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08.06.2016
Kim Karotki

MdB Danie­la De Rid­der bei Klasmann-Deilmann

Alter­na­ti­ven für die Sub­stra­t­in­dus­trie lang­fris­tig mög­lich machen

Auf ihrer Berei­sung des Ems­lan­des und der Graf­schaft Bent­heim besuch­te die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Danie­la De Rid­der auch Klasmann-Deilmann. Die SPD-Poli­ti­ke­rin und unser Geschäfts­füh­rer Moritz Böcking the­ma­ti­sier­ten die Bedeu­tung der Sub­stra­t­in­dus­trie vor allem für die Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on. In die­sem Zusam­men­hang erör­ter­ten bei­de, wie Alter­na­ti­ven zum Torf ent­wi­ckelt, geför­dert und lang­fris­tig bereit­ge­stellt wer­den kön­nen, um eine Win-win-Situa­ti­on für Umwelt, Regi­on und Indus­trie zu schaf­fen.

Die Ent­wick­lung von Alter­na­ti­ven für den Roh­stoff Torf steht schon seit Jah­ren auf unse­rer Agen­da von Klasmann-Deilmann. „Seit 1991 betrei­ben wir eige­ne Kom­post­an­la­gen und Holz­fa­sern gehö­ren seit 2010 zu den Alter­na­ti­ven aus eige­ner Pro­duk­ti­on“, sag­te Böcking. Dar­über hin­aus enga­gie­ren wir uns seit eini­gen Jah­ren im Bereich der Erneu­er­ba­ren Ener­gi­en und betrei­ben im Bal­ti­kum Kur­zum­triebs­plan­ta­gen. „Ger­ne wür­den wir unse­re nach­hal­ti­gen Ener­gie­trä­ger auch in Deutsch­land pro­du­zie­ren“, so Böcking. Jedoch ver­hin­der­ten die Flä­chen­prei­se – ins­be­son­de­re im Ems­land – ein wirt­schaft­lich ren­ta­bles Betrei­ben von Kur­zum­triebs­plan­ta­gen. Auch Grün­rest­stof­fe für die Kom­pos­tie­rung sei­en umkämpft.

Wir set­zen bei den Roh­stof­fen auf die nächs­te Genera­ti­on. Mit Hoch­schu­len und For­schungs­in­sti­tu­ten erar­bei­ten wir Mit­tel und Wege, wie man hei­mi­sche Sub­stra­te mit alter­na­ti­ven Aus­gangs­stof­fen pro­du­zie­ren kann. Ein wich­ti­ges For­schungs­pro­jekt ist dabei die Torf­moos­kul­ti­vie­rung“, so Böcking. De Rid­der zeig­te Ver­ständ­nis für die Situa­ti­on und sag­te ihre Unter­stüt­zung zu: „Das ist eine Chan­ce, die Wert­schöp­fung in der Regi­on zu hal­ten und zu zei­gen, wie stark die For­schung mit der All­tags­welt jedes Ein­zel­nen ver­knüpft ist“, sag­te die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te für den Wahl­kreis Mit­telems mit Blick auf unse­re Bedeu­tung für die Ernäh­rungs­wirt­schaft. „Als Mit­glied im Aus­schuss für Bil­dung und For­schung will ich deut­lich machen, wie wich­tig Inno­va­ti­on und Ent­wick­lung durch For­schungs­vor­ha­ben sind. For­schung fin­det ja nicht nur im Elfen­bein­turm statt, son­dern direkt vor unse­rer Haus­tür. Das müs­sen wir aber auch immer wie­der kom­mu­ni­zie­ren und auf­zei­gen, gera­de an ganz plas­ti­schen Bei­spie­len wie das des Unter­neh­mens Klasmann Deilmann“, so De Rid­der wei­ter.

Auch kön­ne Klasmann-Deilmann zum Gelin­gen der Ener­gie­wen­de bei­tra­gen. Durch die För­de­rung einer exten­si­ven Nut­zung von Agrar­flä­chen wie Kur­zum­triebs­plan­ta­gen wür­de für Umwelt, Land­wirt­schaft und die Ener­gie­ge­win­nung eine Situa­ti­on geschaf­fen, von der alle pro­fi­tie­ren. „Kur­zum­triebs­plan­ta­gen sind ertrag­reich, bie­ten eine beacht­li­che Bio­di­ver­si­tät und för­dern den Kli­ma­schutz“, erklär­te Böcking. Die SPD-Poli­ti­ke­rin sieht eine gro­ße Schnitt­men­ge der Inter­es­sen und sag­te zu, sich für einen lang­fris­tig trag­fä­hi­gen Kon­sens ein­zu­set­zen. Die Gesprä­che wol­len Böcking und De Rid­der in nächs­ter Zeit wei­ter­füh­ren.