anbau von Sphagnum weiter skalieren, um einen zukunftweisenden Rohstoff mit den guten Eigenschaften von Torf in immer mehr Anwendungen nutzen zu können.“</p>
<p>Zwischen 2013 und 2025 reduzierte Klasmann-Deilmann den Product Carbon Footprint (cradle to grave) um 33 % von 90,7 kg CO2e/m³auf 60,9 kg CO2e/m³. Dieser Rückgang resultiert wesentlich aus der zunehmenden Nutzung alternativer Ausgangsstoffe. Dem gegenüber steigt der Corporate Carbon Footprint (cradle to customer) seit 2024 wieder leicht an, nachdem die Klimabilanz zwischen 2013 und 2023 konsequent rückläufig war. Ursächlich hierfür ist das wirtschaftliche Wachstum, das in eine höhere Ressourcennutzung und vermehrte Transporte mündet. Dessen ungeachtet sank der Corporate Carbon Footprint zwischen 2013 und 2025 um 12 %, während die Absatzmengen im selben Zeitraum um 30 % stiegen.</p>
<p>„Damit ist Klasmann-Deilmann in einem Bereich erfolgreich, in dem politische und gesellschaftliche Erwartungen besonders hoch sind“, erläutert Geschäftsführer Jan Astrup. „Gefordert wird eine weitgehende Umstellung von Torfrohstoffen auf nachwachsende Rohstoffe. Ziel ist dabei, die Emissionen aus Gewinnungsflächen und Substraten deutlich zu verringern. Klimaneutralität wird auf diese Weise jedoch weder auf Produktebene noch auf Unternehmensebene erreicht. Die Nutzung alternativer Ausgangsstoffe anstelle von Torf führt nicht zum Net-Zero-Substrat.“</p>
<p>Die nachhaltige Entwicklung erfordert von Klasmann-Deilmann einen massiven finanziellen Aufwand, die sorgfältige Integration neuer Unternehmenseinheiten, den Umbau von Produktionsstätten, eine fortlaufende Überarbeitung des Produktportfolios und einen hohen persönlichen Einsatz der Teams. „Trotz des notwendigen Tempos werden wir alle Schritte auf dem Weg der Transformation mit der gebotenen Umsicht gehen“, so Damian Ikemann, „um gleichermaßen die Wirtschaftlichkeit und den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern.“</p>
<p>Der Nachhaltigkeitsbericht ist hier zu finden: <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/mediathek/broschueren/">https://klasmann-deilmann.com/de/mediathek/broschueren/&nbsp;</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-109246" src="/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-300x150.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1024x512.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-768x384.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-06-29-Nachhaltigkeitsbericht-2025_klein-1536x768.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-nachhaltigkeitsbericht-2025/">Weniger Emissionen im Substrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klasmann-Deilmann: 50 % Torfreduktion bis 2030</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-50-torfreduktion-bis-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Röse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschäftsführer Damian Ikemann zu den Fragen der TASPO Die folgenden Fragen beantwortete Damian Ikemann, CEO der Klasmann-Deilmann-Gruppe, im Rahmen eines Interviews mit der TASPO. Auszüge aus seinen Antworten wurden in der TASPO-Beilage „Erden und Substrate“ veröffentlicht, die am 19. Juni 2026 erschien. Nachfolgend sind die vollständigen Antworten zu lesen. 1. Wie ist Ihre aktuelle Geschäftsstimmung angesichts der spürbaren Kaufzurückhaltung der Endverbraucher sowie der vielen negativen Signale wie etwa vom Ifo- und GfK-Index? Damian Ikemann: Seit Beginn der Corona-Pandemie reiht sich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/klasmann-deilmann-50-torfreduktion-bis-2030/">Klasmann-Deilmann: 50 % Torfreduktion bis 2030</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108333" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p><strong>Geschäftsführer Damian Ikemann zu den Fragen der TASPO</strong></p>
