Karriere

08.02.2017
Kim Karotki

Eine Woche auf der IPM

Unse­re Azu­bis berich­ten

von Jose­lin Drie­se und Chris­to­pher Kos­se

Vie­le Pla­nun­gen und Abläu­fe zur IPM in Essen, der Welt­leit­mes­se des Gar­ten­baus, hat­ten wir schon vor­her ken­nen­ge­lernt. Doch die­ses Jahr durf­ten wir es selbst erfah­ren …

Am Mon­tag­mor­gen war es so weit. Wir pack­ten die letz­ten wich­ti­gen Unter­la­gen zusam­men und los ging es mit dem Auto. Auf dem Mes­se­ge­län­de ange­kom­men waren die Auf­bau­ar­bei­ten schon im vol­len Gan­ge. Auf den Gän­gen gab es kaum Platz, um die Hal­len zu durch­que­ren. Über­all stand etwas im Weg, es war wie auf einer gro­ßen Bau­stel­le. Dass die­ses Cha­os bis zum Mes­se­be­ginn am nächs­ten Tag besei­tigt sein soll­te, konn­ten wir uns nicht vor­stel­len.

Kur­ze Zeit spä­ter durf­ten auch wir los­le­gen. Palet­ten­wei­se Wer­be­mit­tel und Bro­schü­ren muss­ten in zwei Lager­räu­me ein­sor­tiert wer­den. Und zwar so, dass für jeden alles über­sicht­lich und schnell greif­bar ist. Nach­mit­tags hat­ten wir den Stand für den ers­ten Mes­se­tag vor­be­rei­tet und mach­ten uns auf den Weg ins Hotel. Nach­dem wir auf den Zim­mern waren, hieß es: aus­ru­hen, bevor es am nächs­ten Tag los­ge­hen wür­de.

Schnel­ler als gedacht kam der Diens­tag­mor­gen: 05:45 Uhr klin­gel­te der Wecker. Auf­ste­hen, fer­tig machen. 06:45 Uhr. Früh­stück. Es muss­te für eine gute Grund­la­ge für den Tag gesorgt wer­den. 07:30 Uhr. Abfahrt zum Mes­se­ge­län­de in Essen. Schon nach kur­zer Zeit stan­den wir im all­täg­li­chen Stau. 08:15 Uhr. Park­platz­su­che!

Dann ging es end­lich in die Mes­se­hal­len. Wir waren so gespannt, was sich über Nacht noch alles ver­än­dert hat­te. Und tat­säch­lich, die Hal­len waren wie aus­ge­wech­selt! Alles war blit­ze­blank, kaum wie­der zu erken­nen! Unvor­stell­bar, wie das zu schaf­fen war. Aber wir hat­ten nicht lan­ge Zeit dar­über nach­zu­den­ken. Wir muss­ten den Stand vor­be­rei­ten. Info-Point start­klar machen, Bro­schü­ren, Mes­se­ta­schen und die Wer­be­mit­tel­box muss­ten auf­ge­füllt wer­den.

Um 09.00 Uhr fiel der offi­zi­el­le Start­schuss – die Mes­se war eröff­net! Unse­re Haupt­auf­ga­be bestand dar­in, am Info-Point alles im Blick zu behal­ten. Somit waren wir die ers­ten Ansprech­part­ner am Stand und stell­ten den Kon­takt zu den Fach­leu­ten her. Es dau­er­te nicht lan­ge, dann ging es los: Die ers­ten Besu­cher kamen zu uns und hat­ten Fra­gen oder woll­ten bestimm­te Per­so­nen tref­fen. Zum Glück hat­ten wir eine Lis­te vor­be­rei­tet, in der wir fest­hiel­ten, wer sich am Stand von Klasmann-Deilmann befand oder wer zwi­schen­zeit­lich ander­wei­tig auf dem Mes­se­ge­län­de unter­wegs war. So konn­ten wir auf einen Blick sehen, ob der­An­sprech­part­ner oder die Ansprech­part­ne­rin ver­füg­bar war oder nicht.

