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		<title>Letzter Zug nach Schöninghsdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hundertjährige Epoche endet mit Feierstunde Mitte April fand ein für Klasmann-Deilmann historisches Ereignis am Fabrikstandort Schöninghsdorf statt: Zum allerletzten Mal fuhr ein Zug mit Schwarztorf aus den lokalen Flächen in unsere Fabrik ein. Damit endete eine einhundertjährige Geschichte: Mit dem Torf aus dem Emsland ist unser Unternehmen groß geworden, doch nun sind die hiesigen Ressourcen erschöpft. Dieser bewegende Moment wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Neben Jannis Staelberg und Matthias Hermsen als Geschäftsführer der Produktionsgesellschaft Süd waren auch Geschäftsführer</p>
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<p><strong>Hundertjährige Epoche endet mit Feierstunde</strong></p>
<p>Mitte April fand ein für Klasmann-Deilmann historisches Ereignis am Fabrikstandort Schöninghsdorf statt: Zum allerletzten Mal fuhr ein Zug mit Schwarztorf aus den lokalen Flächen in unsere Fabrik ein. Damit endete eine einhundertjährige Geschichte: Mit dem Torf aus dem Emsland ist unser Unternehmen groß geworden, doch nun sind die hiesigen Ressourcen erschöpft.</p>
<p>Dieser bewegende Moment wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Neben Jannis Staelberg und Matthias Hermsen als Geschäftsführer der Produktionsgesellschaft Süd waren auch Geschäftsführer Damian Ikemann und die Twister Bürgermeisterin Petra Lübbers gekommen, um die Einfahrt des Zuges in die Fabrik zu begleiten und den letzten Schwarztorf gebührend in Empfang nehmen. Ehrengäste waren unsere Gesellschafter Jochen Brandewiede, Petra Altevers und Bernhard Altevers.</p>
<p>Von besonderer Bedeutung aber war der Augenblick für unser Team Schöninghsdorf, das den Gewinnungs- und Produktionsstandort jahrzehntelang zu einem sicheren Erfolgsfaktor für Klasmann-Deilmann gemacht hatte. Und so galt auch der Applaus nicht nur der letzten Bahn, sondern vor allem dem Team.</p>
<p>Damian Ikemann würdigte die Bedeutung des Standortes für die Region: „Angesichts dieses historischen Tages und dieser letzten Bahn wird uns noch einmal bewusst, wie sehr uns die Gleise, die Loren und der Rohstoff miteinander verbunden haben. Die Moorbahn war das Bindeglied zwischen Klasmann-Deilmann, den hier beschäftigten Kolleginnen und Kollegen, der Natur mit ihren reichen Schätzen, unser Heimatregion Emsland und der politischen Gemeinde Schöninghsdorf. Unser Dank gilt den Männern und Frauen, die uns über viele Jahre hinweg die Treue gehalten haben und quasi bis zum letzten „Zug“ geblieben sind. Ihr wart für unser Unternehmen und für zahlreiche Gartenbaubetriebe ein echter Gewinn. Ohne Euch wäre Klasmann-Deilmann nicht das, was es in den letzten 100 Jahren gewesen ist: ein verlässlicher Partner für unsere Kunden, Lieferanten und auch die Gemeinde. Unser Dank gilt ebenso der Gemeinde Schöninghsdorf, die für viele Jahrzehnte unsere Gastgeberin war und vertrauensvoll mit uns zusammengearbeitet hat.“</p>
<p>Matthias Hermsen erinnerte in seinem Grußwort noch einmal an die lange Geschichte des Standortes: „Die früheren Heseper Torfwerke übernahmen diesen Standort in den 1920er Jahren. Damals lagen bereits fünfzig Jahre Torfgewinnung hinter dem Werk. Torf, Schöninghsdorf und Klasmann-Deilmann waren lange Zeit untrennbar miteinander verbunden. Schöninghsdorf wird es weiterhin geben, Klasmann-Deilmann wird es weiterhin geben und die ehemaligen Gewinnungsflächen werden wiedervernässt. Der heutige Tag markiert das Ende einer langen Geschichte, doch er weist ebenso in die Zukunft – die Geschichte für Gemeinde, Unternehmen und Natur wird weitergehen.“</p>
<p>Jannis Staelberg ging auf den wertvollen Humintorf ein: „Schöninghsdorf – das war nicht einfach Torf. Unser Werk in Schöninghsdorf bedeutete einen besonderen Rohstoff, der zu Kultursubstraten veredelt wurde und unverpackt in ganzen LKW-Ladungen an die Gartenbaubetriebe vor allem in Nordwestdeutschland geliefert wurde. Schöninghsdorf bedeutete Humintorf, durchfrorenen Schwarztorf, der insbesondere für den Anbau von Gemüse und Kräutern begehrt war. Im weitesten Sinne zählte dieser Standort zur Wertschöpfungskette der Ernährungswirtschaft. Bei aller Kritik an der Torfgewinnung hat uns dieses Bewusstsein getragen, dass aus unseren Produkten etwas Gutes und Sinnvolles entstand.“</p>
<p>Auch Bürgermeisterin Petra Lübbers bedankte sich im Namen der Gemeinde für das lange und gute Miteinander: „Nach 150 Jahren enden hier der Torfabbau und eine Epoche, die die ehemalige Gemeinde Schöninghsdorf und heute die Gemeinde Twist über Generationen hinweg prägte. Die zurückliegenden Jahrzehnte veränderten nicht nur unsere Landschaft, sondern gestalteten auch unsere Identität. Aus den Gewinnungsflächen entstanden landwirtschaftliche Flächen und in den letzten Jahren renaturierte Moorlandschaften, wertvolle Lebensräume, die zeigen, dass Wandel auch neue Chancen birgt.</p>
<p>Unser Dank gilt Klasmann-Deilmann als verlässlicher Arbeitgeber. Viele Familien konnten sich deshalb hier ihre Existenz aufbauen. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarben hier ihre Grundstücke, bauten Häuser und sind tief in unserer Gemeinde verwurzelt. Diese Verbundenheit ist ein Fundament, auf dem unser Gemeindeleben bis heute steht.“</p>
<p>Noch bis zum Sommer wird der Standort weiter betrieben, bevor sich die Tore für immer schließen. Dann beginnt der Rückbau von Gleisen, Maschinen und Gebäuden sowie die Wiedervernässung der letzten Flächen. Am Ende bleibt ein großes Areal, das dauerhaft dem Natur- und Klimaschutz zur Verfügung steht.</p>
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		<title>FlorAmor’s Vision für die Azalee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Tradition zur Transformation Azaleen erleben ein Comeback – und FlorAmor ist dabei führend. In unserem Artikel untersuchen wir, wie das Unternehmen diese klassische Pflanze neu erfindet – von der Züchtung bis zum Branding – und damit den Kurs für eine modernere und nachhaltigere Zukunft festlegt. FlorAmor vereint Züchtung, Produktion und Vermarktung von Azaleen unter einem Dach. Das Unternehmen hat sich bewusst dafür entschieden, seine gesamte Lieferkette intern zu verwalten. Dies bietet zwar Chancen, doch der langwierige Prozess der</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105056" src="/wp-content/uploads/Blog_Header_Visual_Flor_Amor.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Header_Visual_Flor_Amor.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Header_Visual_Flor_Amor-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Header_Visual_Flor_Amor-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Header_Visual_Flor_Amor-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Header_Visual_Flor_Amor-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Von der Tradition zur Transformation</strong></p>
<p>Azaleen erleben ein Comeback – und FlorAmor ist dabei führend. In unserem Artikel untersuchen wir, wie das Unternehmen diese klassische Pflanze neu erfindet – von der Züchtung bis zum Branding – und damit den Kurs für eine modernere und nachhaltigere Zukunft festlegt.</p>
<p>FlorAmor vereint Züchtung, Produktion und Vermarktung von Azaleen unter einem Dach. Das Unternehmen hat sich bewusst dafür entschieden, seine gesamte Lieferkette intern zu verwalten. Dies bietet zwar Chancen, doch der langwierige Prozess der Azaleenzucht vom Steckling bis zur blühenden Pflanze erfordert Weitsicht und die richtigen Partner.</p>
<p>Piet Ravelingien kennt sich in der Branche bestens aus. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Azaleenanbau hat er die Entwicklung des Sektors miterlebt. Er sagt: „1980 gab es 100 Millionen Azaleen, heute sind es nur noch 15 bis 20 Millionen. Orchideen und andere blühende Topfpflanzen haben den Marktanteil der Azalee übernommen. Wir versuchen, etwas dagegen zu unternehmen. Das können wir nur, wenn wir uns differenzieren, daher die Züchtung. Die Verwendung von Genetik zur Verbesserung des Produkts ist innovativ, aber vor allem wichtig für die Zukunft.“</p>