<p><strong>Die folgenden Fragen beantwortete Damian Ikemann, CEO der Klasmann-Deilmann-Gruppe, im Rahmen eines Interviews mit der TASPO. Auszüge aus seinen Antworten wurden in der TASPO-Beilage „Erden und Substrate“ veröffentlicht, die am 19. Juni 2026 erschien. Nachfolgend sind die vollständigen Antworten zu lesen.</strong></p>
<ol>
<li><strong>1. Wie ist Ihre aktuelle Geschäftsstimmung angesichts der spürbaren Kaufzurückhaltung der Endverbraucher sowie der vielen negativen Signale wie etwa vom Ifo- und GfK-Index?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Seit Beginn der Corona-Pandemie reiht sich Krise an Krise mit globaler Tragweite. In der Folge unterliegt die Geschäftsstimmung immer wieder Schwankungen. Es bleibt aber dabei, dass sich unser Geschäftsmodell als weitgehend resilient gegenüber den geopolitischen Einflüssen erweist. Inzwischen greifen auch interne Mechanismen, um konstruktiv mit der jeweiligen Situation umzugehen und mit vollem Engagement weiterzumachen. Wir bleiben zuversichtlich.</p>
<ol start="2">
<li><strong>2. Wie bewerten Sie das Risiko, dass der „Runde Tisch“ in Deutschland ähnlich oder aus anderen Gründen ins Wanken gerät wie das niederländische Torf-Convenant &#8211; und wie lässt sich das verhindern?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Wir möchten nicht über ein Scheitern des Runden Tisches spekulieren, bevor er richtig Fahrt aufgenommen hat. Es ist gut, dass der Runde Tisch nun endlich installiert ist. Solange die Beteiligten nicht auf Maximalforderungen beharren, sondern kompromissbereit und realistisch bleiben, kann eine angemessene und tragfähige Lösung zustande kommen.</p>
<ol start="3">
<li><strong>3. Wie reagieren Sie auf den Vorwurf von NGOs, dass die heimischen Einschränkungen lediglich zu einer ökologischen Problemverlagerung in die baltischen Staaten führen, an der deutsche Unternehmen massiv beteiligt sind?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Das Baltikum gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigen Rohstofflieferanten für den Gartenbau. Insofern verschiebt sich gegenwärtig nichts mehr dorthin. Die baltischen Rohstoffe gewinnen jedoch weiter an Bedeutung, wenn andere Quellen wegfallen. Wer in diesem Kontext aber von einer Problemverlagerung spricht, verkennt die beachtlichen und erfolgreichen Anstrengungen der Substratindustrie, in großem Umfang nachwachsende Rohstoffe zu nutzen. Allein Klasmann-Deilmann hat im vergangenen Jahr 1,15 Mio. m³ alternative Ausgangstoffe in Kultursubstraten eingesetzt.</p>
<ol start="4">
<li><strong>4. Wie hoch ist der Anteil an baltischem Torf in Ihrem Profi-Sortiment aktuell, und wie gleichen Sie in Ihrer CO₂-Bilanz die langen Transportwege und den dortigen Torfabbau aus?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Torfgewinnung und Transporte verursachen Emissionen, die zunehmende Nutzung alternativer Ausgangsstoffe und ihre Transporte verursachen ebenfalls Emissionen. Die Substratbranche ist leider nicht klimaneutral. Daran würde selbst ein vollständiger Verzicht auf Torf nichts ändern. Es ist aber richtig, dass Torf und Transporte die größten Einsparpotenziale bergen. Mit der Torfminderung ist die Branche also auf dem richtigen Weg, um Emissionen zu reduzieren. Klasmann-Deilmann geht hier bereits einen Schritt weiter: Wir können einem Substrat einen präzise berechneten Anteil unserer Pflanzenkohle TerraCoal zumischen und gleichen damit alle Emissionen aus Rohstoffen, Produktion und Transport aus. Strikt verbunden ist dieser Vorgang mit dem Kauf offizieller CO2-Zertifikate. Das heißt: Faktisch haben wir schon die Möglichkeit zum vollständigen Ausgleich, doch der höhere Preis dafür lässt sich im Markt meist noch nicht realisieren.</p>
<ol start="5">
