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09.06.2021
Dirk Röse
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Klasmann-Deilmann impft gegen COVID-19

Inter­ne Impf-Quo­te bei über 50 %

Die Klasmann-Deilmann-Grup­pe hat eine eige­ne Impf­kam­pa­gne in Gang gesetzt. Im Zuge der ers­ten Akti­on erhiel­ten mehr als 100 Beschäf­tig­te das Vak­zin von John­son & John­son. Ziel ist es, eine mög­lichst hohe Impf­quo­te zu erzielen.

Schon vor Wochen hat­te der Coro­na-Kri­sen­stab von Klasmann-Deilmann die Abläu­fe für eine eige­ne Impf­kam­pa­gne vor­be­rei­tet. Als der Anruf vom Arzt kam, blie­ben 48 Stun­den, um den Plan umzu­set­zen. Die eigent­li­che Akti­on dau­er­te nur 90 Minu­ten. 110 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Klasmann-Deilmann und den Part­ner­un­ter­neh­men Olde Bol­haar sowie Deilmann Mon­tan erhiel­ten in der ers­ten Run­de das Vak­zin von John­son & John­son. „An die­sem Tag gab es über­all glück­li­che Gesich­ter“, erin­nert sich Geschäfts­füh­rer Bernd Weh­ming. „Die Bereit­schaft zu einer Imp­fung in unse­rem Unter­neh­men ist sehr hoch. Daher waren alle dank­bar, dass wir ihnen ein Ange­bot machen konnten.“

Ziel ist es, inner­halb der deut­schen Beleg­schaft und auch auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne eine mög­lichst hohe Impf­quo­te zu erzie­len. Schon heu­te sind im Inland mehr als 60 % und welt­weit mehr als 50 % der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter min­des­tens ein­mal geimpft. „In den meis­ten Län­dern haben wir kei­nen Ein­fluss auf die Durch­füh­rung von Imp­fun­gen“, so Geschäfts­füh­rer Moritz Böcking, „weil natür­lich die natio­na­len Stra­te­gien Vor­rang haben. Aber wir haben im Unter­neh­men für die Vor­zü­ge einer Imp­fung gewor­ben, und die Mehr­heit unse­rer Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen möch­te jetzt ohne­hin aktiv zur Been­di­gung der Coro­na-Pan­de­mie beitragen.“

Bis Juli soll die unter­neh­mens­in­ter­ne Impf-Quo­te mög­lichst 75 % errei­chen. „Jede Imp­fung erhöht die Sicher­heit unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im beruf­li­chen und pri­va­ten Umfeld“, so Moritz Böcking. „Auch für unse­re inter­nen Abläu­fe ist eine hohe Quo­te ein wich­ti­ger Indi­ka­tor, denn davon hängt unter ande­rem ab, ob wir schritt­wei­se zu Prä­senz-Mee­tings und Dienst­rei­sen zurück­keh­ren, Besu­cher zulas­sen oder unse­re Kan­ti­ne wie­der öffnen.“

Mitt­ler­wei­le hat die zwei­te Run­de der Impf­kam­pa­gne begon­nen. Ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­te­rin­nen jün­ger als 50 Jah­re sol­len nun mit einem geeig­ne­ten Vak­zin geimpft wer­den. „Wir sind den Ärz­ten sehr dank­bar, dass sie eng mit uns zusam­men­ar­bei­ten“, so Bernd Weh­ming. „Und die Ärz­te sind dank­bar, dass wir die Orga­ni­sa­ti­on über­neh­men und zahl­rei­che Imp­fun­gen in kür­zes­ter Zeit ermög­li­chen. Eine betrieb­li­che Impf­kam­pa­gne ist für alle Betei­lig­ten eine Win-Win-Situation.“