<p>„Die Züchtung und Suche nach neuen Sorten ist keine leichte Aufgabe“, erklärt Steven Engelen, der als Manager für Züchtung, Forschung und Entwicklung tätig ist. „Wir müssen den Verbrauchern mehrere Jahre voraus sein.“ Azaleen müssen beschnitten werden, um das Wachstum zu fördern. Dies geschieht drei- bis viermal, während sie sich in unserem Unternehmen befinden. Was wir heute beginnen, wird erst in eineinhalb bis zwei Jahren zu einem fertigen Produkt führen.“</p>
<p><strong>Vom Steckling zur Blüte</strong></p>
<p>Die Hauptkultivierung erfolgt in einem Topf mit einem Durchmesser von 13 Zentimetern. Die Pflanze bleibt durchschnittlich 18 Monate in diesem Topf. In dieser Zeit wachsen aus einer Handvoll Stecklingen vollwertige Pflanzen. „Wir pinzieren sie durchschnittlich dreimal, um die Stecklinge zur Verzweigung anzuregen und neue Stecklinge für uns selbst zu gewinnen. Sobald man also mit dem Entspitzen beginnt, wird es zu einem sich selbst tragenden Anbauprozess“, erklärt Piet.</p>
<p>Steven fährt fort: „Die abgeschnittenen Stecklinge werden sorgfältig behandelt und in Kisten in Kühlräumen gelagert. Dort können wir sie mehrere Wochen lang aufbewahren. So können wir das Puzzle auf eine Weise lösen, die in Bezug auf das praktische Zeitmanagement machbar ist. Beim Stecken der Stecklinge ist es unmöglich, die Farbe der Blüten zu sehen. Daher ist es wichtig, strukturiert vorzugehen und den Überblick zu behalten. Das Verwechseln der Stecklinge ist ein kostspieliger Fehler, der sich erst nach 18 Monaten bemerkbar macht. In der Zwischenzeit wurde diese Charge auch dreimal gekürzt, sodass es zu einem teuren Fehler wird.“</p>
<p>Azaleen sind von Natur aus frühlingsblühende Pflanzen. Um zu blühen, wenn die ersten Anzeichen der Frühlingswärme auftreten, benötigen sie eine Ruhephase in der Kälte. Bei FlorAmor wird dieser natürliche Prozess kontrolliert. „Sobald sich die Blütenknospe entwickelt hat, ahmen wir den Winter nach. Die Pflanze wird dann in das Gewächshaus gestellt, wo sie sich aufgrund der Wärme öffnet. So können wir das ganze Jahr über arbeiten, zumal zu diesem Zweck neue Sorten entwickelt werden. Die Saison ist daher viel länger als früher.“</p>
<p>Piet ergänzt: „Bei zwei Grad geht die Pflanze in den Winterschlaf. Dann ‚verlängert‘ man den Winter, allerdings nicht unbegrenzt. Sobald die Pflanze die erforderliche Mindestkälte erfahren hat, ist alles in Ordnung. Wenn man sie aus dem Kühlraum holt und ins Gewächshaus stellt, beginnt sie bei Temperaturen zwischen sieben und zwanzig Grad wieder zu wachsen und zu blühen.“</p>
<p><strong>Hortinno und Flandresse: Zwei Marken, eine Strategie.</strong></p>
<p>Steven: „Wir möchten der Azalee ein moderneres Aussehen verleihen. Unser Ziel ist ein internationales, prestigeträchtiges Produkt, das länger blüht und ein breiteres Publikum anspricht. Wir müssen uns von dem altmodischen Image lösen. Vor allem die ‚Winterpflege‘ und die Nachblüte haben der Azalee unter anderem den Ruf einer Wegwerfpflanze verliehen. Davon müssen wir uns unbedingt lösen.“</p>
<p>Dieses neue, moderne Image übertragen sie auf ihre eigene Marke: Hortinno Home &amp; Garden. „Das Sortiment umfasst weiterhin traditionelle Azaleen, aber auch unsere neuen, verbesserten winterharten Zimmerpflanzen. Die neuen Blütentypen haben größere, länger haltbare Blüten und verlängern die Lebensdauer der Pflanze in Innenräumen. Nach der ersten Blütezeit kann die winterharte Sorte im Freien ein neues Leben beginnen. Dies ist ein Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Produkts. Die neue Zimmerazalee ist somit eine Pflanze für das Wohnzimmer, die Terrasse und sogar für den Gartenboden.“</p>
<p>Dies passt zur Markenstrategie, ein Gesamtpaket anzubieten. Piet: „Da wir die gesamte Kette von der Züchtung bis zur Vermarktung selbst verwalten, können wir auch die Geschichte hinter der Pflanze erzählen. Unsere Azaleen sind von einer Qualität, die wir selbst entwickeln, anbauen und vermarkten. Das ist es, was uns auszeichnet.“</p>
<p><strong>Anbau in Containern</strong></p>
<p>Das Substrat spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle. „Freiland ist Vergangenheit. Heutzutage bauen wir alles in Containern an, daher sind die Qualität und Zusammensetzung des Substrats entscheidend. Wir streben jedes Mal einheitliche Ergebnisse an.“ Azaleen, Rhododendren, Skimmias und Euonymus sind säureliebende Pflanzen, aber jede Art hat ihre eigenen Empfindlichkeiten und Anforderungen. Selbst innerhalb der Azaleenfamilie erfordern neue Sorten manchmal einen anderen Ansatz.</p>
<p>Steven erklärt: „Bis zu 40 % der Nährstoffe, die wir der Pflanze zuführen, fließen aus dem Topf ab. Wir recyceln dieses Wasser und die darin enthaltenen Düngemittel, weil wir nichts verschwenden wollen. Der Anbau erfolgt getrennt vom Substrat und bildet einen geschlossenen Kreislauf. Regenwasser, das die beste Qualität hat, liefert die notwendigen Nährstoffe. Die erste Phase des Anbaus, das Stecken, findet immer im Innenbereich statt. Aufgrund der extremeren Bedingungen müssen wir etwas mehr Zeit als zuvor im Innenbereich verbringen, obwohl es nach wie vor wichtig ist, dass der Spätsommer im Freien verbracht wird. So erhalten wir stärkere, robustere Pflanzen.</p>
<p><strong>Fachpartner</strong></p>
<p>Wenn es um Pflanzen in sauren Umgebungen geht, ist Alain De Witte von De Witte/Gravelart ein etablierter Fachpartner für Klasmann-Deilmann. Der Bodenaufbereiter kann auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen – sowohl auf die eigene als auch auf die früherer Generationen. „Seit 1968 verläuft unsere Geschichte parallel zu der von Klasmann-Deilmann. Zunächst mit Torf direkt aus Deutschland, später mit fertigen Substraten aus Ingelmünster und Brügge. Diese Substrate entwickeln sich weiter, genau wie die Rohstoffe, aus denen wir sie herstellen.</p>
<p>Am Anfang war es Waldboden. Die Humusschicht aus Nadelwäldern ist sauer, luftig und wasserdurchlässig. Später kam Torf hinzu, was schließlich zu gebrauchsfertigen Substraten führte. Die Anforderungen an das Substrat sind hoch, was bei einer Pflanze, die eineinhalb bis zweieinhalb Jahre lang alles, was sie braucht, aus einem Topf beziehen muss, nur logisch ist.</p>
<p>Hannelore Verbeeck, F&amp;E-Ingenieurin für Substrate bei De Witte/Gravelart, fügt hinzu: „Der niedrige pH-Wert und die Drainagewirkung eines Waldbodens finden sich im Torf wieder. Dabei spielen die Herkunft des Torfs, seine Härte, Struktur und Stabilität eine Rolle. Und es bleibt nicht bei Torf. Seit über 15 Jahren passen wir Substratrezepturen mit Kokosfasern und GreenFibre® an. Tests mit Beratern haben den Erfolg bewiesen. Tatsächlich war der ‚alte‘ Azaleenanbau der heutigen Nachhaltigkeitsdebatte bereits voraus.“</p>
<p><strong>Torf-frei(er)</strong></p>
<p>Vor 5 bis 10 Jahren wurden bei FlorAmor neue Substrate getestet, und seitdem ist das Interesse an Alternativen gestiegen. „Unsere Einzelhandelskunden haben danach gefragt“, sagen sie. „Früher galt das Ziel: ‚kein Torf‘, aber mittlerweile scheint man davon abzurücken. Kosten und Qualität spielen ebenso eine Rolle wie das Verbot chemischer Mittel. Unser Ziel ist es, so wenig wie möglich zu verwenden. Wir haben in diesem Bereich umfangreiche Versuche durchgeführt. Wir wissen, dass es anderthalb bis zweieinhalb Jahre dauern wird, bis wir die Ergebnisse sehen. Das macht uns etwas vorsichtig. Derzeit sind 50 % unserer Produkte Alternativen, was positiv ist.“</p>
<p>Alain: „Die größte Herausforderung ist die Kontrolle des Säuregehalts. Über einen so langen Anbauzeitraum hinweg hat Torf genau die richtigen Eigenschaften und Qualitäten. Man kann nicht einfach das Substrat wechseln und erwarten, dass die Pflanze davon unbeeindruckt bleibt. Ein Substrat ohne Torf hat in verschiedenen Bereichen eine geringere Pufferkapazität, sodass man alles verfeinern muss. Es wird tatsächlich zu einer anderen Art des Anbaus.“</p>
<p>Piet: „Die Erwartungen der Kunden sind hoch, sie wollen natürlich die besten Pflanzen. Ihre Anliegen sind auch unsere Anliegen, und wir haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt.“</p>