<li><strong>5. Inwieweit beeinträchtigen die weltwirtschaftliche und politische Lage sowie die hohen Energiepreise die Logistikketten für Ersatzstoffe wie Holzfasern oder Kokos, und gefährdet dies die Torfminderungsziele?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Es gibt schmerzliche Preissteigerungen, unter denen die ganze Gartenbaubranche leidet. Die Rohstoff-Lieferketten sind jedoch weitgehend intakt. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Substratbranche ihre Ressourcen nach Art und Ort möglichst divers sichern sollte, um jederzeit handlungsfähig zu sein. Klasmann-Deilmann hat daher in den vergangenen Jahren intensive Anstrengungen unternommen, um die Lieferfähigkeit für alle benötigten Substratausgangstoffe über langfristige Lieferantenverträge und den Aufbau neuer eigener Produktionskapazitäten abzusichern. Dies hat sich gerade im zurückliegenden Winter und Frühjahr sehr positiv ausgewirkt, denn trotz der proklamierten Torfknappheit waren wir zu jeder Zeit verlässlicher Lieferant all unserer Kunden. Unser Ziel ist nun die Steigerung des Anteils alternativer Ausgangsstoffe auf 50 % bis 2030, und dieses Ziel ist nicht gefährdet.</p>
<ol start="6">
<li><strong>6. Welche konkreten Investitionen tätigen Sie in regionale Alternativen (wie beispielsweise Paludikulturen, Torfmoos-Anbau), um die Abhängigkeit von Importen und fossilen Brennstoffen für den Transport zu senken?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Wir investieren in den innovativen, geschützten Anbau von Sphaxx-Torfmoos und bieten damit eine umweltverträgliche Alternative zu Moosen aus Naturmoorflächen. Zudem sind unsere neue Pflanzenkohle TerraCoal sowie die gut etablierten GreenFibre-Holzfasern und der TerrAktiv-Grünkompost allesamt lokale Torfalternativen aus der deutsch-niederländischen Region.</p>
<ol start="7">
<li><strong>7. Wie weit sind Sie bei der Vorbereitung auf die Umsetzung der PPWR-Vorgaben, insbesondere beim Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten in Ihren Substratverpackungen, der 100-prozentigen Recyclingfähigkeit von Folien und Palettenumwicklungen sowie der Vermeidung von Leerraum?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Auf die erste Stufe der PPWR-Richtlinien sind wir gut vorbereitet – soweit es die nach wie vor bestehenden rechtlichen Unschärfen zulassen. Die Konformitätsbewertung läuft, unsere Substratverpackungen enthalten bereits heute einen hohen Anteil PCR, Leerraum gibt es nicht in unseren Verpackungen. Das Thema Recyclingfähigkeit an sich ist noch nicht abschließend definiert und für ein 100-prozentiges Recycling fehlen bislang aussichtsreiche Ansätze. Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir aber mit Nachdruck an Lösungen.</p>
<ol start="8">
<li><strong>8. Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit den neuen biologisch abbaubaren Depotdünger-Hüllen gemacht, und wie lösen Sie das Problem der geringeren Stabilität und der damit verbundenen kürzeren Lagerfähigkeit der Substrate?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Damian Ikemann:</strong> Bereits in der Vergangenheit sollten Substrate mit Langzeitdüngern möglichst zeitnah genutzt werden, da die Nährstofffreisetzung nach der Zumischung zügig beginnt und eine Lagerung zu einem unerwünschten Anstieg des Salzgehaltes führen kann. Insofern ist die Lagerfähigkeit kein neues Kernkriterium für die neuen LZD-Typen mit abbaubarer Hülle. Welche Änderungen sich in den Freisetzungs- und Stabilitätsraten sowie im Typenportfolio konkret ergeben werden, wird derzeit eingehend geprüft. Unser Team aus Forschung &amp; Entwicklung steht mit allen Herstellern von Langzeitdüngern in engem Austausch und es sind Projekte mit neuen Typen in Vorbereitung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108333" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Taspo_Interview_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kräftige, robuste Pflanzen überzeugen Vink Sion von den Vorteilen von Kokossubstrat</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/kraeftige-robuste-pflanzen-ueberzeugen-vink-sion-von-den-vorteilen-von-kokossubstrat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 05:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Paprikaproduzent