Kompetenzen

12.07.2016
Hermann Limbers

War­um sich Holz­fa­sern als Bestand­teil von Kul­tur­sub­stra­ten eig­nen

Alter­na­ti­ve Aus­gangs­stof­fe

Als nach­hal­tigs­tes Unter­neh­men der Sub­strat­bran­che über­nimmt Klasmann-Deilmann bei der Ent­wick­lung von alter­na­ti­ven Sub­strat­aus­gangs­stof­fen eine Pio­nier­rol­le. Seit den 1990er Jah­ren set­zen wir Holz­fa­sern in der Sub­stra­ther­stel­lung ein und betrei­ben heut­zu­ta­ge eige­ne Holz­fa­ser­an­la­gen. Die­ser nach­wach­sen­de Roh­stoff bringt für den Pro­duk­ti­ons­gar­ten­bau wich­ti­ge Eigen­schaf­ten mit.

Nach­dem der Grün­kom­post als ers­ter alter­na­ti­ver Sub­strat­aus­gangs­stoff 1991 erfolg­reich ein­ge­führt wor­den war, trie­ben wir die Suche nach Alter­na­ti­ven wei­ter vor­an. Seit Ende der 1990er Jah­re ver­wen­den wir auch Holz­fa­sern zur Sub­stra­ther­stel­lung. 2010 nah­men wir nach mehr­jäh­ri­ger Ent­wick­lungs­ar­beit in Gees­te die ers­te Anla­ge zur Her­stel­lung unse­rer eige­nen Holz­fa­ser „GreenFibre“ in Betrieb, die aus nach­hal­ti­ger Forst­wirt­schaft stammt. Heu­te betrei­ben wir auch an den Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten in Rathowen/Irland und in Schiedam/Niederlande eige­ne Holz­fa­ser­an­la­gen. An allen Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten wer­den aus­schließ­lich nach PEFC bzw. FSC zer­ti­fi­zier­te Holz­hack­schnit­zel aus Nadel­holz ein­ge­setzt.

holzfaser_2_1207016Unse­re Holz­fa­sern haben sich im Pro­duk­ti­ons­gar­ten­bau bewährt, denn „GreenFibre“ eig­net sich in Kom­bi­na­ti­on mit erst­klas­si­gen Tor­froh­stof­fen sehr gut als Bestand­teil von struk­tur­sta­bi­len Kul­tur­sub­stra­ten.

Eine Bei­mi­schung von Holz­fa­sern bringt vie­le Vor­tei­le mit sich:

  • Erhö­hung der Luft­ka­pa­zi­tät
  • Lang­fris­ti­ge Struk­tur­sta­bi­li­tät
  • Opti­mier­te Drai­na­ge­fä­hig­keit
  • Ver­bes­se­rung der Wie­der­be­netz­bar­keit
  • Unter­stüt­zung einer gesun­den und schnel­len Wur­zel­ent­wick­lung

Der­zeit unter­su­chen wir wei­te­re Holz­ar­ten zur Pro­duk­ti­on von gar­ten­bau­lich geeig­ne­ten Holz­fa­sern.