<p>Steven: „Das Unternehmen baut derzeit Rhododendren in einem alternativen Substrat an. Wir sind also in der Lage, dies zu realisieren, eine torffreie Option ist verfügbar. Sie wurde getestet und liefert mit&nbsp; zusätzlicher Anleitung gute Ergebnisse. Angesichts der aktuellen Qualitätsstandards ist uns bewusst, dass wir die Bewässerungs- und Düngungsmethoden nicht einfach kopieren können und dass der pH-Faktor besondere Aufmerksamkeit erfordert. Wir sind stolz darauf, bereits viele Schritte nach vorne gemacht zu haben. Dies gilt beispielsweise für torffreie (oder torfreduzierte) Kulturmethoden, Pflanzenschutzvorschriften und Energieeffizienz.“</p>
<p>Hannelore Verbeeck: „Wir haben Alternativen in Betracht gezogen, jedoch nicht mit der Absicht, bestehende Praktiken blind zu ersetzen. Unsere Wahl ist eine Vision für die Zukunft. Wir verwenden Rohstoffe, denen wir vertrauen und die auch in Zukunft verfügbar sein werden. Als Lieferant, Produzent und Erzeuger ist es unser Ziel, den Fußabdruck jedes Glieds in der Kette zu verringern. Es geht nicht darum, Torf durch eine minderwertige Alternative zu ersetzen, die mehr Transportaufwand erfordert oder keine Versorgungssicherheit bietet.“</p>
<p>Piet: „Das funktioniert nur, wenn wir mit den richtigen Partnern zusammenarbeiten. Partnern, die mit uns mitdenken, Wissen teilen und an Innovation glauben, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die gesamte Kokos-Lieferkette im Griff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 10:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Plantage bis zum Substrat alles unter eigener Regie Um über ausreichend alternative Rohstoffe zu verfügen, ist die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette wichtig. Klasmann-Deilmann setzt bei der Herstellung von Kokos in Indien auf lokale Teams. Zuverlässigkeit, Qualität und Verfügbarkeit stehen dabei im Mittelpunkt. „Alles, was mit Kokos zu tun hat, läuft über unser Team“, sagt Madura Amarasinghe, der für Klasmann-Deilmann die Kokosproduktion in Asien verantwortet. „Indem wir nah an der Quelle arbeiten und die Prozesse selbst in der</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105225" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Von der Plantage bis zum Substrat alles unter eigener Regie</strong></p>
<p><strong>Um über ausreichend alternative Rohstoffe zu verfügen, ist die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette wichtig. Klasmann-Deilmann setzt bei der Herstellung von Kokos in Indien auf lokale Teams. Zuverlässigkeit, Qualität und Verfügbarkeit stehen dabei im Mittelpunkt.</strong></p>
<p>„Alles, was mit Kokos zu tun hat, läuft über unser Team“, sagt Madura Amarasinghe, der für Klasmann-Deilmann die Kokosproduktion in Asien verantwortet. „Indem wir nah an der Quelle arbeiten und die Prozesse selbst in der Hand behalten, können wir Kontinuität und höchste Qualität garantieren.“</p>
<p>Die Kokosfasern in den Growbags und anderen Substraten von Klasmann-Deilmann sind eigentlich Reststoffe der Kokosnuss, die sorgfältig für die Lebensmittelproduktion angebaut wird. Die Produktionsstätten von Klasmann-Deilmann in Südindien befinden sich daher inmitten von Kokosnussplantagen. Dadurch wird die wertvollen Kokosfasern aus einem Umkreis von maximal 150 Kilometern um die Fabrik herum angeliefert. Dies reduziert den Transportaufwand, erhöht die Kontrolle über die Lieferkette und stärkt die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten. Dieses Netzwerk ist für die Gesamtproduktion der Fabriken von großer Bedeutung.</p>
<p>Die Kokosnussproduktion erfolgt an drei Standorten in Südindien. Die an diesem Prozess beteiligten Mitarbeiter leben größtenteils in den Dörfern, in denen sich die Produktionsstätten befinden. Diese lokale Verankerung sorgt für Engagement, Wissensaufbau und Stabilität.</p>
<p><strong>Konstante Qualität und 20 Jahre Erfahrung</strong></p>
<p>Die Fabrik in Indien ist RHP- und ISO-zertifiziert und gilt als der älteste RHP-zertifizierte Standort in Indien. Mit fast zwanzig Jahren Erfahrung in der Herstellung von Kokos als Rohstoff für Substrate und auch Growbags liegt der Fokus auf gleichbleibend hoher Premium-Qualität. Eine patentierte Technologie (Shakti Amla) ermöglicht die Kontrolle des pH-Werts des Rohstoffs, was zu einem stabilen und sicheren Rohstoff beiträgt. Exportiert wird über die eigenen Vertriebsgesellschaften in mehr als 25 Länder.</p>
<p><strong>Verfügbarkeit erfordert vorausschauendes Denken</strong></p>
<p>Durch langjährige Beziehungen zu lokalen Lieferanten, gut austarierte Lagerbestände und mehrere Produktionsstandorte gewährleistet Klasmann-Deilmann eine zuverlässige Versorgung. Denn die Verfügbarkeit von Kokosrohstoffen ist saisonabhängig. Kokospalmen brauchen traditionell drei bis fünf Jahre, bis sie Früchte tragen, obwohl es mittlerweile Sorten gibt, die früher produzieren. Die Ernte erfolgt durchschnittlich vier bis sechs Mal pro Jahr.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht</strong></p>
<p>Nachhaltigkeit ist auch bei der Kokosproduktion von besonderer Bedeutung. Trinkwasser für die lokale Bevölkerung hat immer Vorrang. Das bei der Herstellung des Kokosrohstoffen verwendete Wasser wird aufgefangen und in anderen Kulturen wiederverwendet. Auch Energieverbrauch, Arbeitsbedingungen, medizinische Versorgung und persönliche Entwicklung stehen ständig im Fokus. Die Produktionsstätten sind mit hochmodernen RO-Rezirkulationsanlagen ausgestattet, um sicherzustellen, dass das Abwasser keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat.</p>
<p>Kokos ist ein nachwachsender Rohstoff von weltweiter Bedeutung für hochwertige Substratmischungen. Durch die Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette unterstreicht Klasmann-Deilmann die Rolle als zuverlässiger und nachhaltiger Partner für Gartenbaubetriebe weltweit.</p>
<p>Autorin: Anita Bassie | ANIQ Projectorganisatie B.V.</p>
<p><img decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105225" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Kokosproduktion_Indien-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Forstbaumschulen im Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum das Substrat über den Kulturerfolg entscheidet Die Produktion von Forstjungpflanzen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Containerkulturen in Trays, Papiertöpfen oder Growcoon ermöglichen heute eine präzise Steuerung der Kulturführung und eine hohe Flächeneffizienz im Betrieb. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Substrat deutlich. Es ist längst nicht mehr nur Trägermedium, sondern ein hochfunktionales System, das maßgeblich über Wurzelentwicklung, Pflanzenqualität und Anwuchserfolg entscheidet. Physikalische Stabilität als Grundlage der Kultursicherheit Die Herausforderung beginnt bei den physikalischen Eigenschaften. Ein geeignetes</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106040" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Warum das Substrat über den Kulturerfolg entscheidet</strong></p>
<p>Die Produktion von Forstjungpflanzen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Containerkulturen in Trays, Papiertöpfen oder Growcoon ermöglichen heute eine präzise Steuerung der Kulturführung und eine hohe Flächeneffizienz im Betrieb. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Substrat deutlich. Es ist längst nicht mehr nur Trägermedium, sondern ein hochfunktionales System, das maßgeblich über Wurzelentwicklung, Pflanzenqualität und Anwuchserfolg entscheidet.</p>
<p><strong>Physikalische Stabilität als Grundlage der Kultursicherheit</strong></p>
<p>Die Herausforderung beginnt bei den physikalischen Eigenschaften. Ein geeignetes Substrat muss über die gesamte Kulturdauer hinweg strukturell stabil bleiben und gleichzeitig ein ausgewogenes Verhältnis von Wasserhaltevermögen und Luftkapazität bieten. Gerade in der Forstpflanzenproduktion, wo Jungpflanzen häufig in kleinen Zellvolumina kultiviert werden, sind diese Parameter entscheidend. Zu hohe Wasserhaltefähigkeit führt schnell zu Sauerstoffmangel im Wurzelraum, während unzureichende Wasserspeicherung Trockenstress begünstigt. Ebenso kritisch ist die Fähigkeit zur Wiederbenetzbarkeit, da ausgetrocknete Substrate hydrophob werden können und dann nur schwer wieder Wasser aufnehmen.</p>