Vink Sion unternimmt einen bedeutenden Schritt, um seine Kulturen nachhaltiger zu produzieren und Betriebsabläufe zu optimieren. Das Unternehmen bewirtschaftet 111.000 m² Gewächshausfläche und produziert pro Ernte rund 250.000 Pflanzen sowie über 20 Millionen Paprikaschoten pro Jahr. In der vergangenen Saison wurde erstmals der Growbag COCO von Klasmann-Deilmann in der Kultur verwendet. Die Erfahrungen waren so positiv, dass das Unternehmen in der kommenden Saison ebenfalls ein zweites Gewächshaus auf diese Kokosmatten wechseln wird. Kulturmanager Albert van der Ziel erklärt,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/kraeftige-robuste-pflanzen-ueberzeugen-vink-sion-von-den-vorteilen-von-kokossubstrat/">Kräftige, robuste Pflanzen überzeugen Vink Sion von den Vorteilen von Kokossubstrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108512" src="/wp-content/uploads/GrowbagCocoArtikelAnitaBassie_Blog_Visual.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/GrowbagCocoArtikelAnitaBassie_Blog_Visual.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/GrowbagCocoArtikelAnitaBassie_Blog_Visual-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/GrowbagCocoArtikelAnitaBassie_Blog_Visual-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/GrowbagCocoArtikelAnitaBassie_Blog_Visual-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/GrowbagCocoArtikelAnitaBassie_Blog_Visual-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Der Paprikaproduzent Vink Sion unternimmt einen bedeutenden Schritt, um seine Kulturen nachhaltiger zu produzieren und Betriebsabläufe zu optimieren. Das Unternehmen bewirtschaftet 111.000 m² Gewächshausfläche und produziert pro Ernte rund 250.000 Pflanzen sowie über 20 Millionen Paprikaschoten pro Jahr. In der vergangenen Saison wurde erstmals der Growbag COCO von Klasmann-Deilmann in der Kultur verwendet. Die Erfahrungen waren so positiv, dass das Unternehmen in der kommenden Saison ebenfalls ein zweites Gewächshaus auf diese Kokosmatten wechseln wird.</strong></p>
<p>Kulturmanager Albert van der Ziel erklärt, dass die Verbindung mit Klasmann-Deilmann noch relativ neu ist. „Ursprünglich bauten wir auf Steinwolle an. Im vergangenen Jahr stellten wir bei hoher Pflanzendichte fest, dass die Kulturführung etwas schwieriger wurde. Deshalb haben wir uns entschieden, die Kokosmatte in einem unserer drei Gewächshäuser mit je vier Hektar Fläche einzusetzen.“ Die Wahl fiel auf „Growbag COCO“ von Klasmann-Deilmann. „Die Matte hat ein gutes Volumen und ausreichende Höhe. Die Wurzelbildung verlief gut. Anfangs standen die Pflanzen noch etwas wackelig im Vergleich zu den Steinwollematten, aber die Wurzeln brauchten einfach etwas mehr Zeit, um sich richtig zu etablieren.“</p>
<p><strong>Enormes Pflanzenwachstum und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen</strong></p>
<p>Bereits in den ersten Monaten der Saison zeigte sich ein deutlicher Unterschied gegenüber den Steinwolle-Matten. „Die Pflanzen entwickelten sich sehr kräftig“, sagt Van der Ziel. Diese starke Wuchskraft führte zu einem etwas langsameren Fruchtansatz, was eine Anpassung der Kulturstrategie erforderlich machte. „Da wird einem klar, dass man wirklich einen anderen Ansatz wählen muss. Wir sind auf einen mehr generativen Kulturansatz umgestiegen, mit kühleren Nächten und wärmeren Tagen. Die enge Abstimmung mit unserem Kulturberater war in dieser Hinsicht sehr hilfreich.“ Vink Sion hat nun festgestellt, dass die auf Kokossubstrat kultivierten Pflanzen stärker und robuster sind, mit durchweg gutem Fruchtansatz und gleichmäßigem Wachstum. Auch die Produktionszahlen sind ermutigend. „Derzeit liegt der Ertrag an Paprika pro Quadratmeter auf Kokossubstrat über dem der Steinwolle-Kultur. Für endgültige Schlussfolgerungen ist es noch zu früh, aber die Aussichten sind vielversprechend.“</p>
