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17.08.2017
Kim Karotki

Fami­lie und Beruf

Ange­bot für berufs­tä­ti­ge Eltern

Die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf spielt eine immer grö­ße­re Rol­le. Da in vie­len Fäl­len bei­de Eltern­tei­le berufs­tä­tig sind, kommt es ver­stärkt dar­auf an, den All­tag gut zu orga­ni­sie­ren. Wenn es trotz­dem mal eng wird, ist Unter­stüt­zung vom Arbeit­ge­ber hilf­reich. Bei Klasmann-Deilmann gibt es jetzt ein neu­es Ange­bot: eine Not­fall­be­treu­ung für Kin­der. Unse­re Per­so­nal­re­fe­ren­tin Ilka Kra­ne hat uns im Inter­view erzählt, was es mit die­sem Ange­bot auf sich hat.

Eine Not­fall­be­treu­ung für Kin­der ‑ was muss man dar­un­ter ver­ste­hen?

Stel­len Sie sich fol­gen­de Situa­ti­on vor: Die Tages­mut­ter mel­det sich krank, der Part­ner ist auf Dienst­rei­se und Sie haben einen wich­ti­gen Ter­min auf der Arbeit, der sich nicht ver­schie­ben lässt. Hier springt die Not­fall­be­treu­ung der Ems-Ach­se ein. Sie stellt den Kon­takt zu einer Tages­mut­ter her, die spon­tan ein­springt, wenn die regu­lä­re Kin­der­be­treu­ung aus­fällt.

Da Klasmann-Deilmann Mit­glied der Ems-Ach­se ist, haben wir eine Ver­ein­ba­rung getrof­fen, dass wir unse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern im Ems­land die­sen Ser­vice kos­ten­frei anbie­ten kön­nen.

Wie ist der Ablauf in so einem Not­fall?                                  

Bei einem Betreu­ungs­pro­blem wen­det sich der Vater oder die Mut­ter an mich oder mei­ne Kol­le­gen im Per­so­nal­be­reich. Ich mel­de der Koor­di­na­ti­ons­stel­le der Tages­müt­ter den Bedarf. Die Tages­mut­ter nimmt dann direk­ten Kon­takt mit dem Mit­ar­bei­ter oder der Mit­ar­bei­te­rin auf, um die Eck­da­ten auf­zu­neh­men. Bei­spiels­wei­se wann genau die Betreu­ung benö­tigt wird und an wel­chem Ort, ob das Kind zu Hau­se betreut wer­den kann oder in Büro­räum­lich­kei­ten, wäh­rend der oder die Betrof­fe­ne einen Ter­min wahr­nimmt.

Das The­ma Beruf und Fami­lie ist Ihnen offen­bar ein wich­ti­ges Anlie­gen.

Da ich selbst zwei Kin­der im Alter von 2 und 4 Jah­ren habe, weiß ich, wie wich­tig ein gutes Betreu­ungs­netz­werk ist. Auch wenn die Arbeits­wo­che und der Fami­li­en­all­tag per­fekt orga­ni­siert sind, kommt es immer wie­der zu Eng­päs­sen, wenn etwas anders kommt als geplant. Das wird jeder bestä­ti­gen kön­nen, der Kin­der hat.

Aus mei­ner Sicht gibt es zwei wesent­li­che Fak­to­ren, die die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie erleich­tern. Ers­tens ist es hilf­reich, wenn die Kin­der­be­treu­ung als part­ner­schaft­li­che Auf­ga­be von Mut­ter und Vater gelebt wird. Bei einem gleich­be­rech­tig­ten Rol­len­bild kön­nen sich bei­de Eltern­tei­le enga­giert im Beruf ein­brin­gen und Zeit mit der Fami­lie ver­brin­gen. Und zwei­tens ist es wich­tig, dass der Arbeit­ge­ber die Mit­ar­bei­ter in der Ver­ein­bar­keit unter­stützt. Das fängt bei fle­xi­blen Arbeits­kon­zep­ten an, geht über die Ver­mitt­lung von Kita-Plät­zen bis hin zu einem Füh­rungs­ver­ständ­nis, das sich an Leis­tung und weni­ger an Prä­senz­zeit ori­en­tiert.

Sehen Sie noch wei­te­ren Bedarf bei der Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf, wo Mit­ar­bei­ter unter­stützt wer­den kön­nen?

Als fami­li­en­freund­lich zer­ti­fi­zier­tes Unter­neh­men ist es uns ein Anlie­gen, unse­re Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen so zu unter­stüt­zen, dass sie den Spa­gat zwi­schen Fami­lie und Beruf gut hin­be­kom­men.

Und es geht nicht nur um die Betreu­ung von Kin­dern. Für vie­le wird auch die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen wie Eltern oder Schwie­ger­el­tern irgend­wann zum The­ma. Auch da wol­len wir indi­vi­du­el­le Lösun­gen anbie­ten, wenn jemand betrof­fen ist.

Wie geht es wei­ter mit der Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf?

Wir sind zunächst an Feed­back inter­es­siert: Wie gelingt Vätern und Müt­tern die Ver­ein­bar­keit? Wor­an hakt es im All­tag zwi­schen Fami­lie und Job immer wie­der? Wie kann Klasmann-Deilmann bes­ser unter­stüt­zen? Wir haben dafür ein offe­nes Ohr und freu­en uns über Anre­gun­gen.