<p><strong>Präzise Nährstoffsteuerung für unterschiedliche Baumarten</strong></p>
<p>Neben der Substratphysik spielt die chemische Steuerbarkeit eine zentrale Rolle. Unterschiedliche Baumarten stellen differenzierte Anforderungen an den pH-Wert und die Nährstoffverfügbarkeit. Nadelgehölze bevorzugen eher saure Bedingungen, während Laubgehölze ein breiteres Spektrum tolerieren. Gleichzeitig muss die Nährstoffversorgung exakt auf die jeweilige Entwicklungsphase abgestimmt werden. In der Anzuchtphase sind niedrige Salzgehalte erforderlich, während im weiteren Kulturverlauf eine bedarfsgerechte Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Spurenelementen sichergestellt werden muss.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Alternative Substratausgangsstoffe</strong> <strong>verändern die Substratdynamik</strong></p>
<p>Mit der zunehmenden Integration alternativer Rohstoffe im Substrat steigt die Komplexität weiter. Holzfasern, Rinden oder Komposte verändern die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Substrats. Sie verbessern beispielsweise die Drainage und fördern die Durchlüftung, können aber gleichzeitig eine höhere Nährstoffdynamik und verstärkte Auswaschungseffekte mit sich bringen. Auch der Stickstoffbedarf steigt in vielen Fällen, was eine angepasste Düngestrategie erfordert. Gleichzeitig bieten diese Komponenten aber auch viele Vorteile für die biologische Aktivität im Wurzelraum, etwa durch die Förderung von Mykorrhiza, die für die Etablierung von Forstpflanzen im Feld eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p>Genau hier setzt Klasmann-Deilmann mit seinen Substratlösungen an. Durch die gezielte Kombination von Rohstoffen wie GreenFibre<sup>®</sup> Holzfasern, TerrAktiv<sup>®</sup> Rindenhumus und anderen Komponenten entstehen strukturstabile Mischungen mit definierter Luft- und Wasserkapazität. Diese ermöglichen eine zuverlässige Steuerung der Kultur auch unter wechselnden Witterungsbedingungen. Gleichzeitig sorgen auf die jeweilige Baumart abgestimmte Rezepturen für eine homogene Nährstoffverfügbarkeit und unterstützen die Entwicklung eines kräftigen, gut verzweigten Wurzelsystems.</p>
<p>Praxiserfahrungen von Forstbaumschulen zeigen, dass solche Substrate insbesondere in niederschlagsreichen Perioden ihre Stärken ausspielen. Verbesserte Drainage reduziert das Risiko von Staunässe und Wurzelschäden, während die gleichmäßige Struktur eine homogene Bestandsentwicklung fördert. Gleichzeitig profitieren die Pflanzen durch die idealen Wuchsbedingungen im Substrat von einer besseren Anpassungsfähigkeit nach der Auspflanzung, was sich direkt in höheren Anwuchsraten niederschlägt.</p>
<p>In einem Umfeld, in dem Kultursicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gleichermaßen gefordert sind, rückt das Substrat damit in den Mittelpunkt der Produktionsstrategie. Für moderne Forstbaumschulen ist es nicht nur ein Produktionsfaktor, sondern ein entscheidender Hebel, um Qualität planbar zu machen und Risiken zu minimieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-106040" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Forestry_klein-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Unsere Zusammenarbeit basiert auf Fortschritt</title>
		<link>https://klasmann-deilmann.com/de/unsere-zusammenarbeit-basiert-auf-fortschritt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 15:58:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kwekerij Roos und Klasmann-Deilmann stärken ihre Partnerschaft Die „Kwekerij Roos“ ist ein hervorragendes Beispiel für einen Gartenbaubetrieb, der das Potenzial hochwertiger und zukunftssicherer Substrate schon früh erkannt hat. Ronald Roos gehörte zu den ersten Gärtnern in Boskoop, die Substrate von Klasmann-Deilmann nutzten. Diese Entscheidung mündete in einer langfristigen Partnerschaft, die auf zuverlässigen Lieferungen, Qualität und Innovation beruht. Seit 2019 ist Twan Kranenburg, Betriebsleiter bei Kwekerij Roos, für die Produktionsplanung, das Topfen und die Substratrezepturen verantwortlich. Die Eigenschaften des Substrats werden</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-104354" src="/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Kwekerij Roos und Klasmann-Deilmann stärken ihre Partnerschaft</strong></p>
<p>Die „Kwekerij Roos“ ist ein hervorragendes Beispiel für einen Gartenbaubetrieb, der das Potenzial hochwertiger und zukunftssicherer Substrate schon früh erkannt hat. Ronald Roos gehörte zu den ersten Gärtnern in Boskoop, die Substrate von Klasmann-Deilmann nutzten. Diese Entscheidung mündete in einer langfristigen Partnerschaft, die auf zuverlässigen Lieferungen, Qualität und Innovation beruht. Seit 2019 ist Twan Kranenburg, Betriebsleiter bei Kwekerij Roos, für die Produktionsplanung, das Topfen und die Substratrezepturen verantwortlich. Die Eigenschaften des Substrats werden dabei sorgfältig und bewusst zusammengestellt. Berücksichtigt werden der richtige Feuchtigkeitsgehalt, die Art und Menge der Düngemittel sowie der Torfanteil.</p>
<p>Zwar räumt Twan ein, dass der Markt aufgrund der unsicheren Verfügbarkeit von Rohstoffen vor Herausforderungen steht, doch bei Klasmann-Deilmann sieht er in dieser Hinsicht keine Probleme. „Eine Beziehung funktioniert gut, wenn man sich aufeinander verlassen kann”, sagt er. „Man gibt, was man kann, aber man liefert, wenn man muss.“</p>
<p><strong>Gemeinsam die Substrate der Zukunft entwickeln</strong></p>
<p>Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit. Kwekerij Roos verwendet mittlerweile Mischungen, die im Durchschnitt 50 % torfreduziert sind, und führt Pilotprojekte mit Mischungen durch, die zu 90 % bis 100 % auf Torf verzichten. Diese Projekte erfordern eine stetige Anpassung der Anbaustrategie, da die neuen Mischungen anders reagieren als herkömmliche Substrate. Klasmann-Deilmann leistet einen proaktiven Beitrag zur Suche nach alternativen Rohstoffen und stellt sicher, dass die Qualität, die Kwekerij Roos entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet, nicht beeinträchtigt wird.</p>
<p><strong>Lieferant von Qualität und Zuverlässigkeit für den internationalen Markt</strong></p>
<p>Kwekerij Roos beliefert Einzelhändler, Baumärkte und Gartencenter in ganz Europa. Das Unternehmen ist bekannt für seine gleichbleibend hohe Produktqualität, pünktliche Lieferungen und seinen flexiblen Service. Hibiskus und Flieder sind die Spezialitäten des Betriebs. Mit über 30 festangestellten Mitarbeitern und 15 Hektar Anbaufläche in den Niederlanden und Polen liefert Roos täglich Pflanzen in optimalem Zustand.</p>
<p>Die zuverlässigen Lieferungen von Klasmann-Deilmann fügen sich nahtlos in die Arbeitsweise des Betriebs. Dank der Verbesserungen im Webshop und spezifischer Liefervereinbarungen ist es für Twan und sein Team einfacher denn je, eine effiziente Planung und Produktion zu organisieren. „Für eine Reihe von Substratrezepturen können wir genau angeben, was morgens oder nachmittags geliefert werden soll. Das ist beruhigend und gibt uns Sicherheit“, betont er.</p>
<p><strong>Gemeinsame Motivation für nachhaltiges Unternehmertum</strong></p>
<p>Die Nachhaltigkeitsambitionen der Kwekerij Roos gehen über das Substrat hinaus. Verwendet werden zu 100 % recycelbare, kohlenstofffreie Töpfe sowie RHP- und RPP-zertifizierte Substrate. Außerdem kommen umweltfreundliche Pflanzenschutzmittel, Wachstumsverstärker und präzise Wasserüberwachungssysteme zum Einsatz. Abfallströme werden getrennt und die Gewächshäuser sind mit modernen Energieschirmen ausgestattet. Darüber hinaus erfolgt der Anbau vollständig ohne Neonicotinoide.</p>
<p>Die Zusammenarbeit der Kwekerij Roos mit Klasmann-Deilmann beweist, dass hochwertiger Anbau und die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks Hand in Hand gehen können. Wir arbeiten Schritt für Schritt auf eine Zukunft hin, in der sich Qualität, reduzierte Umweltbelastung und Versorgungssicherheit gegenseitig verstärken. Beide Unternehmen unterstützen diesen Ansatz voll und ganz.</p>