<p>Vink Sion beobachtet zudem Unterschiede bei der Ernährung und der Widerstandsfähigkeit der Pflanzen. Vink Sion entschied sich dafür, die Growbags ohne vorgestanzte Drainage-Löcher zu verwenden und diese später selbst einzuschneiden. „Das war etwas aufwendiger, aber im Nachhinein sind wir froh, dass wir es so gemacht haben.“ Laut Van der Ziel erfordert Kokos zudem eine andere Düngungsstrategie als Steinwolle. „Zu Beginn haben wir anhand von Blattproben und Drainagewasser-Analysen deutlich unterschiedliche Werte festgestellt, und das spiegelt sich in einer guten Widerstandsfähigkeit der Pflanzen wider.“</p>
<p><strong>Schneller die richtigen Entscheidungen treffen</strong></p>
<p>Neben den Substraten spielen auch Daten eine wichtige Rolle in der Strategie der Kultur. Deshalb arbeitet Vink Sion mit den Sensoren von Log &amp; Solve. „Wir hatten zwar bereits selbst Feuchtigkeitsmesser, aber die Sensoren von Log &amp; Solve liefern uns ein viel umfassenderes Bild“, erklärt Van der Ziel. „Dadurch lässt sich genauer überwachen, was in der Wurzelzone vor sich geht. Die Sensoren sind einfach zu bedienen, und in der Praxis nehmen wir auf Basis der Messdaten zahlreiche Anpassungen vor. Diese Daten geben uns Sicherheit und helfen uns, schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen.“</p>
<p>„Ich liebe Wachstum. Ich halte das für eine der wichtigsten Eigenschaften einer starken Kultur“, sagt Van der Ziel. „Wenn man eine kräftige Kultur hat, ist es einfacher, Paprika zu produzieren. Auf Kokossubstrat wächst die Kultur weiterhin gut, die Wurzeln entwickeln sich hervorragend und wir sehen keine Anzeichen von Stress. Außerdem bleibt der Fruchtansatz gut ausbalanciert. Damit sind wir sehr zufrieden.“ Deshalb hat Vink Sion beschlossen, in der nächsten Saison das zweite Gewächshaus auf Growbag COCO von Klasmann-Deilmann einzurichten. Diese Entscheidung unterstreicht das Vertrauen des Unternehmens in die Leistungsfähigkeit dieses organischen Growbags.</p>
<p>Autorin: Anita Bassie</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/kraeftige-robuste-pflanzen-ueberzeugen-vink-sion-von-den-vorteilen-von-kokossubstrat/">Kräftige, robuste Pflanzen überzeugen Vink Sion von den Vorteilen von Kokossubstrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TerraCoal® – macht Klimaziele für Gartenbaubetriebe erreichbar</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/terracoal-macht-klimaziele-fuer-gartenbaubetriebe-erreichbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 13:19:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der professionelle Gartenbau sieht sich heute mit komplexeren Erwartungen des Marktes konfrontiert. Beginnend in Europa wächst der Druck auch international, den Torfverbrauch zu reduzieren und die Klimawirkung der Produktion zu verbessern. Einzelhändler und andere Akteure der Lieferkette verlangen zunehmend belastbare Daten und glaubwürdige Konzepte für eine emissionsärmere Produktion. Gleichzeitig bleibt der Anspruch einer sicheren Kulturführung bestehen. Genau hier setzt die neue TerraCoal®&#160;Pflanzenkohle von Klasmann-Deilmann an. Sie wurde gezielt entwickelt, um Gartenbaubetrieben eine praktische Antwort auf die wachsenden Anforderungen in Bezug</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-107336 size-full" src="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505.jpg" alt="" width="2560" height="1330" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505.jpg 2560w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505-300x156.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505-1024x532.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505-768x399.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505-1536x798.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Struktur_0-7mm_3-1-scaled-e1777288588505-2048x1064.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Der professionelle Gartenbau sieht sich heute mit komplexeren Erwartungen des Marktes konfrontiert. Beginnend in Europa wächst der Druck auch international, den Torfverbrauch zu reduzieren und die Klimawirkung der Produktion zu verbessern. Einzelhändler und andere Akteure der Lieferkette verlangen zunehmend belastbare Daten und glaubwürdige Konzepte für eine emissionsärmere Produktion. Gleichzeitig bleibt der Anspruch einer sicheren Kulturführung bestehen.</p>