Schon nach der ers­ten Vier­tel­stun­de muss­ten die Bro­schü­ren und Mes­se­ta­schen nach­ge­füllt wer­den. Dar­auf­hin haben wir uns eine vier­tel­stün­di­ge Erin­ne­rung erstellt – Mes­se­ta­schen auf­fül­len! Wahn­sinn, wie schnell unse­re Mes­se­ta­schen ver­grif­fen waren. So zog sich das durch den Tag.

18.00 Uhr: Der ers­te Mes­se­tag war geschafft! Fast. Es muss­te noch auf­ge­räumt und der nächs­te Tag vor­be­rei­tet wer­den. Um 19 Uhr waren wir zurück im Hotel. Nun konn­ten wir kurz die Bei­ne hoch­le­gen und uns für das gemein­sa­me Abend­essen um 20 Uhr frisch­ma­chen. Gegen 22 Uhr waren wir froh ins Bett zu kom­men, denn der nächs­te Mor­gen war nicht weit ent­fernt.

Der Ablauf wie­der­hol­te sich. Auf der Mes­se ange­kom­men, berei­te­ten wir zum zwei­ten Mal alles vor. Dabei merk­ten wir, dass der Diens­tag tat­säch­lich noch ein biss­chen chao­tisch gewe­sen war, aber der Mes­se-Mitt­woch schon viel rou­ti­nier­ter begann – denn jetzt waren wir als Team gut ein­ge­spielt. Zum Glück.

Uns wur­de zwar vor­her gesagt: „Der Mitt­woch wird am schlimms­ten“ oder „Am Mitt­woch ist am meis­ten los“. Doch damit hat­ten wir wirk­lich nicht gerech­net: Unser Mes­se­stand war voll, rich­tig voll. Jeder ein­zel­ne Stuhl besetzt. Die Gesprä­che wur­den zum Teil auf den Gän­gen geführt. Wir selbst konn­ten nur noch schwer zu unse­rem Lager­raum gelan­gen. Unse­re Erin­ne­rung, die Mes­se­ta­schen auf­zu­fül­len, haben wir auf alle zehn Minu­ten ver­kürzt. Die Fra­gen häuf­ten sich: „Sind die Mes­se­ta­schen auf­ge­füllt?“ „Könnt Ihr mir etwas kopieren/ausdrucken?“ „Habt ihr noch ein Namens­schild?“ „Haben wir Bro­schü­ren von XY hier?“ „Habt ihr Grow­coons hier?“ … Es hör­te gar nicht mehr auf.

Im Anschluss an den Mes­se­tag fand unse­re Stand­par­ty statt. Obwohl der Mes­se­tag so noch län­ger wur­de, war die Stand­par­ty auch für uns ein High­light. Es gab lecke­res Essen und Geträn­ke und wir konn­ten den Tag gemein­sam mit allen am Stand aus­klin­gen las­sen. Für die letz­ten zwei Tage waren wir nun bes­tens ein­ge­ar­bei­tet, sodass wir auch die­se meis­ter­ten.

Fazit: Es war eine sehr anstren­gen­de, aber doch span­nen­de Mes­se­wo­che und ein tol­les Erleb­nis. Wir konn­ten vie­le Mit­ar­bei­ter von unse­ren Aus­land­stand­or­ten ken­nen­ler­nen, die Orga­ni­sa­ti­on der Mes­se­wo­che erle­ben und eini­ge Erfah­run­gen sam­meln. Für uns steht fest: Bekä­men wir noch ein­mal die Gele­gen­heit, wir wür­den wie­der mit zur IPM fah­ren.

 

Und zu guter Letzt: Tipps für das Stand­per­so­nal – so behält man einen küh­len Kopf und star­ke Ner­ven:

  1. Beque­me & fes­te Schu­he tra­gen, um schmer­zen­de Füße zu ver­hin­dern
  2. Viel Was­ser trin­ken
  3. Gute Orga­ni­sa­ti­on: Wo fin­de ich was? Wel­cher Pro­spekt ist noch vor­han­den? Was muss auf­ge­füllt wer­den? Wer ist wo?