<p>Autorin: Anita Bassie | ANIQ Projectorganisatie B.V.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-104354" src="/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/2026-01-25-Kwekerij-Roos-und-KD_fur_Blog-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/unsere-zusammenarbeit-basiert-auf-fortschritt/">Unsere Zusammenarbeit basiert auf Fortschritt</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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		<title>Biochar skalieren: Welche Rolle der Gartenbau spielen kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klasmann-Deilmann beim Global Biochar Commercialisation Summit in London Anfang März 2026 trafen sich in London internationale Expertinnen und Experten aus Industrie, Technologie, Finanzierung und Wissenschaft zum Global Biochar Commercialisation Summit. Ziel der erstmals veranstalteten Konferenz war es, Wege zu finden, wie sich die Produktion und Anwendung von Pflanzenkohle weltweit skalieren lässt. Für Klasmann-Deilmann nahm Dr. Sebastian Kipp an der Veranstaltung teil und diskutierte im Rahmen der Opening Panel Discussion, welche Voraussetzungen Unternehmen benötigen, um Pflanzenkohle in größerem Maßstab einsetzen zu</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="506" class="aligncenter size-full wp-image-105768" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference.png 900w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference-768x432.png 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></strong></p>
<p><strong>Klasmann-Deilmann beim Global Biochar Commercialisation Summit in London</strong></p>
<p>Anfang März 2026 trafen sich in London internationale Expertinnen und Experten aus Industrie, Technologie, Finanzierung und Wissenschaft zum Global Biochar Commercialisation Summit. Ziel der erstmals veranstalteten Konferenz war es, Wege zu finden, wie sich die Produktion und Anwendung von Pflanzenkohle weltweit skalieren lässt.</p>
<p>Für Klasmann-Deilmann nahm Dr. Sebastian Kipp an der Veranstaltung teil und diskutierte im Rahmen der Opening Panel Discussion, welche Voraussetzungen Unternehmen benötigen, um Pflanzenkohle in größerem Maßstab einsetzen zu können.</p>
<p><strong>Biochar als Baustein für dauerhafte Kohlenstoffbindung</strong></p>
<p>Pflanzenkohle gilt als eine vielversprechende Technologie zur dauerhaften Bindung von Kohlenstoff. Während viele Klimastrategien auf die Reduktion von Emissionen abzielen, ermöglicht Biochar, CO₂ langfristig aus der Atmosphäre zu entfernen.</p>
<p>Die Skalierung dieser Technologie ist jedoch komplex. Die Wertschöpfungskette umfasst zahlreiche Akteure, von Biochar-Produzenten und Energieunternehmen über Projektentwickler bis hin zu Käufern von CO₂-Zertifikaten.</p>
<p>Entscheidend ist dabei, dass die Pflanzenkohle tatsächlich in einer dauerhaften Kohlenstoffsenke landet. Erst wenn diese Bedingung erfüllt ist, können CO₂-Zertifikate generiert und gehandelt werden.</p>
<p><strong>Der Gartenbau als bislang unterschätzter Akteur</strong></p>
<p>In vielen Diskussionen wird Biochar vor allem im Kontext der Landwirtschaft betrachtet. Der professionelle Gartenbau spielt bislang eine deutlich geringere Rolle in der Wahrnehmung der Branche. Genau hier konnte Klasmann-Deilmann beim Summit eine neue Perspektive einbringen.</p>
<p>„Wir gehören zu den wenigen Unternehmen, die Pflanzenkohle tatsächlich funktional einsetzen können, nämlich als Bestandteil von Substraten“, erläutert Sebastian Kipp. „Über unsere Wertschöpfungskette gelangt die Pflanzenkohle schließlich in den Boden und wird dort langfristig gebunden.“</p>
<p><strong>Großes Interesse an potenziellen Abnehmern</strong></p>
<p>Die Perspektive eines industriellen Anwenders stieß auf großes Interesse bei den Teilnehmenden des Summits. „Nachdem wir erklärt haben, welche Mengen theoretisch über Substrate eingesetzt werden könnten, war das Interesse sehr groß“, berichtet Sebastian Kipp. Zahlreiche Gespräche mit Produzenten und Projektentwicklern zeigten, dass verlässliche Off-Taker eine wichtige Voraussetzung sind, um neue Produktionskapazitäten aufzubauen.</p>
<p><strong>Rohstoffe und globale Lieferketten</strong></p>
<p>Ein weiteres zentrales Thema der Konferenz war die Frage nach geeigneten biogenen Rohstoffen für die Biochar-Produktion. Häufig werden derzeit Holzhackschnitzel eingesetzt, die jedoch vergleichsweise teuer sind.</p>
<p>Daher wird verstärkt über die Nutzung bislang wenig genutzter biogener Reststoffe diskutiert. Besonders in Regionen wie Afrika oder Indien stehen große Mengen entsprechender Biomasse zur Verfügung. Eine stärkere Nutzung dieser Ressourcen könnte langfristig die Produktionskosten senken und neue internationale Produktionsstrukturen ermöglichen.</p>
<p><strong>Perspektiven für den Einsatz im Substratbereich</strong></p>
<p>Klasmann-Deilmann arbeitet daran, den Einsatz von Pflanzenkohle in Kultursubstraten weiter auszubauen. Aktuell laufen Versuche mit größeren Mengen TerraCoal in Substraten für Gemüsejungpflanzen. Gleichzeitig wird das Lieferantennetzwerk erweitert, um langfristig stabile und möglichst regionale Lieferketten aufzubauen.</p>
<p>Die Gespräche in London haben gezeigt, dass der Gartenbau künftig eine wichtige Rolle in der Biochar-Wertschöpfungskette spielen kann. Durch den Einsatz in Substraten entsteht eine Verbindung zwischen Biochar-Produktion und landwirtschaftlicher Anwendung – und damit ein zusätzlicher Weg, Kohlenstoff langfristig zu binden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="506" class="aligncenter size-full wp-image-105768" src="/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference.png 900w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_Visual_Nachbericht_Biochar_Conference-768x432.png 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Die Kultursteuerung beginnt im Substrat: Im Inneren des neuen Growbag COCO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 09:57:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Erwerbsgartenbau ist die Wahl des Substrats zu einer strategischen Entscheidung geworden. Gartenbaubetriebe müssen ein Gleichgewicht zwischen pflanzenbaulicher Eignung, Liefersicherheit und steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen finden. In diesem sich wandelnden Umfeld bleiben Growbags auf Kokosbasis eine zentrale Methode für die Kultur von Fruchtgemüse und Beerenobst. Die neue Growbag COCO Produktlinie von Klasmann-Deilmann stellt eine technisch ausgereifte und sorgfältig ausgewählte Lösung in diesem Segment dar. Anstatt ein völlig neues Konzept einzuführen – wie jüngst mit dem Growbag ADVANCED auf Holzfaserbasis –, baut das</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/die-kultursteuerung-beginnt-im-substrat-im-inneren-des-neuen-growbag-coco/">Die Kultursteuerung beginnt im Substrat: Im Inneren des neuen Growbag COCO</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105244" src="/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p>Im Erwerbsgartenbau ist die Wahl des Substrats zu einer strategischen Entscheidung geworden. Gartenbaubetriebe müssen ein Gleichgewicht zwischen pflanzenbaulicher Eignung, Liefersicherheit und steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen finden. In diesem sich wandelnden Umfeld bleiben Growbags auf Kokosbasis eine zentrale Methode für die Kultur von Fruchtgemüse und Beerenobst.</p>
<p>Die neue Growbag COCO Produktlinie von Klasmann-Deilmann stellt eine technisch ausgereifte und sorgfältig ausgewählte Lösung in diesem Segment dar. Anstatt ein völlig neues Konzept einzuführen – wie jüngst mit dem Growbag ADVANCED auf Holzfaserbasis –, baut das Unternehmen hier auf die bewährte Methode der Kultur auf Kokosmaterialien und legt besonderen Wert auf maßgeschneiderte Rohstoffmischungen für verschiedene Kulturen und Anforderungen. Gleichzeitig aber auch auf hochwertige Rohstoffe aus eigener Herstellung und Konsistenz im Produktionsprozess.</p>