<p>Genau hier setzt die neue TerraCoal<sup>®</sup>&nbsp;Pflanzenkohle von Klasmann-Deilmann an. Sie wurde gezielt entwickelt, um Gartenbaubetrieben eine praktische Antwort auf die wachsenden Anforderungen in Bezug auf Klimawirkung, Torfreduktion und glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation zu bieten. TerraCoal unterstützt moderne Substratrezepturen, kann dort direkt den CO₂-Fußabdruck reduzieren und eröffnet damit eine neue Möglichkeit, Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette nachvollziehbar und zertifizierbar darzustellen.</p>
<p><strong>TerraCoal<sup>®</sup> macht das Substrat zu einem Teil der Lösung</strong></p>
<p>TerraCoal basiert auf der Idee, Kohlenstoff neu zu denken. Nicht nur als CO<sub>2</sub>-Emissionsquelle, sondern auch als pflanzenbauliche Ressource. Die Pflanzenkohle wird in einem innovativen Pyrolyseverfahren aus organischen Rohstoffen hergestellt, speichert Kohlenstoff langfristig und bildet damit eine CO<sub>2</sub>-Senke. Dadurch kann sie in Kultursubstraten dazu beitragen, Emissionen anderer Substratausgangsstoffe auszugleichen und die Klimabilanz der Pflanzenkultur gezielt zu verbessern.</p>
<p>„Mit TerraCoal verfolgen wir erstmals konsequent den Ansatz, CO₂ nicht nur zu reduzieren, sondern im Substrat gezielt zu speichern und zu kompensieren. Das ist ein echter Perspektivwechsel für den professionellen Gartenbau“, sagt Dr Sebastian Kipp, Leiter Innovation bei Klasmann-Deilmann.</p>
<p>Dieser Ansatz ist besonders relevant, da Substrate einen spürbaren Anteil am CO₂-Fußabdruck einer Kultur haben können. Ein Beispiel aus dem Erdbeeranbau zeigt, dass ein rein torfbasiertes Substrat mit 139 kg CO₂-Äquivalenten pro Kubikmeter Substrat anzurechnen ist. Ein torfreduziertes Konzept mit Holzfaser und Kokos liegt hingegen bei 100 kg CO2-eq/m³ und erst eine mit TerraCoal ergänzte Rezeptur kann in Richtung Netto-Null geführt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="605" height="307" class="aligncenter size-full wp-image-107324" src="/wp-content/uploads/TerraCoal_Graphic.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Graphic.png 605w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/TerraCoal_Graphic-300x152.png 300w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pflanzenbaulicher Nutzen zeigt sich in der Kultur</strong></p>
<p>So wichtig die Klimawirkung auch ist, im Gartenbau entscheidet letztlich die Praxistauglichkeit. Neue Substratkomponenten müssen sich in der Kulturführung bewähren. Genau hier zeigt TerraCoal ein Profil, das für viele Betriebe interessant ist. In Forschungs- und Entwicklungsversuchen mit Dieffenbachia und Calathea entwickelten sich Pflanzen in Substraten mit 10 % TerraCoal sehr gut. Es wurden gleichmäßige Durchwurzelung, konstant starkes Wachstum und eine intensive Blattausfärbung beobachtet. Gleichzeitig zeigten die Rezepturen ein stabileres pH-Verhalten, insbesondere in torffreier Kultur. Vor allem bei empfindlichen Kulturen ist dies ein wichtiger Aspekt für eine sichere Nährstoffversorgung und damit die Kultursicherheit.</p>
<p>„Gerade bei torffreien oder stark torfreduzierten Mischungen sehen wir, dass TerraCoal wie ein stabilisierender Faktor wirken kann. Für viele Betriebe ist das interessant, weil sich Klimaziele und Anforderungen der Kulturführung nicht voneinander trennen lassen“, erklärt Anja Fritzen, technische Beraterin bei Klasmann-Deilmann.</p>
<p>Mit der Torfreduktion steigen auch die Herausforderungen im Kulturmanagement. Wasserführung, Luftkapazität, pH Stabilität und Nährstoffverfügbarkeit müssen in vielen Kulturen noch präziser ausbalanciert werden. TerraCoal kann hier einen zusätzlichen funktionalen Beitrag leisten. Die Pflanzenkohle bringt Strukturstabilität, unterstützt die Wasser- und Luftführung im Wurzelraum, puffert wichtige Nährstoffe und fördert zudem die mikrobielle Aktivität. Dadurch wird die innovative TerraCoal Pflanzenkohle für unterschiedliche Einsatzbereiche interessant, etwa für emissionsoptimierte torffreie oder &nbsp;torfreduzierte Topf- und Containersubstrate als auch in der Jungpflanzenanzucht. Auch der CO<sub>2</sub>-reduzierte Anbau von Fruchtgemüse und Erdbeeren in Growbags ist ein Kernbereich für den Einsatz von TerraCoal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" class="aligncenter size-full wp-image-107312" src="/wp-content/uploads/355A0080_bearb-scaled.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/355A0080_bearb-scaled.jpg 2560w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/355A0080_bearb-300x200.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/355A0080_bearb-1024x683.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/355A0080_bearb-768x512.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/355A0080_bearb-1536x1024.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/355A0080_bearb-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p><strong>Nachhaltigkeit braucht Nachweisbarkeit</strong></p>
<p>Für viele Betriebe wird das Thema Nachhaltigkeit erst dann relevant, wenn sie es gegenüber Kunden, Auditoren oder Handelspartnern belegen müssen. Genau deshalb reicht es heute oft nicht mehr aus, lediglich torfreduziert zu produzieren. Gefragt sind nachvollziehbare Daten, belastbare Fakten und Zertifikate.</p>
<p>Hier bietet TerraCoal einen zusätzlichen Nutzen. Das verfügbare CO₂-Zertifikat für TerraCoal hilft, die Klimawirkung des Substrats zu dokumentieren. Im Corporate Carbon Footprint von Gartenbaubetrieben kann dieser Beitrag künftig relevant werden. Klasmann-Deilmann ist hierbei Dienstleister rund um Ausstellung und Stilllegung der CO<sub>2</sub>-Zertifikate.</p>
<p><strong><br />
Ein neues Argument für den Handel</strong></p>
<p>Nachhaltigkeit im Gartenbau endet nicht mit dem Ende der Kulturführung, sondern muss vor allem dem Endkunden vermittelbar sein. Heute werden viele Entscheidungen im Einzelhandel nicht mehr nur auf Basis von Qualität und Preis getroffen, denn glaubwürdige Nachhaltigkeit wird immer bedeutsamer. TerraCoal schafft hierfür einen einfachen und nachvollziehbaren Produktnutzen. Die Pflanzen wachsen in einem Substrat, das eine Kohlenstoffsenke ermöglicht und somit Teil einer aktiven Klimastrategie auch für den Endkunden wird. Dieser Vorteil verbindet qualitativ hochwertige Pflanzen mit einem klaren Zusatznutzen im Markt. Im Dialog mit dem Kunden am Point of Sales kann dies einen relevanten Unterschied ausmachen.</p>
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		<title>Lokal angebautes Sphaxx erobert Opti-flor</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/lokal-angebautes-sphaxx-erobert-opti-flor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 06:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Erwerbsgartenbau ist die Suche nach nachhaltigen und verlässlichen Kultursubstraten wichtiger denn je. Eine höhere Versorgungssicherheit, gleichbleibende Qualität und eine geringere Belastung der natürlichen Ökosysteme spielen dabei eine bedeutende Rolle. Die Sphaxx-Torfmoose von Klasmann-Deilmann sind eine Lösung für diese Herausforderungen. Der Orchideen-Züchter Opti-flor ist einer der wichtigen Anwender von Sphaxx. Hier schildert Ruud Duijvestijn, Leiter Kultivierung und Energie bei Opti-flor, seine Erfahrungen. „Als wir vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal auf das im Gewächshaus kultivierte Sphagnum von Klasmann-Deilmann stießen,</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-108288" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Sphaxx_optiflor-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p>Im Erwerbsgartenbau ist die Suche nach nachhaltigen und verlässlichen Kultursubstraten wichtiger denn je. Eine höhere Versorgungssicherheit, gleichbleibende Qualität und eine geringere Belastung der natürlichen Ökosysteme spielen dabei eine bedeutende Rolle. Die Sphaxx-Torfmoose von Klasmann-Deilmann sind eine Lösung für diese Herausforderungen.</p>