<p>Für den Kultivateur liegt der Unterschied zwischen verschiedenen Kokos-Rohstoffen nicht im Material selbst, sondern in der Art und Weise, wie es aufbereitet und gemischt wird. Chemisch gesehen können Gärtner je nach Empfindlichkeit der Kultur und Düngestrategie zwischen gewaschenem, ungewaschenem oder gepuffertem Rohstoff wählen. Während ungewaschenes oder standardmäßig gewaschenes Kokos für Kulturen wie Tomaten und Paprika weit verbreitet ist, zeigt die Erfahrung, dass empfindlichere Kulturen, darunter Erdbeeren, oft von RHP-zertifizierten gepufferten Kokos-Rohstoffen profitieren. Darüber hinaus bietet der hochwertige Rohstoff Shakti Amla<sup>®</sup>, ein pH-stabilisiertes Kokosmaterial von Klasmann-Deilmann, einen weiteren innovativen Substratausgangsstoff, um ein zusätzliches Maß an Kultursicherheit und Ertragsleistung zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-105268 alignleft" src="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/shared-image-6-169x300.jpg" alt="" width="165" height="293" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/shared-image-6-169x300.jpg 169w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/shared-image-6-577x1024.jpg 577w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/shared-image-6-768x1364.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/shared-image-6-865x1536.jpg 865w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/shared-image-6.jpg 1126w" sizes="auto, (max-width: 165px) 100vw, 165px" /></p>
<p>Die physikalische Zusammensetzung ist ebenso entscheidend. Growbag COCO kann unter Verwendung unterschiedlicher Verhältnisse von Kokosmark, Kokos-Crush und Kokosfasern hergestellt werden. Die gängigsten Mischungen mischen Kokosmark mit Kokos-Fraktionen in der Körnungen 0–15 mm oder 0–7 mm. Der Anteil an Fraktionen beeinflusst direkt den Luft-Wasser-Haushalt: Ein höherer Anteil an Fraktionen hebt die Luftkapazität an und verringert die Wasseraufnahme, was zu einem trockeneren Substrat führt, das tagsüber mehr Bewässerung erfordert, aber nachts eine schnellere Trocknung und eine einfachere generative Steuerung ermöglicht. Die Homogenität der Substratmischung innerhalb des Growbags und innerhalb einer Growbag-Charge ist entscheidend, um ein vorhersehbares Bewässerungsverhalten und eine gleichmäßige Pflanzenentwicklung im Gewächshaus zu gewährleisten.</p>
<p>Jan Vanoverschelde, Produktmanager für Growbags bei Klasmann-Deilmann, betont, dass diese Konsistenz für die professionellen Anbau von zentraler Bedeutung ist. „Kokos als Rohstoff ist im Gartenbau gut bekannt. Für die Gärtner sind die Verlässlichkeit der Mischung, die Stabilität der chemischen Eigenschaften und die Möglichkeit, den Growbag genau auf ihr Anbausystem abzustimmen von hoher Bedeutung. Hier machen Qualitätskontrolle und Rohstoff-Beschaffung den Unterschied. Aus diesem Grund stützt Klasmann-Deilmann alle seine Herstellungsprozesse auf das strenge RHP-Qualitätssicherungssystem für professionelle Kultursubstrate.“</p>
<p>Growbag COCO ist in einer Vielzahl von Formaten mit Längen bis zu 120 Zentimetern, Breiten von 20 Zentimetern und Höhen bis zu 15 Zentimetern verfügbar. Für ein einfaches Umsetzen von Jungpflanzen in Kulturblöcken können entsprechend große Pflanzlöcher in die Folie vorgestanzt werden, während für Tray-Jungpflanzen runde Stanzungen in der benötigten Anzahl und Position erstellt werden können. Tropfer-Öffnungen und Drainagelöcher können nach Kundenwunsch integriert werden, um eine optimale Bewässerung und Drainage zu gewährleisten. Die Growbag-Folie, die in der Regel außen weiß und innen schwarz ist, um die Temperaturkontrolle und die Dunkelheit im Wurzelbereich zu optimieren, ist in verschiedenen Stärken mit unterschiedlicher UV-Stabilität je nach Länge des Anbauzyklus verfügbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-105256 size-full" src="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Growbag_Cocos_neu-e1772010260431.png" alt="" width="1600" height="580" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Growbag_Cocos_neu-e1772010260431.png 1600w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Growbag_Cocos_neu-e1772010260431-300x109.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Growbag_Cocos_neu-e1772010260431-1024x371.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Growbag_Cocos_neu-e1772010260431-768x278.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Growbag_Cocos_neu-e1772010260431-1536x557.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Über die technische Konfiguration hinaus spielt die Liefersicherheit eine immer wichtigere Rolle. Klasmann-Deilmann hat direkten und exklusiven Zugang zu umfangreichen Kokos-Rohstoffen in Indien und Sri Lanka. Durch die Partnerschaft mit Shakti Cocos seit 2020 verfügt das Unternehmen über zwei spezialisierte, moderne Produktionsstätten, die die langfristige Verfügbarkeit von hochwertigem Kokosfasermaterial sicherstellen. Die eigenen Aktivitäten in den Herkunftsländern unterstützen die Qualitätssicherung und tragen zudem auch zur Anhebung der Standards für verantwortungsvoll produziertes Kokosmaterial bei.</p>
<p>Gartenbaubetriebe, die mit dem Growbag COCO arbeiten, schätzen die Verlässlichkeit in der Praxis. Die Installation, Wassersättigung und Bewurzelung folgen einem klaren und verlässlichen Prozess, der die Integration in bestehende Anbausysteme ohne grundlegende Änderungen im täglichen Betrieb ermöglicht. Die Anbauleistung ist stabil, mit einer gesunden Wurzelentwicklung und verlässlichen Erträgen.</p>
<p>Da sich der kommerzielle Gartenbau weiter professionalisiert und Lieferketten unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten genauer unter die Lupe genommen werden, bleibt Kokos auch künftig ein wichtiger Substratausgangsstoff. Mit dem Growbag COCO konzentriert sich Klasmann-Deilmann darauf, den Zugang zu hochwertigen Rohstoffen zu sichern, strenge Produktionsstandards einzuhalten und den Betrieben die Flexibilität zu bieten, das Substrat an die spezifischen Bedürfnisse ihrer Kulturen und Anbaustrategien anzupassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105244" src="/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_Blogbeitrag_Growbag_Coco_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Klasmann-Deilmann erwirbt patentierten Gel-Plug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 15:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Akquisition des US-Produzenten VelociGro stärkt Innovationskraft in der Jungpflanzenanzucht Klasmann-Deilmann hat das Unternehmen VelociGro vom US-amerikanischen Investor Ospraie übernommen. Bekannt ist VelociGro als Anbieter innovativer Gel-Plugs. Mit der Akquisition sichert sich Klasmann-Deilmann wichtige Patente und erweitertes Know-how in der Entwicklung zukunftweisender Lösungen für die Jungpflanzenproduktion. Die entsprechenden Verträge wurden jetzt unterzeichnet. „Wir erleben einen tiefgreifenden Transformationsprozess“, sagt Moritz Böcking, Geschäftsführer der Klasmann-Deilmann-Gruppe. „Unsere Kunden erwarten Lösungen, die ökologische Anforderungen erfüllen, wirtschaftlich tragfähig sind und sich nahtlos in bestehende Produktionssysteme integrieren</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105209" src="/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Akquisition des US-Produzenten VelociGro stärkt Innovationskraft in der Jungpflanzenanzucht</strong></p>
<p><strong>Klasmann-Deilmann hat das Unternehmen VelociGro vom US-amerikanischen Investor Ospraie übernommen. Bekannt ist VelociGro als Anbieter innovativer Gel-Plugs. Mit der Akquisition sichert sich Klasmann-Deilmann wichtige Patente und erweitertes Know-how in der Entwicklung zukunftweisender Lösungen für die Jungpflanzenproduktion. Die entsprechenden Verträge wurden jetzt unterzeichnet.</strong></p>
<p>„Wir erleben einen tiefgreifenden Transformationsprozess“, sagt Moritz Böcking, Geschäftsführer der Klasmann-Deilmann-Gruppe. „Unsere Kunden erwarten Lösungen, die ökologische Anforderungen erfüllen, wirtschaftlich tragfähig sind und sich nahtlos in bestehende Produktionssysteme integrieren lassen. Genau hier setzen wir mit der Übernahme von VelociGro an: Wir erweitern unser Portfolio gezielt um Technologien, die unseren Kunden noch mehr Leistung und Kultursicherheit bieten.“</p>