<p>Der Orchideen-Züchter Opti-flor ist einer der wichtigen Anwender von Sphaxx. Hier schildert Ruud Duijvestijn, Leiter Kultivierung und Energie bei Opti-flor, seine Erfahrungen.</p>
<p>„Als wir vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal auf das im Gewächshaus kultivierte Sphagnum von Klasmann-Deilmann stießen, befanden wir uns eigentlich noch in einer Sondierungsphase“, erklärt Ruud Duijvestijn. „Wir hatten bereits seit einigen Jahren mit gepressten Torfmoos-Platten aus der südlichen Hemisphäre gearbeitet. Allerdings sahen wir uns mit Lieferzeiten von drei Monaten und schwankender Qualität konfrontiert. Wir sahen also durchaus Potenzial für eine lokal angebaute Alternative, vorausgesetzt, sie könnte mit dem mithalten, was wir gewohnt waren.“</p>
<p><strong>Vom kleinen Versuch zu bedeutenden Mengen</strong></p>
<p>Die ersten Schritte wurden mit Bedacht unternommen, wobei der Betrieb mit kleinen Versuchen startete und erst dann zu bedeutenden Mengen überging. „Wir begannen mit einem Pilotversuch mit 48 Pflanzen in 7-cm-Töpfen unter strenger Geheimhaltung. Diese haben wir gemeinsam mit Klasmann-Deilmann genau überwacht. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen, und von diesem Moment an begannen wir, Schritt für Schritt zu skalieren. Die Beschaffungsmenge hat sich seitdem zu einem bedeutenden Produktionsstrom entwickelt. Wir verwenden Sphaxx mittlerweile in rund 15.000 Töpfen pro Woche.“</p>
<p>Laut Ruud Duijvestijn war gegenseitiges Vertrauen von Anfang an entscheidend. „Vertrauen ist etwas, das man gemeinsam aufbaut. Durch kontinuierliches Testen, Bewerten und Anpassen lernten wir das Produkt immer besser kennen. Enge Zusammenarbeit und kurze Kommunikationswege machen den Unterschied.“</p>
<p><strong>Gleichbleibende Qualität und direkte Wege</strong></p>
<p>Was ihm besonders auffällt, ist die gleichbleibende, einwandfreie Qualität. „Sphaxx wird bei Klasmann-Deilmann unter kontrollierten Bedingungen angebaut, wodurch es sauberer ist. Eine Bestrahlung, wie sie bei den importierten Anzuchtplatten erforderlich ist, ist hier nicht nötig. Sphaxx weist eine größere Artenvielfalt auf und ist frei von Unkraut.“</p>
<p>Er fährt fort: „Außerdem sind die Jungpflanzen sehr einheitlich. Das ist in der Praxis enorm wichtig. Dadurch haben wir besser vorhersehbare Anbauergebnisse. Und wenn etwas ist, können wir direkt mit Klasmann-Deilmann Kontakt aufnehmen. Diese Nähe ist wirklich ein großer Vorteil.“</p>
<p><strong>Widerstandsfähig und anpassungsfähig</strong></p>
<p>Auch die Verlässlichkeit der Lieferung spielt eine wichtige Rolle. „Bei Produkten aus Übersee kann es leicht drei Monate dauern, bis die Bestellung eintrifft. Das macht die ganze Wertschöpfungskette anfällig. Mit lokalen Lieferungen ist dieses Risiko viel geringer. Man weiß, woher die Produkte kommen, und kann schneller reagieren. Das sorgt für Sicherheit bei der Planung und gewährleistet einen reibungslosen Geschäftsbetrieb.“</p>
<p>Außerdem erkennt Ruud Duijvestijn klare Nachhaltigkeitsvorteile. „Torfmoos aus intakten Moorflächen ist zum Zeitpunkt der Ernte etwa 40 Jahre alt. Im Gegensatz dazu ist das Torfmoos von Klasmann-Deilmann innerhalb eines Jahres erntereif, da es sich um eine Kulturpflanze für kaltes Klima handelt. Auch das ist innovativ, und ich finde es wirklich beeindruckend. Für uns ist das die Zukunft: eine Kombination aus Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und Naturschutz.“</p>
<p>Autorin: Anita Bassie</p>
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