<p>„Klasmann-Deilmann und Ospraie teilen eine gemeinsame Vision für den Gartenbau von morgen“, sagt Hunter Baldwin, CEO von Velocigro. „Gartenbaubetriebe brauchen effiziente, wettbewerbsfähige und nachhaltige Lösungen.“</p>
<p>„Mit der Unterstützung von Ospraie Ag Science haben Hunter und sein Team eine wissenschaftliche Idee zu einem kommerziellen Produkt weiterentwickelt. VelociGro hat den Gel-Plug entwickelt, und wir glauben, dass Klasmann-Deilmann der logische nächste Schritt ist, um diese Technologie weltweit zu vertreiben“, sagt Jason Mraz, Mitbegründer und Präsident von Ospraie Management.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Übernahme von VelociGro steht eine patentierte Gel-Plug-Technologie für die Jungpflanzenanzucht. Die Gel-Plugs bestehen aus natürlichen, kompostierbaren Materialien und bieten eine gleichmäßige, sterile und verlässliche Umgebung für Keimung und frühes Pflanzenwachstum. Die Produkte eignen sich insbesondere für Sämlinge und lassen sich in allen gängigen Kulturverfahren einsetzen – bis hin zu modernen Indoor-Anbausystemen.</p>
<p>„Mit den Gel-Plugs erweitern wir unser Portfolio um ein innovatives Produkt, das die Brücke zwischen klassischen Substraten und hochspezialisierten Lösungen schlägt und großes Potenzial für die Jungpflanzenanzucht bietet“, sagt Sebastian Kipp, Director Innovation bei Klasmann-Deilmann. Umfangreiche Versuchsreihen in verschiedenen Kulturen – von Gemüsejungpflanzen über Zierpflanzen bis hin zu Spezialkulturen – haben gezeigt, dass Keimrate, Wurzelentwicklung und Kulturhomogenität stets mindestens auf dem Niveau etablierter Systeme liegen und in vielen Fällen sogar darüber reichen.</p>
<p>„Mit VelociGro unterstreichen wir unseren Anspruch, die Entwicklung moderner Anbausysteme aktiv mitzugestalten“, sagt Damian Ikemann, Geschäftsführer der Klasmann-Deilmann-Gruppe. „Wir können nun patentierte Expertise mit globaler Produktions- und Vertriebskompetenz kombinieren. Klasmann-Deilmann wird die neuen Lösungen skalieren und international verfügbar machen.“</p>
<p>In einem ersten Schritt wird die Gel-Plug-Technologie in ausgewählten Pilotprojekten mit internationalen Großkunden eingeführt. Parallel dazu arbeitet ein interdisziplinäres Team an den Produktionskapazitäten sowie an der Integration in bestehende Produktlinien und Beratungskonzepte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105209" src="/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Visual_VelociGro_PR_tiny-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
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		<title>Nachhaltige Vermehrung mit System: Growcoon für Beerenobst-Jungpflanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 08:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Branche, in der Präzision, Qualität und Timing entscheidend sind, setzen Vermehrungsbetriebe für Beerenobst in ganz Europa und darüber hinaus zunehmend auf innovative Lösungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine solche Innovation ist der Growcoon: ein biologisch abbaubarer Anzuchttopf, der für seine Flexibilität, seine Vorteile für die Wurzelzone und seine einfache Handhabung bekannt ist. Der Growcoon ist kein starrer Anzuchtbehälter, sondern bietet eine flexible, offene Netzstruktur aus biologisch abbaubaren Materialien. Es gibt passende Growcoon-Größen für jeden Tray, jedes Rinnensystem und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-85957 size-full" src="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776.jpg" alt="" width="2560" height="1460" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776.jpg 2560w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-300x171.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-1024x584.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-768x438.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-1536x876.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-2048x1168.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></strong></p>
<p>In einer Branche, in der Präzision, Qualität und Timing entscheidend sind, setzen Vermehrungsbetriebe für Beerenobst in ganz Europa und darüber hinaus zunehmend auf innovative Lösungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine solche Innovation ist der Growcoon: ein biologisch abbaubarer Anzuchttopf, der für seine Flexibilität, seine Vorteile für die Wurzelzone und seine einfache Handhabung bekannt ist.</p>
<p>Der Growcoon ist kein starrer Anzuchtbehälter, sondern bietet eine flexible, offene Netzstruktur aus biologisch abbaubaren Materialien. Es gibt passende Growcoon-Größen für jeden Tray, jedes Rinnensystem und jede Hydroponik-Schwimmplatte. Seine konische Form bildet einen Luftpuffer zwischen Tray und Wurzelballen, der die Sauerstoffversorgung optimiert. Er zersetzt sich mit der Zeit vollständig biologisch und hinterlässt keinerlei Rückstände, sodass er vor dem Pflanzen nicht entfernt werden muss. Entscheidend ist, dass sich der Growcoon in das Substrat integriert, anstatt den Wurzelballen zu umschließen.</p>
<p><strong>Freie Wahl des Substrats – zugeschnitten auf Ihre Kultur</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu verklebten Plugs oder Papiertöpfen bietet der Growcoon vollständige Flexibilität für die Nutzung lose eingefüllter Substrate. Dies eignet sich besonders für Kulturen mit empfindlichen Wurzeln, wie beispielsweise Blaubeeren, die in lockeren, belüfteten Mischungen besser gedeihen. Jungpflanzenproduzenten können das Substrat genau auf Kultur, Klima und Bewässerung abstimmen. Das verbessert die Pflanzenqualität und reduziert Verluste.</p>
<p><strong>Einfache Handhabung – auch in der frühen Phase</strong></p>
<p>Die Struktur des Growcoons ermöglicht eine frühere Sortierung und Verpflanzung der Jungpflanzen. Der Wurzelballen bleibt auch bei langsamer, unvollständiger Bewurzelung vollständig intakt, was eine Automatisierung ermöglicht. Da es keine Wurzelverflechtungen gibt, können die Pflanzen auch länger ohne Qualitätsverlust aufbewahrt werden – ideal für logistische Abstimmungen.</p>
<p><strong>Entwickelt für den modernen Gartenbau</strong></p>
<p>Growcoon ist für Standard-Traygrößen erhältlich, u.a. 104er und 288er Trays, und kann manuell oder mit automatischen Dispensern in die Trays eingesetzt werden. Großbetriebe profitieren hierdurch von effizienten Arbeitsprozessen, minimalem Substratabfall und reduzierten Arbeitskosten.</p>
<p>Als Anbauer von Beerenobst-Jungpflanzen möchten Sie Ihren Kunden wüchsige und gesunde &nbsp;Pflanzen liefern. Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren, die widerstandsfähig sind und schnell in die Ertragsphase gehen. Growcoon gibt Ihren Pflanzen einen Kickstart, sodass Sie diese früher ausliefern oder pflanzen können.</p>
<p>Wenn Sie erfahren möchten, was Growcoon für Sie leisten kann, fordern Sie ein kostenloses Testpaket an: <a href="https://growcoon.com/de/request-your-free-trial-kit">Probepaket anfordern | Growcoon</a></p>
<p>Gemeinsam ermitteln wir dann, welches Growcoon-Modell für Ihr Anbausystem am besten geeignet ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1460" class="aligncenter size-full wp-image-85957" src="/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776.jpg" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776.jpg 2560w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-300x171.jpg 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-1024x584.jpg 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-768x438.jpg 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-1536x876.jpg 1536w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/klasmann-deilmann_softfruits_growcoon_roots-e1771490493776-2048x1168.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/nachhaltige-vermehrung-mit-system-growcoon-fuer-beerenobst-jungpflanzen/">Nachhaltige Vermehrung mit System: Growcoon für Beerenobst-Jungpflanzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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		<title>Die Kunst der Hortensienzucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annette Schindler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/die-kunst-der-hortensienzucht/">Die Kunst der Hortensienzucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://klasmann-deilmann.com/de/">Klasmann-Deilmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1800" height="1013" class="aligncenter size-full wp-image-105040" src="/wp-content/uploads/Blog_-Visual_Guido__Sonneville_klein.png" alt="" srcset="https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_-Visual_Guido__Sonneville_klein.png 1800w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_-Visual_Guido__Sonneville_klein-300x169.png 300w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_-Visual_Guido__Sonneville_klein-1024x576.png 1024w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_-Visual_Guido__Sonneville_klein-768x432.png 768w, https://klasmann-deilmann.com/wp-content/uploads/Blog_-Visual_Guido__Sonneville_klein-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></strong></p>
<p><strong>Horticulture Guido Sonneville kennt den richtigen Zeitpunkt und das richtige Substrat&nbsp;</strong></p>
<p>Hinter der spektakulären Blüte einer Hortensie verbirgt sich ein sorgfältiger Prozess, der von generationenlangem gärtnerischem Wissen, einer sorgfältigen Auswahl des Substrats und einer präzisen Planung geprägt ist. Bei Horticulture Guido Sonneville in Destelbergen, Belgien, verbringen die Pflanzen bis zu acht Monate im Kühlhaus – eine Phase, die zwar nicht sichtbar ist, aber entscheidend für ihre Entwicklung. Dieser Artikel entführt Sie in eine Welt, in der Wurzeln wichtiger sind als Blüten und der Erfolg an feine Unterschiede bei Bodenbeschaffenheit und Timing geknüpft ist.</p>
<p>Im November verschwinden 5.000 Wagenladungen Pflanzen im Kühlhaus. Bis zu acht Monate halten sie den kalten Temperaturen stand, da die Lieferung an die Treiberei bis Juni des folgenden Jahres andauert. Zwischen diesen beiden Zeitpunkten liegt eine Geschichte voller Erfahrung, Präzision und Geduld – sowie dem genau richtigen Substrat.</p>
<p>Guido Sonneville (61) geht zwischen den Hortensienreihen in Destelbergen umher. Zusammen mit seiner Frau Rita (62) und seinem Sohn Thomas (30) führt er das Unternehmen mittlerweile in der vierten Generation. „Mein Großvater gründete das Unternehmen nach dem Ersten Weltkrieg. Er goss alles von Hand und lieferte die Pflanzen in Merelbeke mit einem Handwagen aus. Heute produzieren wir eineinhalb Millionen Hortensien pro Jahr und exportieren sie nach ganz Europa und darüber hinaus.“</p>
<p>Diese Skalierung erfordert Präzision auf jeder Ebene. Insbesondere das Substrat spielt eine wichtige Rolle, wenn Pflanzen über Monate hinweg ohne Wasser gelagert werden.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Böden, unterschiedliche Wurzeln</strong></p>
<p>„Wir verwenden unterschiedliche Substrate, weil wir auf unterschiedliche Weise kultivieren“, erklärt Guido während einer Führung. „Pflanzen in Containerfeldern mit Folie wachsen anders als solche in Töpfen auf offenem Boden. In den sandigen Böden um Destelbergen entwickeln Hortensien beispielsweise ein dichteres Wurzelsystem. Der sandige Boden gibt ihnen einen kleinen Vorteil. Wenn wir in Containerfeldern anbauen, müssen wir den Mangel an sandigem Boden durch eine Anpassung des Substrats ausgleichen.“</p>
<p>Bart Claessens von Klasmann-Deilmann fügt hinzu: „Im Freiland entzieht sandiger Boden dem Topfboden Feuchtigkeit. In Containerfeldern können feine und schwere Substrate hingegen zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln führen. Hier ist eine leichtere Mischung besser.“ Die Familie Sonneville testet aktiv neue Substrate. „In den letzten Jahren haben wir Versuche mit torffreien Substraten durchgeführt. Wenn alle anderen Variablen konstant bleiben, werden die Unterschiede deutlich – sowohl in der Farbe als auch in der Blattqualität.“</p>
<p>Bart stimmt zu: „Man erkennt den Unterschied sofort. Pflanzen in schwereren, kompostreichen Mischungen sind dunkler. Das ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Hortensien auf die Zusammensetzung des Substrats reagieren und wie sich der Anbau durch eine einzige Variation komplett verändern kann.“</p>
<p><strong>Zusammenarbeit seit 2003</strong></p>
<p>Die Suche nach dem perfekten Substrat führte Guido im Jahr 2003 zu Klasmann-Deilmann. „Im Laufe der Jahre haben wir viele Kombinationen getestet. Die Mischung mit mehr oder weniger weißem Torf und mehr oder weniger Ton anzupassen, ist ein kontinuierlicher Prozess der Feinabstimmung.“ Bart ergänzt: „Guido und Thomas verwenden im Vergleich zu anderen eine ziemlich einzigartige Mischung – viel Kompost und lehmigen Ton. Das ist recht traditionell und eignet sich gut für Hortensien.“</p>
<p>Guido erklärt: „Hortensien werden groß und hoch, daher benötigen wir Stabilität im Topf. Das Substrat muss während der gesamten Kühlphase Feuchtigkeit speichern.“ Bart fährt fort: „Die letzten Pflanzen einer Saison können acht Monate lang im Kühlhaus lagern – ohne Blätter, ohne Verdunstung. Wenn das Substrat austrocknet, werden die Wurzelspitzen beschädigt. Wir benötigen eine Struktur, die langfristig Feuchtigkeit speichert. Das ist die Herausforderung.“</p>
<p><strong>Von Rosa zu Blau</strong></p>
<p>Hortensien sind für ihre auffälligen Farben bekannt – das ist kein Zufall. Guido zeigt auf ein Feld und erklärt: „Wir ‚bläuen‘ diese Pflanzen, indem wir den pH-Wert des Bodens verändern – nicht durch das Substrat, sondern durch die Zugabe von Aluminiumsulfat zum Wasser. So verwandeln wir Rosa in Blau. Weiß bleibt Weiß und Rot bleibt Rot.“</p>
<p>„Aber die Pflanze verlässt uns ohne Blüten“, fügt Thomas Sonneville mit einem Lächeln hinzu. „Das Wichtigste ist das Wurzelsystem. Je weniger Blüten in dieser Phase, desto besser.“ Es klingt vielleicht kontraintuitiv, aber die Blütenknospen sind bereits im Herbst sichtbar, wenn man weiß, wo man suchen muss.</p>
<p><strong>Das Timing ist entscheidend</strong></p>
<p>Das Wurzelsystem ist entscheidend, da Hortensien sehr zeitsensibel sind. Bis aus einem Steckling im Februar eine blühende Pflanze wird, vergehen fast zwei Jahre. Es gibt jedoch nur ein Zeitfenster von einem Monat, um eine optimale Verzweigung zu gewährleisten. „Zwischen dem 15. Juni und dem 15. Juli schneiden wir alle Pflanzen zurück“, erklärt Guido. „Dadurch entsteht eine schöne, volle Form. Einige Sorten werden einmal, andere zweimal zurückgeschnitten, aber danach sind keine strukturellen Anpassungen mehr möglich.“</p>
<p>Die Kühlung muss ebenso präzise sein. „Hortensien benötigen mindestens 40 Tage Kühlung, das entspricht etwa 1.000 Stunden. Dies kann auf natürliche Weise oder in Kühlräumen erfolgen. Wir bevorzugen es, dies zu kontrollieren. Ab Oktober kommen die Pflanzen in den Kühlraum, wo wir Ethylengas hinzufügen, um den Blattfall auszulösen. Das Ergebnis sieht aus wie ein kleiner Weihnachtsbaum ohne Nadeln.“</p>
<p>Von dort aus übernimmt der internationale Markt. „Skandinavien bevorzugt aufgrund der hohen Energiekosten kompakte Sorten. In der Türkei kommt es auf die Größe an – dort werden Masse und Volumen bevorzugt.“</p>
<p><strong>Zurück zu den Grundlagen</strong></p>
<p>Während torffreie Alternativen zunehmend Beachtung finden, denkt Guido über die Vergangenheit nach.</p>
<p>„Mein Großvater stellte sein eigenes Substrat her: Azaleenerde, Baumwolle und Mist, die er schichtete und über den Winter ruhen ließ. Aber das waren andere Zeiten. Er hat auch alles von Hand gegossen!” Heute experimentiert die Familie weiterhin mit Innovationen wie dem Growcoon. „Alles, was das Wurzelsystem stärkt, ist es wert, erforscht zu werden.“ Thomas, der die vierte Generation vertritt, hält diese Mischung aus Alt und Neu für unerlässlich.</p>
<p>„Wir haben treue Kunden, die unserem Wissen vertrauen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen können. Wir müssen immer vorausdenken.“</p>
<p>Diese Weitsicht wird in Jahren, nicht in Monaten gemessen. „Es dauert zwei Jahre, bis sich Entscheidungen über Substrat oder Stecklinge in den Blumen widerspiegeln“, sagt Guido. „Deshalb beobachten wir die Markttrends und planen voraus. Aber eines haben wir gelernt: Gesunde Wurzeln im richtigen Substrat sind immer der Schlüssel zum Erfolg.“</p>
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